Kreisklasse West
Brisanter Abstiegskampf

Sport
Schwandorf
21.05.2016
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Der TuS Dachelhofen gibt seine Abschiedsvorstellung in der Kreisklasse West: Ansonsten steckt im Abstiegskampf dieser Spielklasse jede Menge Brisanz. Auch der TSV Trausnitz hofft, sich noch zu retten.

Die Aufstiegsfrage wurde in der Kreisklasse West am vorletzten Spieltag (25.) geklärt. Die DJK Gleiritsch (1./65) sicherte sich aufgrund des Stullner Patzers vorzeitig den Titel und kehrt postwendend in die Kreisliga zurück. In die Aufstiegs-Relegation geht der TSV Stulln (2./60), der das Match gegen die FTE Schwandorf (4./41) als Vorbereitung gegen einen starken Gegner nutzen kann. Um den Klassenerhalt müssen noch drei punktgleiche (23 Punkte) Teams und theoretisch auch noch der TSV Klardorf (10./25) bangen. Sollten nämlich der sowohl der SV Haselbach beim TV Nabburg (6./35), der TSV Trausnitz gegen Gleiritsch und der 1.FC Schwandorf beim SV Trisching (3./47) geschlossen gewinnen, müssten die Klardorfer bei einer Heimniederlage gegen den SV Diendorf (5./41) in die Relegation.

TV Nabburg Sa. 16.00 SV Haselbach

Der TV Nabburg möchte die Saison im letzten Heimspiel mit einem Sieg beschließen und den sechsten Tabellenplatz verteidigen. Dabei erwartet er einen um den Klassenerhalt fightenden Gast. Personell ist beim TV etwas Entspannung angesagt. Für die Haselbacher Gäste zählen in diesem schweren Auswärtsmatch nur drei Punkte. Dementsprechend ausgerichtet werden sie ins Spiel gehen und darauf hoffen, dass auch die anderen Teams, die gegen ihre Abstiegskonkurrenz antreten, ihre Spiele ernst nehmen. Beim SV sind fast alle Spieler verfügbar.

SC Kreith Sa. 16.00 TuS Dachelhofen

Die Kreither wollen im letzten Spiel unter der Regie ihres Trainers Mario Albert diesen unbedingt mit einem Heimsieg verabschieden. Gegen Schlusslicht Dachelhofen fällt lediglich Fick aus. Nach dem Abstieg rechnet sich der TuS Dachelhofen auch zum Saisonabschluss in Kreith nicht viel aus. Für die Elf von Trainer Oliver Birk geht es lediglich noch darum, sich anständig in die A-Klasse zu verabschieden.

TSV Stulln Sa. 16.00 Eintr. Frankfurt

"In Diendorf konnten wir unsere Leistung im Kollektiv nicht abrufen und verloren verdient, weil wir auch den Siegeswillen vermissen ließen", war Stullns Trainer "Girgl" Winkler nicht zufrieden. Gegen die Eintracht fordert er deshalb einen ähnlichen Auftritt seiner Truppe, wie es Diendorf vorgemacht hatte. Schließlich ist das Match die Generalprobe für die Relegation. Beim TSV gibt es keine Personalprobleme. Die Gäste wollen eine sehr gute Saison mit dem hervorragenden vierten Platz abschließen und deshalb in Stulln einen Sieg einfahren. Trainer Tom Stenzel kann alle Spieler aufbieten und hofft auf mannschaftliche Geschlossenheit, um gegen den starken Gegner bestehen zu können.

TSV Klardorf Sa. 16.00 SV Diendorf

Der TSV Klardorf geht mit großen Verletzungssorgen in das letzte Match gegen den starken Aufsteiger aus Diendorf. Die Elf von Trainer Mario Eckl will aber trotzdem alles daran setzen, die letzten Zweifel am Klassenerhalt auszuräumen und den zehnten Platz zu behaupten. Die Gäste wollen die theoretische Chance auf den vierten Platz nutzen und in Klardorf einen Dreier holen. Dabei gilt es den Gegner nicht zu unterschätzen, da dieser noch nicht gesichert ist. Beim SV fehlen immer noch einige Spieler.

TSV Trausnitz Sa. 16.00 DJK Gleiritsch

"Nach zwei Siegen haben wir es wieder selbst in der Hand, haben gegen den Meister aber auch die schwierigste Aufgabe der Abstiegskandidaten", erklärt der Trausnitzer Trainer Wastl Lang, der gegen Gleiritsch auf den Derbycharakter hofft. Es gilt gegen die DJK-Torfabrik in der Defensive über sich hinauszuwachsen, offensiv alles zu versuchen und effektiv zu sein. Die vorzeitige Meisterschaft kam für Gleiritsch etwas überraschend. Mit einer Stullner Niederlage hatte man nicht gerechnet. Die Freude über den sofortigen Wiederaufstieg nach einer überragenden Saison war natürlich riesig. Im Derby beim abstiegsgefährdeten TSV Trausnitz will die DJK nochmal eine gute Leistung abliefern, wobei Meistercoach Alex Götz den Kader unverändert aufbieten kann.

Pertolzh/N'murach Sa. 16.00 SC Weinberg

Die sportliche Bilanz der SG Pertolzhofen/Niedermurach war als Aufsteiger sehr positiv, so die Meinung der Verantwortlichen der SG. Im letzten Heimspiel der Saison hofft die Elf von Trainer Claus Frank auf weitere drei Punkte und will die Saison dann mit einem Fest mit den Fans ausklingen lassen. Die Gäste vom Weinberg möchten die Saison mit einem Dreier beenden, zumal sie den Gastgeber damit überrunden und mindestens einen Platz gutmachen könnten.

SV Trisching Sa. 16.00 1. FC Schwandorf

"Mit dem sechsten Sieg in Serie haben wir den dritten Platz endgültig gesichert und können zuversichtlich ins abschließende Heimspiel gegen den FC Schwandorf gehen", sagt Trischings Trainer Martin Heimler nicht ohne Stolz. Ziel ist es, die Saison mit 50 Punkten abzuschließen. Die abstiegsgefährdeten Gäste sind sich der Schwere der Aufgabe bewusst und wollen in Trisching auf keinen Fall leer ausgehen. Dazu wird noch einmal eine Top-Leitung nötig sein, welche der Club in dieser Saison zu selten abrufen konnte.
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