Fußball Kreisliga West
Verfolger unter Druck

Die DJK Gleiritsch (Vaclav Usak, links) ist das gejagte Team der Kreisliga West. Die SG Schönthal (Martin Bauer, rechts) ist als Dritter momentan einer der Jäger, weist diese Rolle jedoch von sich. Bild: bwr
Sport
Schwandorf
01.10.2016
72
0

Langsam müssen die Jäger der DJK Gleiritsch aufpassen, dass der Tabellenführer der Kreisliga West nicht auf und davon zieht. Der SV Neubäu, der ärgste Konkurrent, darf dafür beim TSV Stulln nicht wieder verlieren.

Die erneute Niederlage des SV Neubäu und das gleichzeitige Remis des Tabellenführers DJK Gleiritsch beim TSV Stulln brachten der DJK-Elf von Erfolgscoach Alexander Götz einen weiteren Punkt Vorsprung auf Rang zwei. Dennoch stellt Götz klar: "Die Aufstiegsbekundungen kommen nur von außen. Im Verein bleiben wir bodenständig und wollen nichts anderes, als die Liga halten." An diesem Wochenende empfängt der Überraschungsaufsteiger im Lokalderby die benachbarten Sportfreunde Weidenthal/Guteneck, die mit einem 3:0-Erfolg gegen den ASV Burglengenfeld II aufhorchen ließen und hochmotiviert in das Prestigeduell gehen.

FC Rötz Sa. 15.15 Dürnsricht/Wolfring

Der 3:2-Heimsieg gegen den SV Neubäu sollte dem FC Rötz das nötige Selbstvertrauen geben, um auch gegen die DJK Dürnsricht/Wolfring selbstbewusst aufzutreten. Das Spiel wurde vom 9. Oktober auf den heutigen Samstag vorverlegt. Der FC Rötz peilt einen Dreier gegen die Fensterbacher an, um auf Tuchfühlung zum vorderen Bereich zu bleiben. Gästetrainer Christian Adler ist sich sicher, dass der FC Rötz eine der besten Mannschaften der Liga aufbieten kann. "Wir werden trotzdem kämpfen, und ich bin mir sicher, belohnt zu werden", ist Adler zuversichtlich.

FC Schmidgaden Sa. 16.00 ASV Burglengenfeld II

"Wir haben großen Respekt vor der Landesligareserve, aber wir werden uns sicher nicht verstecken", lautet die Marschroute von Schmidgadens Trainer Wolfgang Richthammer. Nach dem spielfreien Wochenende und dem Spielausfall gegen Stamsried hatte der FC Schmidgaden nun zwei Wochen keine Wettkampfpraxis, können aber in Bestbesetzung antreten. Nach zwei Niederlagen in Serie möchte der ASV Burglengenfeld die Kehrtwende in Schmidgaden herbeiführen. "Wir können mehr, als dies die Resultate der vergangenen beiden Spiele widerspiegeln", sagt ASV-Coach Robert Rödl.

ASV Burglengenfeld II Mo. 14.00 Ettm./Schwandorf II

Im Vergleich der Landesligareserven soll die zweiten Mannschaft des ASV Burglengenfeld nun auch zu Hause unter Beweis stellen, dass sie in der Liga vorne mitmischen kann. Trainer Robert Rödl stehen sämtliche Akteure seines Kaders zur Verfügung. Der Gast aus Schwandorf verlor in der vergangenen Saison beide Spiele gegen Burglengenfeld. "Wir haben einiges gutzumachen", freut sich SG-Coach Sebastian Hierl. Das Ziel ist der Auswärtssieg. Personell sind bei den Gästen alle Mann an Bord.

FC Schmidgaden Mo. 15.15 TSV Nittenau

Im zweiten Heimspiel des Wochenendes legt FC-Trainer Wolfgang Richthammer Wert auf die Defensive und richtet das Hauptaugenmerk auf die gefährlichen Standardsituationen des TSV Nittenau. "Das waren in den letzten Jahren immer intensive Begegnungen", erinnert sich Wolfgang Richthammer, der mit einem torlosen 0:0 gegen Nittenau zufrieden wäre. Der TSV Nittenau möchte seine gute Leistung der Vorwoche bestätigen. Trainer Hans Kaiser muss jedoch auf Abwehrchef Stefan Schmidbauer (Knieverletzung) verzichten.

FC Stamsried Mo. 15.15 SG Schönthal/Prem.

Die desolate Vorstellung am vergangenen Wochenende in Nittenau gilt es jetzt zu Hause gegen die drittplatzierte SG Schönthal/Premeischl wettzumachen. "Wir müssen zu den Grundtugenden wie Laufbereitschaft und Einsatz zurückfinden", sagt FC-Trainer Stephan Hauser, der die Erfahrenheit seines Gegenübers Wolfgang Galli hoch einschätzt. Die Stamsrieder sind bis auf den angeschlagenen Kapitän Christian Höcherl in Bestbesetzung. Im Lager der SG Schönthal/Premeischl herrscht weiter Euphorie. "Wir wollen die nächsten drei Punkte, um frühzeitig das Saisonziel Klassenerhalt zu sichern", gibt sich Coach Wolfgang Galli weiter bodenständig. Bis auf Tobias Vitzthum (Kreuzbandriss)sind bei den Gästen alle an Bord.

Dürnsricht/Wolfring Mo. 15.15 Schönseer Land

DJK-Trainer Christian Adler kann im Heimspiel gegen die SpVgg Schönseer Land auf alle Mann zurückgreifen. Die Niederlage der Vorwoche in Schönthal/Premeischl war extrem unglücklich und soll mit einem Heimsieg gegen die SpVgg wettgemacht werden. "Wir haben unter der Woche gut gearbeitet und werden unten wieder raus kommen", sagt Adler. Die Gäste machten in der vergangenen Saison schlechte Erfahrungen mit den Fensterbachern. "Dort gingen wir regelgerecht unter und hatten nicht den Hauch einer Chance", erinnert sich SpVgg-Coach Georg Salomon, der mit einem Zähler am Wochenende nicht unzufrieden wäre. Nach den erfolgreichen letzten drei Spielen ist die SpVgg im Soll. Der Einsatz von Petr Pikl ist fraglich, Josef Haberl und Andreas Ziegler sind wieder einsatzbereit.

Neukirchen/Balbini Mo. 15.15 FC Rötz

Ziel der SpVgg Neukirchen/Balbini ist es die Wende herbeizuführen und aus dem knallharten Abstiegskampf frühzeitig zu entkommen. "Wir besitzen genügend Qualität, unsere verletzten Spieler erfolgreich zu kompensieren", ist sich Trainer Martin Scheuerer sicher, gegen Rötz etwas Zählbares einzufahren. Der FC Rötz weiß um die Verunsicherung der SpVgg: "Die Neukirchener sind die Negativüberraschung der Liga bislang", sagt Abteilungsleiter Benedikt Christoph. "Wir hoffen, dass nicht ausgerechnet der Knoten gegen uns platzt und die SpVgg ihr Offensivpotential zeigt."

SV Neubäu Mo. 15.15 TSV Stulln

Die zwei Niederlagen in Serie waren im Lager des SV Neubäu sicher nicht einkalkuliert. Trainer Helmut Lugauer möchte seine Elf nun aufbauen und wieder zu alter Stärke zurückführen. Zu Hause gegen den Aufsteiger aus Stulln ist ein Dreier Pflicht. Der TSV Stulln reist in Bestbesetzung in den Chamer Landkreis. "Wir müssen unser TSV-Kämpferherz zeigen", nennt Coach Georg Winkler das Erfolgsgeheimnis seiner Truppe bei den starken Neubäuern.

DJK Gleiritsch Mo. 15.15 Weidenthal/Guteneck

"Solche Spiele sind etwas Besonderes und haben ihren Reiz", sagt DJK-Trainer Alexander Götz. Mit der Leistung beim torlosen Unentschieden in Stulln war der Gleiritscher Trainer zufrieden. "Darauf können wir aufbauen und ohne Personalsorgen ins Derby gehen", teilt Götz mit. Beim Nachbarn SF Weidenthal/Guteneck wird weiter an der Integration der Nachwuchsspieler gearbeitet. "Trotz vieler verletzter Spieler entwickeln sich die Jungspunde im Kader und es herrscht guter Konkurrenzkampf", berichtet Trainer Christian Hechtl. Die gesamte Truppe freut sich auf das Derby in Gleiritsch und möchte einen spannenden Kampf bieten.

Kreisliga West SAD

12. Spieltag

Rötz - Dürnsricht Sa. 15.15

Schmidgaden - Burglengenfeld II Sa. 16.00

Burglengenfeld II - Ettm. II Mo. 14.00

Schmidgaden - Nittenau Mo. 15.15

Stamsried - Schönthal I Mo. 15.15

Dürnsricht - Schönsee Mo. 15.15

Neukirchen/B. - Rötz Mo. 15.15

Neubäu - Stulln Mo. 15.15

Gleiritsch - Weidenthal Mo. 15.15



1. DJK Gleiritsch 10 21:9 24

2. SV Neubäu 10 25:14 19



3. SG Schönthal I 11 14:10 19

4. SG Ettmannsdorf II 10 19:15 18

5. 1. FC Rötz 10 21:17 16

6. ASV Burglengenfeld II 10 16:18 16

7. TSV Stulln 10 19:18 15

8. SF Weidenthal 10 18:17 14

9. SpVgg Schönseer Land 10 14:16 14

10. TSV Nittenau 11 11:17 13

11. 1.FC Schmidgaden 8 15:11 12



12. SpVgg Neukirchen/B. 10 8:12 9

13. FC Stamsried 9 17:19 8

14. DJK Dürnsricht 10 16:22 8

15. FC OVI-Teunz 11 8:27 7
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.