Fußball
Verfolger dicht dran

Michael Brummer (Mitte) und die Pfreimder Reserve fahren am Samstag ins Pfreimdtal zum Derby beim TSV Trausnitz. Bild: mhs
Sport
Schwandorf
15.10.2016
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Seit vier Wochen hat der SV Kemnath in der Kreisklasse West nicht mehr gewonnen. Die Buchberger stehen noch mit fünf Punkten Vorsprung auf den SV Haselbach an der Tabellenspitze, denn die haben auch vier Remis hinter sich. Jetzt treffen die Haselbacher auf das Tabellen-Schlusslicht und für Kemnath geht es gegen die erstarkten Nabburger.

Das Führungsduo der Kreisklasse West befindet sich seit Wochen im Remis-Modus. Sowohl der SV Kemnath a. B. (1./25) als auch der SV Haselbach (2./20) spielten die letzten vier Partien unentschieden, wodurch sich am Fünf-Punkte-Vorsprung der Buchberg-Elf nichts änderte. Die Konkurrenz schloss zu den Haselbachern allerdings gefährlich nahe auf. Am 12. Spieltag laufen die Kemnather sogar Gefahr, beim wiedererstarkten TV Nabburg (3./18) die erste Niederlage zu kassieren.

Leichter haben es die Haselbacher sicherlich auf eigenem Platz gegen Schlusslicht SG FC Schwandorf I/Ettmannsdorf III (14./7). Gut im Rennen liegt der TSV Trausnitz (4./18), der in Kaltenthal den Tabellennachbarn SpVgg Pfreimd II (5./17) zum Derby empfängt.

TSV Trausnitz Sa. 14.00 SpVgg Pfreimd II

Die Pfreimdtaler freuen sich auf das Derby gegen die Pfreimder Reserve. TSV-Trainer Gerry Lösch, selbst Pfreimder Urgestein, kennt den Gegner wie seine Westentasche und weiß, dass bestens ausgebildete Spieler auflaufen, die alle schon in der Ersten gespielt haben. Die Trausnitzer selbst wollen zu Hause den Bock umstoßen und dem Anhang ein packendes Spiel bieten. Bis auf Sebastian Lang sind alle Mann an Bord. Eine schwierige Aufgabe erwartet SpVgg-Spielertrainer Tobi Bernklau. Er sieht beide Mannschaften auf Augenhöhe, den Gastgeber aber als Favoriten. Er kennt die Schwächen und Stärken des Gegners und wird sein Team darauf einstellen. Der SpVgg-Coach erwartet eine Reaktion auf die unnötige Niederlage der Vorwoche.

TV Wackersdorf Sa. 16.00 SC Kreith

Beim TV Wackersdorf macht sich nach dem Trainerwechsel Aufbruchstimmung bemerkbar. So streben die Knappen auf dem heimischen Holzberg auch gegen Kreith einen Heimsieg an, um den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen. Alle gesperrten Spieler sind frei, so dass Trainer Matthias Pautsch aus dem Vollen schöpfen kann. Den Kreithern gelingt es nach Aussage ihres Trainers Ernst Schubert derzeit nicht, eine konzentrierte Leistung über die volle Distanz abzurufen. Gegen die im Aufwind befindlichen TVler will der SC die Kurve kriegen, allerdings fehlen die Alternativen, um zu Null zu spielen. Trotz prekärer personeller Situation hofft der SC auf einen Punkt.

FTE Schwandorf So. 14.30 SV Trisching

Für die Eintracht gilt es, nach dem wichtigen Sieg in Kreith nachzulegen und den positiven Trend der letzten Spiele fortzusetzen. Trainer Tom Stenzel weiß aber um die schwere Aufgabe gegen die willensstarken Trischinger, hält diese aber für lösbar. Mit dem Auftreten seiner Mannschaft bei der Nullnummer gegen Haselbach zeigte sich Trischings Chefanweiser Martin Heimler durchaus zufrieden. Aufgrund der langen Verletztenliste erwartet er aber in Kreith eine schwere Aufgabe. Trotzdem will der SV alles in die Waagschale werfen, um nicht ohne Punkte heimzufahren.

TSV Klardorf So. 15.15 SC Weinberg

Mario Eckl, der Coach des TSV Klardorf, beklagt derzeit die personelle Situation durch verletzte und erkrankte Spieler. Dennoch will der TSV gegen Weinberg alles daran setzen, zu punkten. Der SC Weinberg will versuchen, seine Mini-Serie fortzusetzen, wohlwissend, dass Klardorf ein gereizter und unangenehmer kampfstarker Gegner ist. Personell kann es durchaus Probleme geben, denn Knerer fällt urlaubsbedingt aus, hinter D. Pitruski und Meier stehen Fragezeichen.

TV Nabburg So. 15.15 SV Kemnath a. B.

Nach dem überzeugenden Auftritt in Klardorf hofft Nabburgs Trainer Walter Bauer, die Form in das schwere Heimspiel gegen den Tabellenführer mitnehmen zu können. Die Nabburger sind sich darüber im Klaren, dass nur mit einer konzentrierten Leistung etwas zu holen ist. Durch die Rückkehr von Öfner hat der TV-Coach eine weitere Alternative. Die Kemnather blicken der Aufgabe in Nabburg respektvoll entgegen. Trainer Max Birner erwartet ein schweres Match gegen einen Verfolger, der derzeit in toller Form ist. Dabei hofft er, dass seine Truppe die Ausfälle durch eine geschlossene Mannschaftsleistung kompensieren und etwas Zählbares mitnehmen kann.

SV Haselbach So. 15.15 SG SAD I / Ettm. III

Nach der guten Mannschaftsleistung beim Spiel in Trisching will sich der SV Haselbach nun endlich wieder einmal mit einem Dreier belohnen. Gegen das Schlusslicht ist ein solcher ohnehin Pflicht, ohne den Gegner dabei zu unterschätzen. Spielertrainer Daniel Friedl steht der komplette Kader zur Verfügung. Eine deutliche Leistungssteigerung brachte der SG gegen Leonberg einen Punktgewinn. Nun streben die Kreisstädter auch gegen Haselbach einen Erfolg an, wobei allerdings einige Verletzte zu beklagen sind. Bis zur Pause soll der Anschluss nicht verpasst werden.

SV Leonberg So. 15.15 SV Diendorf

Mangelnde Verwertung der klaren Chancen machte Leonbergs Trainer Armin Rank dafür verantwortlich, dass es gegen die SG nicht mit dem Dreier klappte. Nun läuft der SV verschenkten Punkten hinterher und steht gegen Diendorf unter Zugzwang. Auch die Gäste müssen nach der unnötigen Heimniederlage am letzten Sonntag auswärts punkten, um nicht abzurutschen. SVD-Trainer Udo Braunschläger warnt davor, den Aufsteiger zu unterschätzen. Er tritt bis auf Gollwitzer komplett an.
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