Fußball Kreisliga West Schwandorf
Spiel um Platz drei ist Endspiel um den Aufstieg

Trio für den dritten Platz: Die Schmidgadener Simon Schimmer, Sebastian Sebald, und Christoph Deml wollen auch am Sonntag feiern. Ein Sieg gegen den FC Rötz würde den direkten Aufstieg in die Bezirksliga bedeuten - als Tabellendritter. Bild: mhs
Sport
Schwandorf
19.05.2017
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Der Meister der Kreisliga West steht bereits fest, der Zweite auch - nur der Aufsteiger in die Bezirksliga nicht. Der wird am letzten Spieltag im direkten Duell ermittelt, wenn der Vierte auf den Dritten der Tabelle trifft. Dann entscheidet sich auch, wer in die Relegation muss.

Eine sowohl im Aufstiegsrennen als auch im Abstiegskampf hochinteressante Konstellation ergibt sich zum letzten Spieltag in der Kreisliga West. Nach der Niederlage des SV Neubäu in Ettmannsdorf und des Auswärtssieges des FC Schmidgaden im Schönseer Land schiebt sich der FC Schmidgaden am SV Neubäu in der Tabelle vorbei und steht nun am morgigen Sonntag im Endspiel zu Hause gegen den FC Rötz um den direkten Bezirksligaaufstieg. Ein Dreier der Gastgeber, und der FCS steigt auf, Rötz geht in die Relegation. Den Gästen reicht ein Remis. Sogar der SV Neubäu, Tabellensechster, kann die Relegation noch schaffen - vorausgesetzt er und die Rötzer siegen.

Im Tabellenkeller ist der direkte Abstieg bereits geregelt. Für den unliebsamen viertletzten Tabellenplatz kommen noch ganze fünf Mannschaften in Frage, die allesamt am Sonntag ums sportliche Überleben in der Kreisliga antreten, um der Abstiegsrelegation zu entkommen.

FC Schmidgaden So. 17.00 FC Rötz

Showdown in Schmidgaden: Das um Platz drei ist in der Kreisliga West ein echtes Endspiel, das Endspiel um den Aufstieg. Der Sieger dieser Partie wird aufgrund der Regelungen des Verbandes direkt in die Bezirksliga aufsteigen. Für Schmidgadens Trainer Wolfgang Richthammer ist es dennoch wichtig, dass seine Mannschaft losgelöst von jeglichem Druck befreit aufspielt. In der Verfassung, in der sich der FC Schmidgaden derzeit befindet, ist ihm die kleine Sensation zuzutrauen. Der FC Rötz ist wegen der erfahrenen Spieler und der qualitativen Ausstattung der Mannschaft dennoch haushoher Favorit in diesem Endspiel. Rötz um Coach Georg Gruschka kann in Bestbesetzung nach Schmidgaden reisen.

DJK Gleiritsch So. 17.00 ASV Burglengenfeld II

Für die DJK Gleiritsch war es nach dem Aufstieg ein sportlich erfolgreiches Jahr, in dem man für den überschaubaren Kader die maximale Punkteausbeute einheimste. "Es war eine gute und erfolgreiche Zeit in Gleiritsch", resümiert Coach Alexander Götz, der den Verein in der Sommerpause verlassen wird. Mit dem ASV Burglengenfeld kommt eine Mannschaft nach Gleiritsch, die in den vergangenen Jahren nicht viel mit dem Abstieg zu tun hatte. Nach dem Trainerwechsel und der Ablösung von Trainer-Urgestein Robert Rödl schwankte die Leistung der Mannschaft oft. Für sie geht es noch darum, nicht in die Abstiegrelegation zu müssen.

SV Neubäu So. 17.00 FC OVI/Teunz

Der SV Neubäu verpasste es am vergangenen Wochenende in Schwandorf, zu punkten und unterlag in einem typischen 0:0-Spiel unglücklich mit 0:1. Nun ist die Elf von Helmut Lugauer darauf angewiesen, wie sich der FC Schmidgaden gegen den FC Rötz schlägt und muss gleichzeitig gegen stark abstiegsgefährdete Gäste aus OVI/Teunz dreifach punkten. Gästetrainer Peter Hanauer kann mit der Leistung und den Resultaten seiner Elf der vergangenen Wochen zufrieden sein. "Wir können und müssen nur auf Sieg spielen", lautet die Marschroute von Gästecoach Peter Hanauer. Seiner Mannschaft hilft in dieser engen Tabellenkonstellation nur ein maximaler Erfolg in Neubäu - ansonsten drohen die Relegationsmühlen.

TSV Nittenau So. 17.00 Schönseer Land

Beim TSV Nittenau kehren an diesem Wochenende zuletzt fehlende Stammspieler zurück. Trainer Hans Kaiser möchte den heimischen Zuschauern im letzten Spiel der Saison einen Dreier präsentieren, um am Ende die Tabelle mit 40 Punkten positiv abzuschließen. Die Gäste aus dem Schönseer Land sind bereits direkt abgestiegen. Deren Trainer Georg Salomon musste in der Rückrunde auf viele Spieler aus unterschiedlichsten Gründen verzichten. Dennoch will der erfahrene Übungsleiter nun positiv nach vorne blicken und mit dem vorhandenen Spielermaterial im letzten Match in Nittenau einen Teilerfolg einheimsen.

Dürnsricht/Wolfring So. 17.00 Weidenthal/Guteneck

Ziel der DJK Dürnsricht/Wolfring ist es, im letzten Spiel noch einmal an die Leistungsgrenzen zu gehen und vor allem eine katastrophale Vorstellung am vergangenen Wochenende in Stulln wettzumachen. Dies wird allerdings kein leichtes Unterfangen, zumal die Fensterbacher aus Stulln vier verletzte Spieler mit nach Hause brachten, die gegen die Sportfreunde aus Weidenthal/Guteneck definitiv nicht einsatzbereit sind. Die Gäste stecken noch tief im Abstiegskampf und müssen am Sonntag punkten, um sicher nicht in die Abstiegsrelegation zu müssen. Trainer Christian Hechtl, der auf Tobias Landgraf, Alexander Kirchberger und Tobias Werner verzichten muss, wird seine Mannschaft entsprechend motivieren, um in diesem Spiel das Saisonziel Klassenerhalt am Ende zu erreichen.

FC Stamsried So. 17.00 TSV Stulln

Die verkorkste Saison möchte der FC Stamsried mit einem Heimsieg gegen den TSV Stulln beenden. "Wir können bei einem Sieg zum Schluss die Abschlussparty mit unseren Zuschauern natürlich gelöster feiern", sagt FC-Coach Stephan Hauser. Wohlwissend, dass es bei den Gästen noch um jeden Zähler geht, wird der FC Stamsried topmotiviert und engagiert in das Spiel gehen. "Meine Spieler haben es selbst in der Hand, die Relegation zu vermeiden", erklärt Coach Georg Winkler vor dem wichtigen Auswärtsspiel in Stamsried. Trotz vieler Verletzungen habe seine Mannschaft eine gute Saison gespielt und das Beste aus den sportlichen Gegebenheiten gemacht.

Neukirchen/Balbini So. 17.00 SG Ettmannsdorf II

Nach einem verkorksten Saisonstart wird für die SpVgg Neukirchen/Balbini die Runde wohl auf dem siebten Platz doch noch versöhnlich enden. Im letzten Spiel empfängt man den Meister. Die Schwandorfer sind spielstark und nicht zu Unrecht ganz oben. Unglaublich stolz ist Gästetrainer Sebastian Hierl auf seine Mannschaft. "Es sind super Jungs", lautet das abschließende Fazit des Erfolgstrainers. Für Sebastian Hierl gibt es nichts Schöneres, als die Trainerlaufbahn in Ettmannsdorf mit einem Meistertitel zu beenden. In Neukirchen werden die Meisterkicker unbeschwert aufspielen und versuchen, noch mal drei Punkte für den scheidenden Trainer einzuheimsen.

Es war eine gute und erfolgreiche Zeit in Gleiritsch.Alexander Götz, scheidender Trainer der DJK Gleiritsch


Meine Spieler haben es selbst in der Hand, die Relegation zu vermeiden.Georg Winkler, Trainer TSV Stulln
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