Kreisklasse West
Nabburger Nachbarkampf

Sport
Schwandorf
20.08.2016
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Ihre Sportanlagen liegen in Sichtweite. Die einen sind links von der A93 beheimatet, die anderen rechts. Oder umgekehrt. Der SV Diendorf und der TV Nabburg sind Nachbarn. Und am Sonntag direkte Rivalen.

Der vierte Spieltag der Kreisklasse West bietet mit dem Stadtderby zwischen dem SV Diendorf und dem TV Nabburg einen echten Leckerbissen. Die Gäste vom TV Nabburg haben einen optimalen Start erwischt und können befreit "anreisen". Der SV Diendorf musste zuletzt einen bittere 0:2-Niederlage in Trausnitz hinnehmen und braucht einen Sieg für die Moral der Mannschaft, um nicht von Beginn an im Keller der Tabelle festzusitzen.

SG Ettmann./SAD III Sa. 14.15 SV Kemnath/B.

Zwei unnötige Niederlagen musste die Kreisklassenmannschaft der SG Ettmannsdorf/Schwandorf zuletzt einstecken. Abteilungsleiter Christian Rinn berichtet von einem nahezu kompletten Kader der die schwierige Aufgabe zu Hause gegen den Kreisligaabsteiger aus Kemnath meistern möchte. Die Zielsetzung ist es, zumindest einen Teilerfolg hierbei zu erreichen. Der Gast aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach hat in den bislang drei gespielten Partien die maximale Punkteausbeute eingefahren. Nun gilt es, die Konzentration hochzuhalten und gegen eine junge und ehrgeizige Truppe die nächsten Zähler an Bord zu ziehen.

SC Kreith Sa. 16.00 TSV Klardorf

Eine völlig indiskutable Vorstellung lieferte der SC Kreith/Pittersberg zuletzt ab. Dem starken Keeper Phillip Hummel hatte es die Elf von Trainer Ernst Schubert zu verdanken, nicht zweistellig als Verlierer den Platz zu verlassen. "Es gilt jetzt den Fokus auf das läuferische Element zu legen, ohne dabei schon die Flinte ins Korn zu werfen", betreibt Ernst Schubert Aufbauarbeit seiner Jungs. Der TSV Klardorf möchte die schmerzliche Heimniederlage gegen den SV Haselbach wettmachen und aus Kreith nun Punkte entführen. "Wir sind zwar nicht komplett, aber ich gehe davon aus das wir gute Chancen haben", meint TSV-Coach Mario Eckl.

SC Weinberg So. 15.15 TSV Trausnitz

Der SC Weinberg um Trainer Richard Wagner vertraut auf die altbewährte Heimstärke des Sportclubs und möchte auch gegen stark erwartete Trausnitzer punkten. Dennoch hat man im Lager der Schwandorfer gehörigen Respekt vor der Leistung der Gäste. Gästetrainer Gerald Lösch stapelt erneut tief: "Wir haben jetzt schon einen Sechs-Punkte-Vorsprung auf den Abstiegsplatz und wollen diesen auch behalten. Am Schwandorfer Weinberg sind wir klarer Außenseiter", berichtet Lösch, der aufgrund von Krankheit, Verletzung oder Urlaub ganze fünf Stammspieler ersetzen muss.

SV Diendorf So. 15.15 TV Nabburg

Der SV Diendorf hatte sich den Saisonstart etwas anders vorgestellt, freut sich jedoch jetzt auf das Prestigeduell mit dem TV Nabburg. Zu Hause möchte man trotz vorherrschender eigener Gesetze von Derbys die Heimstärke nutzen, um die erforderlichen drei Zähler einfahren zu können. Die Nachbarn aus Nabburg kommen mit einem Sieben-PunkteStart nach Diendorf und möchten mit der gleichen konzentrierten Leistung der vergangenen Partien weiter erfolgreich sein. Wohlwissend, dass der Derbycharakter Kräfte beim SV Diendorf freisetzen wird, wird der TV Nabburg mit Rückkehrer Stefan Öfner auf Sieg spielen.

SV Trisching So. 15.15 SpVgg Pfreimd II

Trischings Trainer Martin Heimler hofft nach der unglücklichen Niederlage der Vorwoche auf etwas mehr "Fortune" seiner Mannschaft. Gegen die zweite Mannschaft der SpVgg Pfreimd fehlt weiterhin Keeper Michael Weis. Hinter dem Einsatz von Marcel Axtmann steht ein dickes Fragezeichen. Trotz zweier nicht gewonnen Spiele erkennt Martin Heimler Fortschritte in der Spielweise seiner Mannschaft. "Wenn wir die individuellen Fehler reduzieren können, spielen wir auch wieder erfolgreicher", glaubt er. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung fertigte die SpVgg Pfreimd den SC Kreith/Pittersberg am vergangenen Wochenende mit 5:1 ab. Diese Einstellung und Geschlossenheit soll nun auch beim Topfavoriten SV Trisching zum Erfolg verhelfen.

SV Haselbach So. 15.15 Eintr. Schwandorf

Der erneut tolle Sieg in Klardorf gibt den Haselbachern noch mehr Selbstvertrauen. Gegen den Meisterschaftsfavoriten Eintracht Schwandorf gilt es vor allem physisch dagegenzuhalten und an die eigenen Stärken weiter zu glauben. Bis auf einen Akteur können die Gastgeber Bestbesetzung vermelden. Der Gast aus dem Schwandorfer Süden möchte sich mit einer engagierten Leistung weiter empfehlen und im oberen Bereich der Tabelle festsetzen. Bis auf die Urlauber kann die Eintracht in Bestbesetzung auflaufen.
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