Fußball
Heißes Derby erwartet

Wieder einmal treffen der TSV Detag Wernberg und der 1. FC Schwarzenfeld aufeinander. Im Derby geht es immer ganz schön zur Sache, wie hier im Zweikampf zwischen Max Möschl (Schwarzenfeld/rechts) und Christoph Reis zu sehen ist. Bild: bwr
Sport
Schwandorf
23.04.2016
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Nur eine kurze Wegstrecke muss der 1. FC Schwarzenfeld am Samstag zurücklegen, um sein Auswärtsspiel zu bestreiten. Um 16 Uhr tritt er beim TSV Detag Wernberg an, der sich auf das Nachbarschafts- duell freut.

Wernberg/Schwarzhofen. Die Lage im Abstiegskampf bleibt für den TSV Detag Wernberg weiterhin sehr bedrohlich. Was die Mannschaft bei der 0:4-Schlappe am Sonntag beim Mitkonkurrenten SC Katzdorf bot, ist im Abstiegskampf einfach zu wenig. Es schien, als hätten einige noch nicht kapiert, was eigentlich auf dem Spiel steht. Der Gegner demonstrierte aggressiv, wie man im Abstiegskampf zu Werke geht. Er nutzte die krassen individuellen Fehler des TSV eiskalt aus.

Zu allem Überfluss handelte sich Torwart Alex Buchberger eine Rote Karte ein, was den TSV vor ein weiteres Problem stellt. Um nicht noch weiter in den Abstiegssumpf gezogen zu werden, brauchen die Köblitzer jetzt Typen, die alles geben, um größeres Unheil abzuwenden.

Mit dem 1. FC Schwarzenfeld empfängt der TSV Detag ein Schwergewicht der Liga im Detag-Stadion. Der letztjährige Widersacher im Titelrennen der Kreisliga und Mitaufsteiger konnte sich nach anfänglichen Startschwierigkeiten bestens in der Bezirksliga Nord etablieren und schielt mit einem Auge sogar noch auf den zweiten Tabellenplatz.

Die Schwarzenfelder konnten sich im Winter mit den Peter-Zwillingen verstärken, die der Truppe von Trainer Wolfgang Stier noch mehr individuelle Klasse verleihen. Um gegen diesen Gegner eine reelle Chance zu haben, müssen die Zweikämpfe angenommen und auf Teufel komm raus gefightet werden. Bei einer Fehlerquote wie in den letzten Spielen - Luhe-Wildenau ausgenommen - wird gegen die Schwarz-Weißen im Naabtalderby sicherlich nichts zu holen sein.

Weiterer Wermutstropfen bei den Lila-Weißen ist die Knieverletzung von Tomas Cihelka, der bis zum Saisonende ausfallen wird. Privat verhindert steht Bastian Dütsch nicht zur Verfügung, dafür steht Michael Frischholz wieder im Aufgebot. Für Buchberger wird Daniel Stanke, der seit Winter aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen pausierte, das Tor hüten.

Die Schwarzenfelder sind derzeit gut in Form, was sie im letzten Heimspiel bewiesen haben. Der SV Grafenwöhr hatte keine einzige echte Torchance, sah sich vielen guten Angriffen der Schwarzenfelder ausgesetzt und konnte mit dem 0:3 zufrieden sein. Damit untermauerten die Gastgeber ihre Ansprüche auf den dritten Tabellenplatz.

Nun fahren sie zuversichtlich zum Tabellenzehnten, der mitten im Abstiegskampf steckt und nichts zu verschenken hat. Die Favoritenrolle liegt bei den Gästen, die aber gewarnt sind vor dem TSV. Duelle der beiden Kontrahenten haben immer eine gewisse Brisanz. FC-Coach Wolfgang Stier möchte die Wernberger nicht an ihrer Platzierung messen, das Team sei kämpferisch sehr stark und stets ein unangenehmer Gegner gewesen.

Der 1. FC Schwarzenfeld weiß, was auf ihn zukommt, er braucht eine fehlerfreie Leistung, um in Wernberg zu bestehen. Größere personelle Änderungen wird es bei den Gästen gegenüber der Vorwoche nicht geben.
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