Kreisklasse West
Nachbarkampf am Buchberg

Die Trischinger (gelbe Trikots) und die Trausnitzer (rote Trikots) haben am Wochenende große Aufgaben vor sich: Der SV Trisching reist an den Kemnather Buchberg zum zwei Mal siegreichen SV. Die Trausnitzer empfangen den SV Diendorf, ein immer reizvoller Nachbartreff. Bild: mhs
Sport
Schwandorf
13.08.2016
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Da gehts rund am Fuße des Buchbergs: Das Spitzenspiel in der dritten Runde in der Kreisklasse West wird in Kemnath angepfiffen.

Der SV Haselbach und der SV Kemnath stehen nach zwei Spieltagen verlustpunktfrei an der Tabellenspitze der Kreisklasse West. Der Kreisligaabsteiger aus Kemnath empfängt am Sonntagnachmittag zu Hause im Derby den SV Trisching, der mit einem Sieg und einem Remis in die Runde gestartet ist und hochmotiviert in dieses Spitzenspiel geht.

Diendorf in Trausnitz


Hoch hergehen dürfte es auch in Trausnitz, wenn der heimische TSV den SV Diendorf empfängt. Beide Teams sind mit jeweils einem Sieg und einer Niederlage in die neue Spielzeit gestartet.

Eintr. Schwandorf So. 14.30 SV Leonberg

Nach der Niederlage am Weinberg hat die Eintracht aus Schwandorf den nächsten Dreier fest im Visier. Mit einer engagierten und mutigen Leistung möchte man gegen Aufsteiger Leonberg aus dem Süden des Landkreises erneut ansehnlichen Offensivfußball bieten. Bis auf die Urlauber und zwei angeschlagene Spieler können die Schwandorfer in Bestbesetzung auflaufen.

Trotz spielerischen Überlegenheit und guten Möglichkeiten stand der SV Leonberg am vergangenen Sonntagabend erneut mit leeren Händen da. "Wir müssen mehr Präsenz in den Zweikämpfen zeigen und cleverer werden", lautet das Erfolgsrezept von SV-Trainer Armin Rank für das Spiel in seiner Heimatstadt Schwandorf.

SV Kemnath/Bu. So. 15.15 SV Trisching

Dem SV Kemnath ist der Saisonstart geglückt mit zwei Siegen in zwei Spielen. Nach Einschätzung des SV Kemnath gastiert mit dem SV Trisching an diesem Wochenende der stärkste Gegner dieser Liga. Hier gilt weiter die Devise, hinten dicht zu machen und vorne die sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen. Mit einem kaum veränderten Kader reist der SV Trisching zum Spitzenspiel nach Kemnath.

Aufgrund der Tatsache, dass die meisten Spieler der Gastgeber kreisligaerfahren sind und den Heimvorteil haben, schiebt der SV Trisching den Kemnathern die Favoritenrolle zu. Keeper Michael Weis ist noch nicht im Kader, stattdessen wird weiterhin Sandro Weber zwischen den Posten stehen.

TSV Klardorf So. 15.15 SV Haselbach

Großen Respekt hat der TSV Klardorf vor den starken Haselbachern. "Wir dürfen uns keine leichten Fehler erlauben", glaubt Trainer Mario Eckl bei konzentrierterer Leistung als zuletzt auch gegen gut verstärkte Haselbacher etwas Zählbares holen zu können. Der Gast aus Haselbach erwischte eine Start nach Maß und konnte mit einer blutjungen Mannschaft sechs Zähler aus zwei Spielen einheimsen. Die bislang sattelfeste Abwehr soll nun bei offensivstarken Klardorfern weiter der Grundstock für erfolgreichen Fußball sein.

TV Nabburg So. 15.15 SG Ettmann./SAD III

Einen absolut gelungenen Saisonstart legte der TV Nabburg mit vier Zählern aus zwei Partien an den Tag. Nun gilt es, gegen die neugegründete SG Ettmannsdorf/Schwandorf nachzulegen und mit der gewonnenen Euphorie in der Mannschaft die nächsten drei Punkte einzufahren. Bei den Gästen aus der Kreisstadt muss sich für die Auswärtsbegegnung in Nabburg vor allem die Chancenverwertung verbessern. Darüber hinaus ist der Spielaufbau noch viel zu unkonzentriert, so dass sich immer wieder unnötige Abspielfehler einschleichen. Trotz einiger verletzter Akteure und Urlaubern wird die SG Ettmannsdorf/Schwandorf dennoch eine schlagkräftige Truppe nach Nabburg schicken können.

TSV Trausnitz So. 15.15 SV Diendorf

Für den Trausnitzer Trainer Gerald Lösch ist der SV Diendorf der klare Favorit in diesem Spiel und am Schluss auch in der Tabelle weit vorne angesiedelt. "Die Diendorfer schätze ich so stark wie die Trischinger ein, und die haben bei uns im ersten Spiel die drei Punkte mitgenommen", sagt Lösch, der auf den Urlauber Lukas Wolf und den rotgesperrten Dominik Nahlovsky verzichten muss. Der Einsatz von Sebastian Lang ist gefährdet. Um aus Trausnitz etwas Zählbares mit nach Hause nehmen zu können, ist bei Diendorf eine konsequentere Chancenverwertung notwendig. Bis auf die Langzeitverletzten kann der SVD der Formation von zuletzt anreisen.

TV Wackersdorf So. 15.15 SC Weinberg

Beim TV Wackersdorf muss nun nach zwei Auftaktniederlagen der ersehnte Durchbruch und erste Dreier eingefahren werden. Die Abwehr hat sich bei der 0:1-Niederlage in Diendorf am vergangenen Wochenende deutlich stabilisiert. Nun geht es darum, die nötige Durchschlagskraft im Offensivbereich zu erreichen. Drei Urlauber kehren in den Kader der Wackersdorfer gegen den SC Weinberg wieder zurück. Der Sieg gegen die Schwandorfer Eintracht am letzten Sonntag war gut für das Selbstbewusstsein der Weinberger. Nun peilt man beim TV zumindest einen Teilerfolg an und wird durch die Rückkehr von Marion Knerer unterstützt.

SpVgg Pfreimd II So. 15.15 SC Kreith

Der zweite Anzug der SpVgg Pfreimd bot zuletzt nur über eine Halbzeit eine ordentliche Leistung. Mit zu vielen individuellen Fehlern verschenkte man die drei Zähler. Gegen stark erwartete Kreither ist man nun bestrebt, über die gesamte Spielzeit hochkonzentriert zu agieren, um die Punkte in Pfreimd behalten zu können. Kreith reist mit zwei Niederlagen im Gepäck nach Pfreimd. Deren Trainer Ernst Schuberth bleibt gelassen und möchte weiter am Gefüge der Mannschaft arbeiten. Erfreulich aus personeller Sicht ist der Trainingsbesuch der vergangenen Woche und die somit verbundene Rückkehr von Peter Wankerl in die Abwehrkette. Allerdings wiegt auf der anderen Seite der verletzungsbedingte Ausfall von Florian Kraus enorm.
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