Kreisklasse West
Kann Kreith torhungrige Gleiritscher stoppen?

Sport
Schwandorf
30.04.2016
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Das ist schon Wahnsinn! Mit 27:1 Toren schoss Spitzenreiter DJK Gleiritsch (1./59) seine letzten drei Gegner ab und machte seine Vormachtsstellung in der Kreisklasse West mehr als deutlich.

Am Sonntag erwartet der Klassenprimus den SC Kreith (6./31) und dürfte von diesem kaum zu stoppen sein. Den Aufstiegs-Relegationsplatz hat der TSV Stulln (2./54) schon sicher. Beim SC Weinberg (7./31) will die Truppe von "Girgl" Winkler dreifach punkten, um den Abstand auf Gleiritsch nicht größer werden zu lassen.

In den Abstiegskampf sind theoretisch noch sechs Teams verstrickt. Während es für den TuS Dachelhofen (14./17) kaum noch Rettung geben dürfte, kann dem TSV Trausnitz (13./19) nur ein Dreier bei der SG Pertolzhofen/Niedermurach (8./30) helfen, um den Relegationsplatz zu verlassen. In Diendorf steigt das Nabburger Prestigeduell zwischen dem SV Diendorf (4./35) und dem in 2016 noch sieglosen und weit abgestürzten Stadtrivalen TV Nabburg (9./29).

Pertolzh./N'murach Sa. 16.00 TSV Trausnitz

Zumindest eine weitere Saison Kreisklasse hat sich die SG bereits gesichert. Dennoch will die Elf von Trainer Claus Frank die Saison nicht ruhig ausklingen lassen, sondern befreit aufspielen und den Fans schönen Fußball bieten. Gegen Trausnitz wird ein Dreier angepeilt, wenngleich nicht alle Mann an Bord sind. "Es reicht momentan immer wieder nur zu einer guten Halbzeit, daran müssen wir arbeiten", klagt Gästetrainer "Wastl" Lang, der mehr Konzentration, Willen und Laufbereitschaft fordert. In Pertolzhofen ist der TSV fast schon zum Punkten verpflichtet, was den Druck auf die junge Mannschaft noch steigert. Ziel ist es, die drei Punkte mitzunehmen.

1. FC Schwandorf Sa. 16.00 TSV Klardorf

Im Derby gegen den TSV Klardorf braucht der FC Schwandorf dringend einen Dreier, um den Abstand auf den Relegationsplatz zumindest zu wahren. Teammanager Christian Rinn und Interimscoach Michael Schicker fordern deshalb vollste Konzentration in allen Mannschaftsteilen, um die drei Punkte in der Hindenburgkampfbahn zu lassen. Die Gäste hoffen auf eine Vorentscheidung im Klassenerhalt zu ihren Gunsten. Im Derby beim FC gilt es deshalb die Chancen besser zu nutzen und von Beginn an konzentriert zu Werke zu gehen. Sollte dies gelingen, rechnet Trainer Mario Eckl mit etwas Zählbarem.

Eintr. Schwandorf So. 14.30 SV Haselbach

Eintracht-Trainer Tom Stenzel warnt seine Mannschaft davor, den Gast zu unterschätzen. Deshalb fordert er seine Truppe auf, voll bei der Sache zu sein, um den wichtigen Dreier zu landen, mit dem die Eintracht im vorderen Tabellendrittel bleiben würde. Personell entspannt sich die Situation, es sind fast alle Mann an Bord und fit. Für Haselbach blieben trotz guter Leistung gegen Diendorf keine Punkte hängen. Bei der Eintracht erwartet Trainer Daniel Friedl ein schweres Match, in dem der SV aber versuchen will zu punkten. Kapitän Fischer fällt verletzt bis zum Saisonende aus, ansonsten steht der restliche Kader, wenn auch teilweise angeschlagen, zur Verfügung.

SV Trisching So. 15.15 TuS Dachelhofen

Zwei verschiedene Gesichter zeigte der SV Trisching nach Ansicht ihres Trainers Martin Heimler in Trausnitz. Gegen Dachelhofen erwartet er eine ähnlich kampfbetonte Partie, wobei sich die Trischinger nicht vom Tabellenplatz des Gastes täuschen lassen wollen. Der SV will aber alles geben um die drei Punkte gutzuschreiben. Die beiden letzten Spiele mit 16 Gegentoren taten dem TuS Dachelhofen sehr weh. Jetzt gilt es in Trisching die letzte Chance zu wahren um die Klasse noch zu halten. Trainer Oliver Birk hat aber keine Alternativen, die verletzten und angeschlagenen Spieler zu ersetzen. So hofft man beim TuS auf eine Sensation, ansonsten muss er sich mit dem Abstieg abfinden.

SC Weinberg So. 15.15 TSV Stulln

Der SC Weinberg konnte sich den Klassenerhalt sichern und kann in das Match gegen den Aufstiegsanwärter ohne jeglichen Druck gehen. Verschenken will der SC aber nichts, sondern vielmehr versuchen, den Favoriten zu ärgern oder ein Bein zu stellen. So erwartet auch Gästetrainer "Girgl Winkler" auf dem Weinberg eine ganz enge Kiste, zumal sich die Stullner dort schon immer sehr schwer taten. Der TSV kann aber ohne Personalprobleme antreten und möchte auf keinen Fall leer ausgehen.

DJK Gleiritsch So. 15.15 SC Kreith

27:1 Tore aus den letzten drei Spielen! DJK-Trainer Alex Götz ist zurecht stolz auf seine Mannschaft. Gegen Kreith sollen die Punkte erneut in Gleiritsch bleiben, wobei der DJK-Coach nicht glaubt, dass es diesmal so leicht wird. Deshalb warnt er seine Jungs vor Überheblichkeit. Bis auf Czapura ist der Kader komplett. Für Gästetrainer Mario Albert wäre alles andere als eine Niederlage in Gleiritsch eine Sensation. Der SC will auf jeden Fall versuchen, sich so achtbar wie möglich aus der Affäre zu ziehen und es dem Spitzenreiter nicht zu leicht zu machen. Es fehlt nur Weszka.

SV Diendorf So. 15.15 TV Nabburg

"Die Siegesserie soll auch im Stadtderby gegen Nabburg fortgesetzt werden", sagt Diendorfs Trainer Udo Braunschläger. Schon allein der Derbycharakter sollte Grund genug sein, hochmotiviert und konzentriert in diese Partie zu gehen. In personeller Hinsicht ist beim SV der Einsatz einiger Spieler fraglich. Arg gerüttelt fährt der Konkurrent aus der Nachbarschaft über die Naab zum Stadtrivalen nach Diendorf. Bei der höchsten Punktspielniederlage seit Jahren gegen Gleiritsch musste Trainer Walter Bauer sechs Stammspieler ersetzen. Nun hofft man im Nabburger Lager, dass der eine oder andere Akteur für das Lokalderby wieder fit ist, was wichtig wäre, um dort bestehen zu können.

Kreisklasse West

23. Spieltag

Pertolzh./Niederm. - Trausnitz Sa. 16.00

1. FC Schwandorf - Klardorf Sa. 16.00

FTE Schwandorf - Haselbach So. 14.30

Diendorf - Nabburg So. 15.15

Trisching - Dachelhofen So. 15.15

Gleiritsch - Kreith So. 15.15

Weinberg - Stulln So. 15.15



1. Gleiritsch 22 85:17 59

2. Stulln 22 47:19 54

3. Trisching 22 45:30 38

4. Diendorf 22 45:36 35

5. FTE Schwandorf 22 49:40 34

6. Kreith 22 44:48 31

7. Weinberg 22 35:51 31

8. Pertolzh./Niederm. 22 27:28 30

9. Nabburg 22 49:48 29

10. Klardorf 22 32:46 24

11. 1. FC Schwandorf 22 38:56 21

12. Haselbach 22 32:59 19



13. Trausnitz 22 26:39 17

14. Dachelhofen 22 14:51 13
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