Kreisklasse West
Kuriose Kemnather Runde

Gleich zum Rückrundenauftakt steht in der Kreisklasse West der Nachbarvergleich Trisching (gelbe Trikots) gegen Trausnitz auf dem Programm. Das Hinspiel gewann Trisching in Trausnitz klar mit 3:0. Bild: mhs
Sport
Schwandorf
29.10.2016
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Zwei Serien prägten die Hinrunde von Herbstmeister SV Kemnath/Buchberg (1./27) in der Kreisklasse West. Den sieben Siegen zum Start, folgten sechs Remis. Am Sonntag misst sich die Buchbergelf mit dem starken Aufsteiger SpVgg Pfreimd II (4./21), der stark genug ist, um dem Klassenprimus eventuell die erste Saisonniederlage beizubringen.

In Lauerstellung liegt in der Kreisklasse West der SV Haselbach (2./24), der die Unentschieden-Serie des SVK selbst nur minimal nutzen konnte. Beim abstiegsgefährdeten SC Weinberg (13./10) will der SVH da sein und profitieren. Der TSV Trausnitz (21.) darf wieder auswärts antreten, was ihm deutlich besser liegt. Beim SV Trisching (10./16) wollen die Pfreimdtaler die Auftaktniederlage auswetzen und vorne dran bleiben. Der TV Nabburg (5./20) rechnet sich beim SC Kreith (12./13) etwas aus, während Lokalrivale SV Diendorf (9./17) mit der Eintracht Schwandorf (6./20) einen gefährlichen Gast erwartet.

FC SAD/Ettmann. III Sa. 13.15 TC Wackersdorf

Die guten Erinnerungen an das Hinspiel in Wackersdorf mischen sich bei der SG mit der Enttäuschung im letzten Derby gegen die Eintracht. Fehlendes Selbstvertrauen, mangelhafte Chancenverwertung und konditionelle Schwächen dürfen diesmal nicht auftreten, wenn die SG, die einige verletzte Spieler beklagt, punkten will. Die Gäste wollen den Lauf der letzten Wochen auch in Ettmannsdorf fortsetzen und sich zudem für die 1:6-Heimschlappe vom Saisonauftakt revanchieren. Dabei wollen die Knappen den Gastgeber nicht unterschätzen und in allen Mannschaftsteilen konsequent zu Werke gehen.

SpVgg Pfreimd II So. 12.15 SV Kemnath/Bu.

Das Match gegen den Aufstiegsfavoriten ist laut Pfreimds Trainer Tobias Bernklau das leichteste Spiel der Saison. Denn seine Truppe kann befreit aufspielen und will den Schwung der erfolgreichen letzten Spiel mitnehmen. Nachdem das Hinspiel unglücklich verloren wurde, will die Bezirksliga-Reserve mindestens einen Punkt in Pfreimd behalten. Die komplette Vorrunde ungeschlagen geblieben, wollen die Kemnather auch in Pfreimd etwas Zählbares mitnehmen. Dabei gilt es in der Offensive effektiver zu Werke zu gehen und die gebotenen Chancen konsequent zu verwerten.

SV Leonberg So. 14.15 TSV Klardorf

Leonbergs Trainer Armin Rank atmet durch. " Endlich hat sich meine Mannschaft mit einem Dreier belohnt, jetzt wollen wir die Serie von fünf ungeschlagenen Spielen ausbauen", ist Rank zuversichtlich, sich für die unglückliche Hinspielniederlage gegen Klardorf revanchieren zu können. Personell geht es allerdings erneut eng zu. Gästetrainer Mario Eckl erwartet einen Gegner, der nach fünf Spielen ohne Niederlage mit viel Selbstvertrauen auflaufen wird. "Wenn wir die Leistung aus den letzten beiden Spielen wiederholen können und unser gesamtes Potenzial ausschöpfen, sind wir in der Lage in Leonberg zu punkten", zeigt sich Eckl optimistisch. Bemmerl fehlt bis zur Winterpause, hinter dem Einsatz von Liebl und Bruckner stehen Fragezeichen.

SC Kreith So. 14.15 TV Nabburg

"Derzeit haben wir keine konkurrenzfähige Mannschaft zur Verfügung", klagt Kreiths Trainer Ernst Schubert, der gegen Nabburg acht Spieler ersetzen muss. Er zollt den Akteuren Respekt, die letzten Sonntag eine bärenstarke kämpferische Leistung boten. Kämpfen bis zum Umfallen muss auch die Marschroute für dieses Match sein, vielleicht gelingt es dann, ein Pünktchen zu ergattern. Mindestens ein Punkt ist das Ziel der Nabburger, die ihre Serie von fünf Spielen ohne Niederlage in Kreith fortsetzen wollen. Dabei gilt es an die zweite Halbzeit von Pfreimd anzuknüpfen. Bis auf Urlauber Schlosser und den verletzten Öfner sind beim TV alle Mann an Bord, so dass der TV zuversichtlich anreist.

SV Trisching So. 14.15 TSV Trausnitz

In Trisching ist man durch die durchwachsene Hinrunde auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Trainer Martin Heimler hofft, dass sein Team wieder zur alten Stärke zurückfindet und absoluten Siegeswillen zeigt. Gegen die auswärtsstarken Trausnitzer sieht Heimler den SV in der Außenseiterrolle, strebt aber trotzdem einen Punkt an, vielleicht gelingt sogar der Befreiungsschlag. Aufgrund der erfolgreichen Auftritte in der Fremde freut sich der Trausnitzer Trainer Gerry Lösch dass erneut ein Auswärtsspiel für den TSV ansteht. Dennoch erwartet er in Trisching eine ganz harte Nuss, wobei es im Hinspiel bei einem Klassenunterschied eine 0:3-Pleite gab. Es gilt die starke SV-Offensive in den Griff zu bekommen und zu punkten. Es sind alle Mann an Bord.

SV Diendorf So. 14.15 Eintr. Schwandorf

Die Diendorfer erwarten ein schweres Match gegen einen starken Gegner, der seine letzten drei Spiele gewinnen konnte. Wichtig ist es, dass die Einstellung passt und bis zur letzten Minute gekämpft wird, gibt SV-Trainer Udo Braunschläger seinen Mannen mit auf den Weg. Um sich von den hinteren Plätzen zu lösen, wäre ein Dreier sehr wichtig, doch fehlen immer noch einige Spieler. "Wir wollen den Aufschwung der letzten Wochen beibehalten und auch aus Diendorf etwas Zählbares mitnehmen", lautet die Marschroute von Eintracht-Trainer Tom Stenzel, der davor warnt, den starken Gegner zu unterschätzen. "Der SV wird uns alles abverlangen, deshalb müssen wir hochkonzentriert zur Sache gehen" schätzt Stenzel, der bis auf einige Verletzte eine fitte und motivierte Truppe aufbieten kann.

SC Weinberg So. 14.15 SV Haselbach

Aufgrund einer unglücklichen Chancenverwertung ging das wichtige Heimspiel des SC Weinberg gegen Leonberg trotz guter Leistung verloren. Sollte der SC in dieser Beziehung zulegen, kann er auch gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte bestehen. Gegen Haselbach muss unbedingt gepunktet werden, wobei Meier sich verletzte und wohl bis zur Winterpause ausfallen wird. Nach der sehr guten Vorrunde will der SV Haselbach nach den vielen Unentschieden auf dem Weinberg wieder dreifach punkten. Dabei darf der kampf- und willensstarke Gastgeber aber nicht unterschätzt werden. Beim SVH stehen bis auf den rotgesperrten Rester alle Mann zur Verfügung, da Dengler wieder dabei ist.
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