Kreisklasse West: SpVgg Schönseer Land verliert überraschend- Verfolger Ettmannsdorf II in ...
Aufstieg ja, Meisterschaft nein

Am Sonntag wollte die SpVgg Schönseer Land die Meisterschaft feiern. Aber nach der überraschenden 1:3-Heimniederlage gegen den SC Weinberg war es damit nichts. Aber wenigstens der Aufstieg in die Kreisliga ist schon unter Dach und Fach. Bild: Baehnisch
Sport
Schwandorf
17.05.2015
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Noch offen ist die Meisterschaft in der Kreisklasse West, nachdem sich die SpVgg Schönseer Land (1./51) völlig überraschend eine 1:3-Heimpleite gegen den SC Weinberg (6./36) erlaubt hat. Der Aufstieg für die SpVgg ist aber schon perfekt.

Die beiden Verfolger SC Ettmannsdorf II (3./48) und SV Kemnath/Buchberg (2./48) treffen am letzten Spieltag im direkten Duell aufeinander. Sollte es hier einen Sieger geben und Schönsee verliert, gibt es ein Entscheidungsspiel um Platz eins.

Am Sonntag nahmen die Ettmannsdorfer die SpVgg Bruck (13./23) mit 9:0 regelrecht auseinander und zeigten sich im richtigen Moment topfit. Dagegen musste sich der Konkurrent vom Buchberg beim TSV Stulln (8./32) mit einem 2:2 zufrieden geben. Rein theoretisch kann der SC Kleinwinklarn (4./45) noch mit in die Relegation eingreifen, wenn er sein letztes Spiel gewinnt und es in Kemnath einen Sieger gibt. Seine Heimserie beendete der SCK mit einem hartumkämpften 2:1 gegen den SV Alten/Neuenschwand (29).

SC Ettmannsdorf II       9:0 (3:0)       SpVgg Bruck
Tore: 1:0 (10.) Sinan Özdemir, 2:0 (28.) Martin Lunzer, 3:0 (42.) Christian Fohringer, 4:0 (50.) Sinan Özdemir, 5:0 (56.) Sinan Özdemir, 6:0 (59.) Martin Lunzer, 7:0 (68.) Sandro Schlegel, 8:0 (73.) Sandro Schlegel, 9:0 (85.) Akin Akdogan - SR: Josef Lehner (SpVgg Schönseer Land) - Zuschauer: 50

(aho) Mit diesem auch in dieser Höhe verdienten Sieg über die SpVgg Bruck wahrte der SC Ettmannsdorf II seine Aufstiegshoffnungen. Nach den Punktverlusten in den vergangenen Wochen zeigte die Heimelf gegen den Tabellenvorletzten eine starke und konzentrierte Leistung. Allerdings waren die Brucker kein echter Prüfstein für die Platzherren, die noch viele gute Chancen ungenutzt ließen. Der Gast kam nur ganz selten an den gegnerischen Strafraum, seine Schüsse aus der zweiten Reihe verfehlten das Ziel jeweils weit. Beim SC Ettmannsdorf II lief der Ball gefällig durch die Reihen. Özdemir brachte die Heimelf frühzeitig in Führung, dann sorgten Lunzer und Fohringer per Freistoß für das 3:0. Nach der Pause war fast jeder Schuss ein Treffer. Die Brucker Abwehr war nicht in der Lage, die schnellen Angreifer des SCE entscheidend zu stören. So schraubte dieser das Ergebnis auf 9:0 herauf, womit die schwachen Gäste gut bedient waren.

SpVgg Schönseer Land       1:3 (0:1)       SC Weinberg
Tore: 0:1 (29.) Herbert Rühl, 0:2 (49.) Alexander Horn, 0:3 (55.) Herbert Rühl, 1:3 (83.) Johann Pfistermeister - SR: Erich Krubholz (TSV Nittenau) - Zuschauer: 100 - Gelb-Rot: (88.) Kulir (Schönseer Land) wegen Foulspiels

(bku) Eine böse Überraschung gab es für die SpVgg Schönseer Land im letzten Heimspiel. Anstatt vorzeitig die Meisterschaft zu feiern, verlor der Spitzenreiter gegen einen starken SC Weinberg mit 1:3. Dabei erwies sich der Gegner in allen Belangen als besseres Team. Erst in den letzten zehn Minuten, als es bereits zu spät war, bäumte sich die Heimelf auf und kam durch Pfistermeister zum 1:3. Eine weitere Chance von Pfistermeister vereitelte der Weinberger Schlussmann. Der Sieg des Aufsteigers war verdient. Rühl erzielte nach einer halben Stunde das 0:1, nach der Pause erhöhten Horn und erneut Rühl auf 0:3.

SC Kleinwinklarn       2:1 (0:1)       SV Altenschwand
Tore: 0:1 (20.) Bartosz, 1:1 (70.) Sascha Jonisch, 2:1 (84.) Markus Rüdiger - SR: Robert Rem (SV Leonberg) - Zuschauer: 80

(bku) Für den SC Kleinweinklarn war es ein glücklicher Sieg, der erst durch den Treffer von Rüdiger nach einem Freistoß in der 84. Minute zustande gekommen war. Bis dahin war es eine faire Partie mit Vorteilen für den SV Altenschwand. Der Gast setzte die Heimelf unter Druck und kam durch Bartosz im ersten Durchgang zum Führungstor. Zur Pause hätte Altenschwand auch höher führen können. Im zweiten Abschnitt änderte sich zunächst nichts. Erst als S. Jonisch in der 70. Minute den überraschenden 1:1-Ausgleich markierte, wurde der SCK stärker. Das Siegtor von Rüdiger brachte die Gäste um das aus ihrer Sicht verdiente Unentschieden.

TSV Stulln       2:2 (0:0)       SV Kemnath/B.
Tore: 1:0 (66.) Alexander Zühlke, 2:0 (71.) Dennis Humbs, 2:1 (75.) Maximilian Gebert, 2:2 (81./Foulelfmeter) Manuel Rom - SR: Ludwig Hauer (SV Pullenried) - Zuschauer: 100

(bku) Gegen den Favoriten aus Kemnath zeigte der TSV Stulln eine starke Leistung. Zwar war der Tabellenzweite in der ersten Halbzeit leicht überlegen, doch mit zunehmender Spieldauer wurde das Spiel ausgeglichener. Trotz einiger Chancen fielen in der ersten Hälfte keine Tore. Spannend verlief der zweite Durchgang. Stulln erwischte den besseren Start mit dem 1:0 von Zühlke. Fünf Minuten später baute Humbs den Vorsprung auf 2:0 aus. Weil sich der TSV in der Abwehr anschließend einige Fehler erlaubte, fand Kemnath zurück ins Spiel. Gebert und Rom mit einem Elfmeter sorgten für den insgesamt gerechten 2:2-Endstand.

TV Nabburg       4:2 (1:1)       FTE Schwandorf
Tore: 1:0 (10.) Jacek Urbainczyk, 1:1 (44.) Rainer Hirsch, 1:2 (61.) Bastian Prüger, 2:2 (75.) Jacek Urbainczyk, 3:2 (82.) Johannes Blödt, 4:2 (87.) Philipp Schlosser - SR: Maximilian Pleier (SV Etzenricht) - Zuschauer: 100

(bku) Ein Spiel ohne taktisches Geplänkel lieferten sich der TV Nabburg und die Eintracht aus Schwandorf. Der erste Durchgang verlief ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Das frühe 1:0 durch Urbainczyk konnte Hirsch in der 44. Minute egalisieren. Den besseren Start in die zweite Hälfte verzeichnete der Gast, der durch Prüger das 1:2 erzielte. Anschließend versäumte es die Eintracht, den Vorsprung zu vergrößern. Das sollte sich in der letzten Viertelstunde rächen, weil die Nabburger wieder stärker wurden. Urbainczyk glich zum 2:2 aus, dann sorgten Blödt und Schlosser für den TV-Sieg.

SC Teublitz       2:5 (1:4)       TSV Klardorf
Tore: 0:1 (8.). Sebastian Ströbl, 0:2 (20.) Sven Liebl, 1:2 (25.) Andreas Frank, 1:3 (30.) Sebastian Ströbl, 1:4 (43.) Dominik Kornemann, 1:5 (50.) Sebastian Ströbl, 2:5 (85.) Patrick Wittmann - SR: Daniel Richter - Zuschauer: 80

(bku) Wichtige Punkte für den Klassenerhalt holte sich der TSV Klardorf durch den ungefährdeten Sieg in Teublitz. In der fairen Begegnung siegten die Gäste verdient, weil sie die reifere Spielanlage zeigten. Die Mehrzahl der Torchancen lag ebenfalls bei den Klardorfern, die schon nach acht Minuten durch Ströbl das 1:0 erzielten. Nach dem 2:0 von Liebl nutzte Frank eine Möglichkeit des SC Teublitz zum Anschlusstreffer. Ströbl und Kornemann vor dem Wechsel und nochmals Ströbl nach der Pause trafen zur 5:1-Führung für Klardorf, bevor Wittmann eine Ergebniskorrektur gelang.

TSV Trausnitz       6:1 (4:1)       SV Fischbach
Tore: 1:0 (7.) Tobias Hösl, 2:0 (23.) Tobias Hösl, 2:1 (25./Handelfmeter) Martin Brandl, 3:1 (40.) Peter Prechtl, 4:1 (43.) Bastian Nahlovsky, 5:1 (69.) Michael Richthammer, 6:1 (76.) Benedikt Nahlovsky - SR: Alois Bösl (SpVgg Schönseer Land - Zuschauer: 80 - Gelb-Rot: (60.) Zwei Gästespieler wegen Foulspiels und Meckerns - Besondere Vorkommnisse: (14.) Bastian Nahlovsky scheitert mit einem Handelfmeter am Gästetorwart

(hny) Mit einer überzeugenden Leistung besiegte der TSV Trausnitz auch in dieser Höhe verdient den SV Fischbach. Den Torreigen eröffnete Tobias Hösl in der 7. Minute unter Mithilfe des Gästetorwarts mit einem direkt verwandelten Freistoß. Bastian Nahlovsky scheiterte in der 14. Spielminute mit einem Handelfmeter am gut reagierenden Gästetorwart. Besser machte es der SV Fischbach in Person von Martin Brandl. Er verwandelte einen Strafstoß sicher zum 1:2. Tobias Hösl, mit einem direkt verwandelten Eckball, Peter Prechtl und Bastian Nahlovsky schraubten das Ergebnis bis zum Halbzeitpfiff auf 4:1.

Auch im zweiten Spielabschnitt war Trausnitz das bessere Team und nach Gelb-Rot für zwei Gästespieler auch drückend überlegen. Michael Richthammer traf in der 69. Minute mit dem Kopf zum 5:1 und Benedikt Nahlovsky nahm nach guter Vorarbeit den Ball vorbildlich mit und traf gekonnt zum 6:1.
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