Kreisklasse West
Lösbar für das Spitzenduo

Sport
Schwandorf
02.04.2016
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In der Kreisklasse West gibt es an der Spitze nur noch den Zweikampf zwischen der DJK Gleiritsch und dem TSV Stulln. An diesem Wochenende darf wohl keiner mit einem Patzer des anderen rechnen.

In der Kreisklasse West machen Spitzenreiter DJK Gleiritsch (1./47) und der TSV Stulln (2./42) das Titelrennen unter sich aus. Die DJK muss ihr "Fünf-Punkte--Polster" am 19. Spieltag vor eigenem Anhang gegen die FT Eintracht Schwandorf (3./31) verteidigen, der TSV will bei Namensvetter TSV Klardorf (9./22) den Anschluss halten.

Im Abstiegskampf darf sich an Platz sieben kein Team sicher fühlen. Direkte Duelle gibt es zwischen den dem 1. FC Schwandorf (12./17) und dem SV Haselbach (11./18) sowie zwischen dem SC Weinberg (10./19) und Schlusslicht TuS Dachelhofen (14./13). Schwere Aufgaben stehen dem SV Diendorf (7./23) beim SV Trisching (5./29), der SG Pertolzhofen/Niedermurach (8./23) gegen den TV Nabburg (4./29) und dem TSV Trausnitz (13./15) gegen den SC Kreith (6./27) ins Haus.

1. FC Schwandorf Sa. 16.00 SV Haselbach

"Im Heimderby am Samstag gegen den SV Haselbach zählen für den Club nur drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg", fordert FC-Sportchef Christian Rinn unmissverständlich. Der Traditionsverein muss dabei auf die verletzten Sindelar und Saal verzichten, hat aber ansonsten alle Spieler zur Verfügung. Drei Stammkräfte fallen bei den Gäste für das Derby in der Hindenburgkampfbahn aus. Trotzdem steht dem SV Haselbach eine starke Truppe zur Verfügung. Weitere Punkte gegen den FC wären ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt. Zuversicht gibt das letzte Spiel, das mit gutem Fußball gewonnen wurde.

SC Weinberg So. 15.15 TuS Dachelhofen

Der SC Weinberg sieht sich weiter in akuter Abstiegsgefahr. Gegen das Schlusslicht wollen die Mannen um Trainer Richard Wagner vor eigenem Anhang unbedingt einen Dreier einfahren, dann wäre zumindest die Distanz zum direkten Abstiegsplatz schon beträchtlich. "Nach der enttäuschenden Vorstellung gegen den FC Schwandorf sind die Hoffnungen auf den Klassenerhalt weiter gesunken", klagt Dachelhofens Trainer Oliver Birk und fährt fort; "Auf dem Weinberg müssen wir endlich wieder an die Leistungen der Vorrunde anknüpfen und als geschlossene Einheit auftreten". Torwart Seitz fällt verletzt aus, einige Spieler sind angeschlagen, müssen aber auf die Zähne beißen und spielen.

DJK Gleiritsch So. 15.15 Eintr. Schwandorf

Trotz des klaren Sieges sah DJK-Trainer Alex Götz in Diendorf ein schlechtes Spiel seiner Mannschaft, wichtig waren aber die drei Punkte. Gegen die Eintracht, die in der Rückrunde alle Spiele gewann, zählt vor eigenem Anhang nichts anderes als ein Sieg. Der Kader der DJK bleibt unverändert. "Nach dem gelungenen Rückrundenstart wollen wir auch beim Tabellenführer bestehen und uns in diesem Spitzenspiel keinesfalls verstecken", macht Eintracht-Coach Tom Stenzel eine Kampfansage. Die Mannschaft will den dritten Platz unbedingt festigen. Bis auf wenige Verletzte ist die Truppe fit und gewillt zu punkten.

SV Trisching So. 15.15 SV Diendorf

Sieg und Niederlage gab es für den SV Trisching am Osterwochenende. Gegen Stulln war der SV aufgrund zahlreicher Ausfälle quasi chancenlos, gegen Schwandorf zeigte er mit besserer Aufstellung eine gute Leistung. Die Personalsorgen spitzen sich laut Trainer Martin Heimler vor dem Heimmatch gegen Diendorf erneut zu, da Hiltner und Kurz verletzt ausfallen. Um nicht in die untere Tabellenregion abzurutschen, ist es wichtig, in Trisching zu punkten. Dabei lässt Diendorfs Trainer Udo Braunschläger einige verletzt fehlende Akteure nicht als Ausrede gelten. Er fordert vielmehr ein selbstbewusstes Auftreten und über den Kampf zum Spiel zu finden.

TSV Klardorf So. 15.15 TSV Stulln

Klardorfs Trainer Mario Eckl sieht seine Truppe im Heimspiel gegen Stulln als klaren Außenseiter. "Unser Ziel muss sein, eine sehr gute Leistung abzuliefern, um zu punkten", hofft der TSV-Coach. Gästetrainer "Girgl" Winkler sah letzten Samstag gegen Trisching die bisher beste Saisonleistung seiner Mannschaft. Nachdem der zweite Platz so ziemlich gesichert scheint, soll gegen die unbequemen Klardorfer mit einer weiteren Siegesserie begonnen werden, um den Abstand auf Spitzenreiter Gleiritsch nicht abreißen zu lassen. In personeller Hinsicht hat der TSV keine Probleme.

TSV Trausnitz So. 15.15 SC Kreith

"Der verdiente Punkt in Nabburg war im Abstiegskampf letztendlich zu wenig", findet der Trausnitzer Trainer "Wastl" Lang, der vor allem die mangelnde Chancenverwertung kritisiert. Mit Kreith kommt nun ein offensivstarker Gast, gegen den nun auch die verletzten Richthammer, Hösl und Jäckel ausfallen. Jetzt heißt es noch enger zusammenzurücken und alles zu versuchen, um zu punkten. Die Gäste warten noch auf den ersten Sieg im Jahr 2016. Wenn es nach Kreiths Trainer Mario Albert geht, soll es im Pfreimdtal endlich klappen, so jedenfalls die Zielsetzung des SC. Allerdings fehlt der gesperrte Westiner. Hinter den Einsätzen von Weszka, Nitsch, Feicht und Fick stehen zudem Fragezeichen..

Pertolzhof./N`murach So. 15.15 TV Nabburg

Nachdem in Haselbach für die SG Pertolzhofen/Niedermurach nichts heraussprang, wird gegen Nabburg ein neuer Anlauf unternommen, um dreifach zu punkten. Um das Polster zu den Abstiegsplätzen zu wahren, ist ein Heimsieg Pflicht. Eventuell kehren zwei verletzte Spieler in den Kader zurück. Im ersten Match gegen Trausnitz lief es bei den Nabburgern noch nicht so rund, so dass in der Nachspielzeit noch der Ausgleich kassiert wurde. Die verlorenen Punkte will der TV bei der benachbarten Spielgemeinschaft zurückholen und sich damit für die Heimniederlage in der Vorrunde revanchieren. Trainer Walter Bauer steht der komplette Kader zur Verfügung.
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