Fußball
Hält die Kemnather Serie?

Mit 2:1 gewann der SV Diendorf (links Thomas Schweiger) gegen den TV Nabburg (Zweiter von links, Maximilian Hille). Keine leichte Aufgabe wartet am Sonntag auf die Diendorfer, wenn Tabellenführer Kemnath a. B. kommt. Nabburg empfängt den SC Weinberg. Bild: mhs
Sport
Schwandorf
27.08.2016
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Absteiger SV Kemnath a. B. (1./12) hat in der Kreisklasse West als einziges Team noch eine weiße Weste. Am 5. Spieltag empfängt die Buchbergelf mit dem SV Diendorf (7./6) einen Gast, der sich durch einen 2:1-Derbysieg gegen Nabburg empfahl und mit Vorsicht zu genießen ist.

Wernberg. Ungeschlagen ist auch noch der SV Haselbach (2./10), der bei Schlusslicht TV Wackersdorf (14./3) in der Erfolgsspur bleiben will. Mit einem Dreier beim SC Kreith (13./3) könnte auch der SC Trisching (3./7) vorne dran bleiben. Der TV Nabburg (5./7) will gegen den SC Weinberg (9./4) unbedingt Wiedergutmachung betreiben, der TSV Trausnitz (6./7) gegen den SV Leonberg(12./3) den Aufwärtstrend bestätigen.

SpVgg Pfreimd II So. 13.15 SG SAD/Ettman. III

"Wir müssen die individuellen Fehler abstellen, sonst wird es schwer, in der Kreisklasse zu punkten", weiß der Pfreimder Spielertrainer Tobias Bernklau, der zu einfache Gegentore bemängelt. Gegen die SG Schwandorf/Ettmannsdorf gilt es, die Chancen besser zu nutzen, um die Punkte in Pfreimd zu behalten.

Die Gäste wollen an die starke erste Halbzeit vom Spiel gegen Kemnath anknüpfen und diese gute Leistung über die gesamte Spielzeit abrufen. Trotz einiger Verletzter und Urlauber wollen die Kreisstädter den Abwärtstrend stoppen und aus Pfreimd etwas Zählbares mitnehmen.

SV Klardorf So. 15.15 FTE Schwandorf

Nach der bitteren Niederlage in Kreith steht der TSV Klardorf in der Pflicht, es gegen die Eintracht besser zu machen und für eine Überraschung zu sorgen. Trainer Mario Eckl hält dies zwar für sehr schwer, mit dem nötigen Siegeswillen aber für möglich.

Für die Eintracht steht das nächste Derby an. Gegen Klardorf fordert Trainer Tom Stenzel, die gute Mannschaftsleistung von zuletzt zu wiederholen und voll konzentriert ins Match zu gehen. Auch ohne vier Urlauber und drei Verletzte ist die Mannschaft willig, sich mit etwas Zählbarem in der Spitzengruppe festzusetzen.

TV Nabburg So. 15.15 SC Weinberg

Will sich der TV Nabburg in der oberen Tabellenhälfte festsetzen, hilft nach der unnötigen Derbyniederlage von Diendorf nur ein Sieg gegen Weinberg, auch angesichts der weiteren schweren Aufgaben. Personell ist die Lage beim TV aufgrund einer überharten Gangart der Diendorfer äußerst angespannt.

Das magere Heimunentschieden gegen Trausnitz brachte den SC Weinberg wieder etwas unter Zugzwang. In Nabburg wartet ein gut gestarteter Gastgeber auf das Team von Trainer Richard Wagner, der unbedingt die Derbyniederlage auswetzen will. Dennoch will der SC nicht leer ausgehen.

TSV Trausnitz So. 15.15 SV Leonberg

Der TSV Trausnitz will sich den August vergolden und in diesem Monat ungeschlagen bleiben. Leonberg ist für die Pfreimdtaler ein unbeschriebenes Blatt, das nach dem ersten Dreier mit breiter Brust anreisen wird. Trausnitz will zumindest den Abstand auf den Gegner wahren, auch wenn sich die Mannschaft von Gerry Lösch aufgrund des Ausfalls einiger wichtiger Leute von alleine aufstellt.

Gästetrainer Armin Rank hofft, dass seine Truppe nach dem ersten Saisonsieg das nötige Selbstvertrauen für das schwere Match in Trausnitz getankt hat. Mit einem Sieg könnte der Anschluss ans Mittelfeld hergestellt werden, wobei der SV-Coach aber auch mit einem Punkt zufrieden wäre.

TV Wackersdorf So. 15.15 SV Haselbach

"Gegen den Favoriten Haselbach sind wir klarer Außenseiter, wollen uns aber achtbar aus der Affäre ziehen und mit einer konzentrierten Leistung einen Punkt behalten", hofft Wackersdorfs Trainer Dieter Rachner. Es fallen aber erneut einige Spieler aus, so dass es schwer wird, elf gesunde Spieler auf den Platz zu bringen.

Die starke Leistung gegen Eintracht und den Punkt bezahlte der SV Haselbach mit einigen Verletzten. Spielertrainer Daniel Friedl erwartet in dem für ihn besonderen Spiel bei seinem Ex-Klub deshalb ein enges Match, will aber möglichst die drei Punkte mitnehmen.

SC Kreith So. 15.15 SV Trisching

In Kreith ist man erleichtert über den ersten Dreier, der Auftrieb für die nächsten schweren Spiele geben sollte. Mit Trisching kommt einer der Titelanwärter auf Kreiths Höhen, gegen den nur schwer etwas zu holen sein wird. Trainer Ernst Schubert klagt auch über ständig verschlechterte Personalsituation, hofft aber dass seine Rumpfelf erneut punkten kann.

Nach dem holprigen Start konnte der SV Trisching mit mannschaftlicher Geschlossenheit und Siegeswillen endlich wieder einen Dreier einfahren. Vom aktuellen Tabellenplatz der Kreither wollen sich die Trischinger nicht blenden lassen. Im Kader von Martin Heimler gibt es kaum personelle Veränderungen.

SV Kemnath a.B. So. 15.15 SV Diendorf

Mit Vorsicht empfängt Spitzenreiter SV Kemnath den SV Diendorf, der sich nach dem Derbysieg gegen Nabburg im Aufschwung befindet. Es gilt, die schnellen Gästeangreifer auszuschalten und selbst Nadelstiche zu setzen. Das Trainerduo Max Birner und Manuel Rom glaubt an die eigene Heimstärke und will den nächsten Dreier einheimsen.

Für Gästetrainer Udo Braunschläger ist der Gastgeber klarer Favorit in diesem Match. Mit dem gleichen Einsatz wie im Derby und das zurückgewonnene Selbstvertrauen will Diendorf aber versuchen, zumindest einen Punkt vom Buchberg zu entführen. Bis auf die Langzeitverletzten kann der SVD komplett antreten.
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