Kreisklasse West
Die Stullner als Partyschreck?

Im Hinspiel trennten sich die DJK Gleiritsch (Lubos Kornatovsky im blauen Trikot) und die Stullner (Tobias Obermeier im grünen Trikot) mit 2:2. Ein Remis am Sonntag in Stulln würde der DJK Gleiritsch sicher gefallen. Die Götz-Elf wäre zwar dann noch nicht Meister, aber zwei Spieltage vor Schluss auch kaum mehr einzuholen. Bild: bwr
Sport
Schwandorf
07.05.2016
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In der Kreisklasse West sind am Muttertag die Blicke auf den Stullner "Vogelherd" gerichtet. Der kann die DJK Gleiritsch schon ihr Meisterstück in der Kreisklasse West machen. Der gastgebende TSV hat da sicher einiges dagegen.

In Stulln erwartet der Tabellenzweite TSV (57) den souveränen Spitzenreiter DJK Gleiritsch (62), der auf den einzigen Verfolger ein sattes Fünf-Punkte-Polster aufweist, zum Gipfeltreffen. Schon bei einem Unentschieden wäre die DJK wohl durch, nur bei einem Stullner Sieg könnte noch einmal ein wenig Spannung um den Titel aufkommen.

Noch spannender ist der Abstiegskampf in dieser Liga. Speziell an diesem 24.Spieltag, denn hier treffen die vier gefährdetsten Teams in direkten Duellen aufeinander. Schlusslicht TuS Dachelhofen (14./13) kann nur bei einem Sieg beim SV Haselbach (12./20) wenigstens weiter auf den Relegationsplatz hoffen. Der TSV Trausnitz (13./17) dagegen braucht gegen den 1. FC Schwandorf (11./21) ebenfalls einen Dreier, um am Ende vielleicht doch noch den direkten Klassenerhalt zu schaffen.

TSV Stulln So. 17.00 DJK Gleiritsch

Einen Leckerbissen erwarten die sicherlich zahlreichen Zuschauer in Stulln beim Gipfeltreffen. Beide Teams haben alle sieben Spiele nach der Winterpause gewonnen, mindestens eine dieser stolzen Serien wird am Muttertag reißen. "Dass wir trotz sieben Siegen in sieben Spielen seit der Winterpause dem Tabellenführer keinen Schritt näher kamen, spricht für die Extraklasse der Gleiritscher, die immer wieder mit Wahnsinnsergebnissen aufhorchen lassen", sagt Stullns Trainer Girgl Winkler bewundernd. Der TSV-Coach hofft auf eine starke Defensivleistung seiner Mannschaft, die notwendig sein wird. Er will aber das Match schon für die Relegation nutzen, weil er nicht glaubt dass die DJK in Sachen Titel noch einmal was anbrennen lassen wird. Beim TSV gibt es keine Personalprobleme. Auch der Klassenprimus freut sich auf das Spitzenspiel, wobei DJK-Alex Götz ebenfalls Komplimente an den Gegner und dessen erfahrenen Trainer verteilt. Er glaubt, dass in diesem Topspiel alles möglich ist. Aber seine Mannschaft ist gut drauf, so dass sie zumindest einen Punkt mitnehmen will, womit die Meisterschaft wohl schon perfekt wäre.

Pertolzh./N'murach So. 17.00 SV Trisching

Bei der SG ist der Druck ist von der Mannschaft durch den Klassenerhalt abgefallen. Im Match gegen Mitaufsteiger Trisching sind drei Punkte das Ziel, wobei derselbe Spielerkader wie beim verdienten Sieg gegen Trausnitz zur Verfügung steht. "Um in Niedermurach zu punkten, müssen wir erneut eine konzentrierte Leistung abrufen, an der Passgenauigkeit arbeiten und vor dem Tor noch hungriger sein", fordert Trischings Trainer Martin Heimler, der sich für die Hinspielniederlage revanchieren will. Es steht der komplette Kader zur Verfügung.

SV Haselbach So. 17.00 TuS Dachelhofen

Ein entscheidendes Match im Abstiegskampf sehen die Haselbacher auf sich zukommen. Nach der starken kämpferischen Leistung gegen die Eintracht müssen gegen das Schlusslicht drei Punkte her. Dabei steht Trainer Daniel Friedl der komplette Kader zur Verfügung. "Die Qualität ist derzeit für die Kreisklasse einfach nicht ausreichend", muss sich Dachelhofens Trainer Oliver Birk eingestehen. Zu viele Verletzte, keinen Stürmer, so kann man keine Spiele für sich entscheiden, sieht er die Sache realistisch. In Haselbach will der TuS versuchen, sich anständig zu präsentieren und sich achtbar aus der Affäre zu ziehen.

TV Nabburg So. 17.00 Eintr. Schwandorf

Endlich, noch dazu im Derby, hat es für die Nabburger mit dem ersten Sieg in diesem Jahr geklappt. Dabei machte der TV ein gutes Spiel und möchte auch gegen die Eintracht punkten. Ein Zähler wäre allerdings schon als Erfolg zu werten, denn aufgrund sechs fehlender Stammspieler ist die personelle Situation beim TV sehr angespannt. So erwartet auch Gästetrainer Tom Stenzel einen wiedererstarkten Gastgeber, der seinem Team alles abverlangen wird. Aber die Eintracht will sich mit aller Macht dagegen stemmen und versuchen, die Punkte zu holen. Dazu bedarf es einer konzentrierten Mannschaftsleistung über die volle Distanz.

SC Kreith So. 17.00 SV Diendorf

Kreiths Trainer Mario Albert attestierte seiner Mannschaft in Gleiritsch eine gute Leistung. Diese soll Auftrieb geben, um das Heimspiel gegen Diendorf zu gewinnen. Der SC kann mit komplettem Kader antreten. Nach der schwachen Leistung im Derby gegen Nabburg hat Diendorf etwas gutzumachen. Trainer Udo Braunschläger fordert deshalb in Kreith eine andere Leistung und Körpersprache. Auch wenn einige verletzte Spieler fehlen, will der SVD punkten, um sich im vorderen Tabellendrittel zu behaupten.

TSV Klardorf So. 17.00 SC Weinberg

Nach drei Unentschieden will der TSV Klardorf endlich wieder dreifach punkten. Trainer Mario Eckl weiß, dass dazu die Chancen besser genutzt werden müssen. Er kennt die Stärken des Gastes und appelliert an seine Truppe, konzentriert bei der Sache zu sein, um erfolgreich zu sein. Ganz ohne Druck kann dagegen der SC Weinberg in den Stadtsüden nach Klardorf fahren. Schenken wird die Mannschaft von Trainer Richard Wagner dem noch nicht ganz gesicherten Gastgeber aber nichts.

TSV Trausnitz So. 17.00 1. FC Schwandorf

"Alles oder Nichts" heißt es am Sonntag für den TSV Trausnitz, der gegen den 1. FC Schwandorf unbedingt drei Punkte braucht, sonst wird der Relegationsplatz wohl nicht mehr zu verlassen sein. Da für die Gäste ebenfalls viel auf dem Spiel steht, rechnet TSV-Trainer "Wastl" Lang mit einer hitzigen Partie, in der sein "letztes Aufgebot" über 90 Minuten alles abrufen soll. Die Gäste nehmen die Partie im Pfreimdtal ebenso wichtig und wollen die Heimfahrt nicht mit leeren Händen antreten.
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