Jubel beim VC Schwandorf
Ticket für die „Deutsche“ gelöst

Sport
Schwandorf
14.04.2016
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Es ist genau vier Jahre her, seit sich zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte des VC Schwandorf Volleyballerinnen für eine deutsche Meisterschaft qualifiziert haben. Jetzt lösten vier VC-Mädchen gemeinsam mit Spielerinnen des TB Weiden und des SV Hahnbach wieder das Ticket für die "Deutsche".

Julia Brunner, Lisa Buttler, Johanna Munding und Anna Rank von der hoffnungsvollen U-16-Nachwuchsgarde des VC fuhren mit berechtigtem Optimismus ins Allgäu nach Kaufbeuren zur Bayerischen Meisterschaft, hatten sie doch überlegen die Nordbayerische Meisterschaft gewonnen.

Klare Siege


Und gleich in der Vorrunde wurden sie ihrer Favoritenrolle gerecht, gewannen sowohl gegen den TSV Ansbach souverän mit 2:0 (25:11, 25:7) als auch gegen den favorisierten Gastgeber SV Mauerstetten (25:16, 25:21). Im anschließenden Halbfinale stellten dann ebenfalls die Nachwuchstalente des Bundesligisten FTSV Straubing keine Gefahr dar: Mit 25:14 und 25:17 zogen die von Anna Dotzler vom SV Hahnbach gecoachten Mädels ins Finale ein und holten sich damit auch gleichzeitig das Ticket für die Deutsche Meisterschaft. Im Endspiel revanchierten sich aber die Gastgeber aus Mauerstetten für die Vorrunden-Niederlage, gewannen im Tiebreak. Beide Teams fahren nun Anfang Mai nach Schwerte ins Ruhrgebiet zur Deutschen Meisterschaft.

Nichts zu holen


Weniger erfolgreich verlief für die U-20-Mannschaft des VC Schwandorf die Bayerische Meisterschaft beim SV Lohhof in München. Dass in der Vorrunde gegen die Teams der beiden Bundesliga-Vereine aus Straubing - dem späteren Turniersieger - und Vilsbiburg nichts zu holen sein wird, war von vornherein klar. Beim Spiel um Platz fünf gewann aber dann das Team aus Spielerinnen der beiden Vereine VC Schwandorf und TB Weiden mit ihrem Trainer Gerd Spies überraschend gegen den Nordbayerischen Meister TV Altdorf und revanchierte sich somit für die Finalniederlage bei der Nordbayerischen Meisterschaft.

Wie groß in dieser Altersklasse bei den weiblichen Volleyballerinnen das Süd-Nord-Gefälle ist, zeigt das Endergebnis dieser Meisterschaft, bei der alle drei Süd-Vereine die Plätze eins bis drei belegten. Aufgrund der Tatsache, dass die Spielerinnen dieser Vereine teilweise bereits mit den Bundesliga-Mannschaften trainieren, ist dies nicht verwunderlich.
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