Handball
HSG Damen machen es spannend

Sport
Schwandorf
27.10.2016
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Eine starke kämpferische Leistung bescherte den Handballdamen der HSG Naabtal in der Bezirksoberliga einen knappen 24:23-Erfolg gegen den TV Altdorf. Beide Teams starteten nervös und auf Augenhöhe. Bis zum 3:3 war erkennbar, was für beide Teams auf dem Spiel stand - die Folge waren viele einfache Fehler und hektische Aktionen.

Altdorf legte die Anfangsnervosität aber schneller ab und kam über die Außenspielerinnen und 1:1-Situationen ins Spiel. Da die Naabtalerinnen im Angriff, vor allem aber in der Abwehr noch mit sich selbst beschäftigt waren, setzte sich Altdorf bis Mitte der ersten Hälfte auf 8:4 ab. Die anschließende Auszeit zeigte Wirkung. Energischer in der Defensive erarbeitete sich die HSG viele Bälle und das geplante Umschaltspiel funktionierte plötzlich. Innerhalb weniger Minuten drehte sich das Spiel.

Leichtfüßige und zielorientierte Aktionen und der Blick für die Situation ermöglichten eine 10:8-Führung. Doch dieses Tempo hielten die HSG-Damen nicht den restlichen ersten Abschnitt durch. Dies nutzten die erfahrenen Franken bis zum Pausentee zum 12:12 auszugleichen. Die Gäste kamen besser aus der Kabine. Altdorf ging durch die Abwehrreihen der HSG wie ein "heißes Messer durch warme Butter" und im Angriff wirkte man pomadig und einfallslos. Diese Einladung nahmen die Gäste dankbar an und zogen auf vier Tore zum 17:13 davon.

Eine weitere Auszeit von Trainer Christian Deml ließ die HSG wieder ins Spiel finden. Beim 19:19 fiel der erste Ausgleich im zweiten Abschnitt. Ab diesem Zeitpunkt bestimmte nicht mehr das spielerische Element das Match, sondern nur noch Kampf und Wille, das Spiel nicht zu verlieren. Die letzten zehn Minuten gerieten zum Krimi. Altdorf legte bis zum 23:23 immer ein Tor vor und die HSG glich aus. Nach einer Parade der gut agierenden Torfrau Anna Schell gingen die Naabtalerinnen kurz vor Ende in Führung. Eine weitere Glanztat der starken HSG-Torfrau kurz vor Ende besiegelte den umjubelten 24:23 Erfolg.

"Nicht am Anfang, sondern am Ende muss man mit einem Tor vorne sein", sagte Trainer Christian Deml am Ende. Er wusste, dass es ein glücklicher Sieg war. Eine Punkteteilung oder auch eine knappe Niederlage wären ebenso möglich gewesen.
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