Fußball
SC Ettmannsdorf macht halbes Dutzend voll

Sport
Schwandorf
09.05.2016
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Ettmannsdorf. Die Serie des SC Ettmannsdorf hält weiterhin an. Das vorletzte Heimspiel der laufenden Saison gegen den ASV Cham endete mit einem verdienten 3:1-Erfolg, wodurch die Gastgeber seit sechs Spielen unbesiegt sind. Wie so oft in den vergangenen Wochen folgte einer durchwachsenen ersten Halbzeit eine wesentlich bessere zweite mit einigen gelungen Spielzügen. Insgesamt war es jedoch eine hektische, kampfbetonte, zerfahrene und durch viele Fouls geprägte Partie.

Nicht ganz unschuldig an dem Geschehen war der Unparteiische aus Landshut, der zahlreiche umstrittene Entscheidungen fällte und sich so den Ärger aus den beiden Lagern zuzog. Wenig spielerische Linie bekamen die Besucher in der ersten Halbzeit zu sehen. Dafür zahlreiche Abspielfehler, selbst auf engstem Raum. Immer wieder landete das Leder nach langen Pässen im Seiten- oder Toraus. Demzufolge waren ganz wenig klare Torchancen zu vermelden.

Zitzl hält Elfmeter


Beim SCE war das Bemühen in der Offensive zwar erkennbar, doch nicht entschlossen genug. Für Aufregung sorgte eine Entscheidung des Schiedsrichtergespannes (19.) als es Foulelfmeter für den Gast gab. Doch SC-Torwart Christian Zitzl wehrte nervenstark den Strafstoß von Maximilian Drexler ab. Danach verflachte das Spiel immer mehr. Sechs Minuten vor der Pause wachten die Zuschauer wieder auf, als Markus Fenk zum 1:0 einköpfte.

Nach dem Seitenwechsel begann die stärkste Phase der Heimelf. Landete ein Freistoß von Ludwig Hofer (52.) noch auf dem Netz, traf er beim zweiten versuch zehn Minuten später unhaltbar zum 2:0. Die Platzherren hatten die Begegnung nun fest im Griff, setzten aber nicht entscheidend nach. So konnte sich der ASV Cham etwas befreien. Beim 2:1 durch Christian Ranzinger in der 70. Minute sprang dem heimischen Keeper allerdings das Leder auf den Rücken und von dort ins Tor.

Cham witterte seine Chance, noch zu einem Unentschieden zu kommen und verstärkte die Offensive. So ergaben sich für die Studtrucker-Elf zahlreiche schnelle Gegenangriffe, die oftmals nur durch Fouls unterbrochen wurden. Einer der Hauptleidtragenden war Marco Seifert, der ein großes Laufpensum an den Tag legte, aber immer wieder gestoppt wurde. In der Nachspielzeit lief er seinem Gegenspieler davon, drang in den Strafraum ein und wurde zu Fall gebracht. Den Elfmeter verwandelte Ludwig Hofer sicher zum 3:1-Endstand.
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