Fußball Kreisklasse West
Gipfeltreffen in Haselbach

Der SV Haselbach (Christian Rester, rechts) hat bereits 21 Tore geschossen. Aber ist die Offensive auch stark genug, um die beste Abwehr der Liga vom SV Kemnath (2 Gegentore) zu bezwingen? Bild: ham
Sport
Schwandorf
17.09.2016
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Der SV Kemnath hat alle sieben Spiele in der Kreisklasse West gewonnen und dabei nur zwei Gegentore zugelassen. Am achten Spieltag ist die Traumbilanz in Gefahr. Denn der Tabellenführer muss zum SV Haselbach, härtester Verfolger der Kemnather und Tormaschine der Liga.

Setzt sich der Siegeszug von Primus SV Kemnath (1./21) in der Kreisklasse West fort oder wird die "weiße Weste" der Buchbergelf beschmutzt? Diese Frage scheint berechtigt, denn der Spitzenreiter muss am 8. Spieltag bei seinem derzeit einzigen ernsthaften Verfolger SV Haselbach (2./16) ran. Und der SV wird alles daransetzen, um den Namensvetter aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach erstmals in der Saison zu bezwingen und den Abstand zu verkürzen.

Überraschungsteam TSV Trausnitz (3./13) konnte zuletzt auch vor eigenem Anhang überzeugen und fährt selbstbewusst zum TV Wackersdorf (13./6), um auf dem Holzberg erneut zu punkten. Der SV Trisching (5./11) will an den Spitzenplätzen dranbleiben und setzt im Derby gegen den SV Diendorf (12./6) auf Heimsieg. Der TV Nabburg (6./11) wurde zuletzt von Haselbach gerupft, bei der Eintracht Schwandorf (9./7) wartet erneut eine schwere Aufgabe. Die SpVgg Pfreimd II (8./10) konnte zuletzt gut punkten und fühlt sich auch bei Mitaufsteiger SV Leonberg (10./7) nicht chancenlos. Das Spiel SC Weinberg (14./4) gegen SC Kreith (4./12) wurde auf 17. November verlegt.

SV Trisching Sa. 16.00 SV Diendorf

Nach dem verrückten Spiel gegen die SG Schwandorf/Ettmannsdorf mit sechs Alutreffern und etlichen vergebenen Großchancen, hofft Trischings Trainer Martin Heimler, dass sich sein Team das Leben gegen Diendorf nicht wieder selbst schwer macht. Positiv stimmt ihn, dass viele Chancen kreiert wurden, er sieht aber immer noch des Öfteren Mängel im Umschaltspiel. Bitter und unverdient war die Niederlage in Kreith nach Ansicht von Diendorfs Trainer Udo Braunschläger. Die Aufgabe in Trisching sieht er als genauso schwer. Es wird also nicht leicht, sich aus der hinteren Tabellenregion zu lösen. Nun gilt, sich mit der gleichen Einstellung das Glück wieder zu erkämpfen, auch wenn sich die Personalsituation nicht gebessert hat. In der jetzigen Lage wäre der SV mit einem Punkt zufrieden.

SG SAD/Ettmanns. III Sa. 16.00 TSV Klardorf

Der Sportchef der SG, Christian Rinn, attestierte der Mannschaft in Trisching eine schlechte Leistung. Gegen Klardorf fordert er Wiedergutmachung mit einer besseren Einstellung, mit mehr Lauf- und Kampfbereitschaft. Personell sind drei verletzte Spieler zu beklagen. "Der Heimsieg gegen Wackersdorf brachte uns einen einstelligen Tabellenplatz und diesen wollen wir gegen die SG verteidigen", ist Klardorfs Trainer Mario Eckl optimistisch. Ihm ist aber auch bewusst, dass dies keine leichte Aufgabe wird. Der Kader des TSV ist bis auf den rotgesperrten Wild komplett.

FTE Schwandorf So. 14.30 TV Nabburg

"Um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren, müssen wir gegen die starken Nabburger unbedingt gewinnen", so die Vorgabe von Eintracht-Trainer Tom Stenzel. Es sind alle Mann fit und gewillt, die drei Punkte in Schwandorf zu behalten. Durch die Heimpleite gegen Haselbach wurde der TV Nabburg ins Mittelfeld durchgereicht und ist bei der Eintracht zum Siegen verdammt, um ein weiteres Abrutschen zu verhindern. Selbst ein Teilerfolg scheint dort nur möglich, wenn die gefährlichen Spitzen ausgeschaltet werden können. In personeller Hinsicht schmerzt der Ausfall von Malcat.

TV Wackersdorf So. 15.15 TSV Trausnitz

Die Knappen wollen endlich den Bock umstoßen und gegen Trausnitz unbedingt die drei Punkte auf dem Holzberg behalten. TV-Trainer Dieter Rachner weiß aber genau, dass dies gegen das Spitzenteam aus dem Pfreimdtal sehr schwierig wird, zumal er zusätzlich zwei rotgesperrte Spieler ersetzen muss. "Bei uns ist die Stimmung nach dem Sieg gegen die Eintracht natürlich super", freut sich TSV-Trainer Gerry Lösch, der sich von dem hohen Sieg, der auch in die andere Richtung hätte gehen können, nicht blenden lässt. Das primäre Ziel des TSV bleibt der Klassenerhalt, deshalb ist in Wackersdorf Verlieren verboten. Personell gibt es keine Veränderungen.

SV Haselbach So. 15.15 SV Kemnath a.B.

Der SV Haselbach empfängt den Spitzenreiter zum Schlager mit großem Selbstvertrauen, denn die Mannschaft zeigte in Nabburg eine starke Leistung und ist erneut fast komplett einsatzbereit. Auch gegen Kemnath lautet das Ziel drei Punkte. Die Spieler sind motiviert und voller Vorfreude auf dieses Highlight. Auch die Gäste vom Buchberg freuen sich auf die Herausforderung beim Verfolger, wobei stärkster Angriff gegen die beste Abwehr ein interessantes Match verspricht. Laut SVK-Trainer Max Birner will Kemnath die eigenen Stärken ausspielen und den Gastgeber zumindest auf Abstand halten, was heißt: Sie wollen mindestens einen Punkt.

SV Leonberg So. 15.15 SpVgg Pfreimd II

"Um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren müssen wir im Aufsteiger-Duell dringend punkten", weiß Leonbergs Trainer Armin Rank, der allerdings die Vorzeichen für sein Team nicht besonders gut findet. Gerade in der "kränkelnden" Offensive fallen einige Spieler aus. Trotzdem wollen sie die zwei Niederlagen aus der Vorsaison gegen Pfreimd wieder gutmachen. Die Gäste wollen den derzeitigen Lauf mitnehmen und in Leonberg punkten, um den Abstand zu halten. Trainer Tobias Bernklau macht die gute Stimmung in der Mannschaft Mut, obwohl die personelle Situation weiterhin angespannt bleibt.
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