Fußball Landesliga Mitte
Neue Situation für den SCE

Noch steht der SC Ettmannsdorf ohne Tor und Punkt am Ende der Landesliga-Tabelle. Das muss sich beim Gastspiel in Waldkirchen ändern. Eine Waffe dazu könnte die Kopfballstärke stellte Florian Tausendpfund (rechts) sein. Der setzt sich in dieser Szene gegen den ASV Burglengenfeld durch, doch seinen wuchtigen Kopfstoß pariert Gästetorhüter Marco Epifani. Bild: Hirsch
Sport
Schwandorf
23.07.2016
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Tabellenletzter in der Landesliga - diese Platzierung ist für den SC Ettmannsdorf eine völlig neue Situation. Nach zwei Spielen hat das Team von Timo Studtrucker noch kein Tor erzielt und auch noch keinen Punkt auf dem Konto. Die Lage ist also ernst für den SCE, der beim ebenfalls noch sieglosen TSV Waldkirchen vor einer richtungsweisenden Partie steht.

Ettmannsdorf. Eine weitere Niederlage kann sich der SC Ettmannsdorf nicht leisten, wenn er nicht vorzeitig als Abstiegskandidat betitelt werden will. So schlecht, wie es auf den ersten Blick aussieht, waren die Leistungen des SCE zum Start in die neue Saison aber nicht. Sowohl in Osterhofen als auch am Mittwoch zu Hause gegen Burglengenfeld waren gute Ansätze erkennbar.

Vor allem im Derby gegen den ASV verliefen die ersten Minuten verheißungsvoll. Dann allerdings führten zwei Aussetzer in der Defensive zu den Gegentoren. Die Sicherheit ging verloren, es schlichen sich Fehler ein. Allein die optische Überlegenheit in der zweiten Halbzeit brachte nicht den gewünschten Erfolg. Das Manko der Gastgeber liegt im Angriff. Es mangelt am unbedingten Willen, einen Treffer zu erzielen. Bis zum Strafraum des Gegners wird teilweise gut und sehenswert kombiniert, doch dann geht der Mut verloren. Schüsse aus der zweiten Reihe landen meist weit neben oder über dem Kasten.

Zur Gesamtsituation passen dann auch umstrittene Schiedsrichterentscheidungen wie am Mittwoch, als in der Schlussphase ein Tor überraschenderweise keine Anerkennung fand, was selbst den ASV Burglengenfeld erstaunte. Vielleicht wäre in dieser Phase noch ein Teilerfolg möglich gewesen. Sämtliche Spekulationen helfen aber nicht weiter, jetzt müssen die Kräfte mobilisiert werden, um in Waldkirchen etwas Zählbares zu holen.

Der dortige TSV hat im Eröffnungsspiel gegen Donaustauf (1:1) eine starke Leistung gezeigt, vor allem in taktischer Hinsicht. Auf das schnelle Umschalten der Niederbayern von Abwehr auf Angriff sollte sich der SCE einstellen, ebenso auf die schnellen Leute auf den Außenpositionen. Nur mit einer kompakten Spielweise und einer Defensive ohne Fehler wird es möglich sein, den angestrebten Zähler zu holen. Im Kollektiv ist der SC Ettmannsdorf stark - und darauf sollten sich die Spieler besinnen.

Personelle Sorgen


Allerdings hat der Trainer personelle Sorgen. Neben dem gesperrten Daniel Bäumler fehlen die Urlauber Florian Tausendpfund und Sebastian Fischer. Jens Solfrank schied gegen Burglengenfeld früh verletzt aus, sein Einsatz ist fraglich. Timo Studtrucker wird sich eine entsprechende Taktik zurechtlegen, um den Angriffsschwung des TSV Waldkirchen zu unterbinden. Dass der Knoten bei seiner Mannschaft platzt, davon ist er überzeugt. Deshalb geht die Reise auch mit einer positiven Grundeinstellung nach Niederbayern. Anstoß ist am Samstag um 16.30 Uhr.
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