Kreisklasse West
SV Trisching will aufschließen

Tobias Rehorz (links) und seine Trischinger können mit einem Sieg gegen Haselbach zur Spitze aufschließen. Die Diendorfer (rechts Jürgen Knorr) empfangen den SC Weinberg. Bild: bwr
Sport
Schwandorf
07.10.2016
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In der Kreisklasse West wird es am 11. Spieltag richtig spannend. Kemnath gegen Trausnitz, Erster gegen Dritter. Der SV muss noch seine drei Remis verdauen, der TSV hat zuletzt wieder daheim verloren, ist aber auswärts stark. Und TSV-Trainer Gerry Lösch kehrt zurück an seine alte Wirkungsstätte.

Auch das dritte Unentschieden von Tabellenführer SV Kemnath a.B. (1./24) in Folge brachte an der Tabellenspitze der Kreisklasse West keine Veränderungen. Die Buchbergelf führt nach wie vor mit fünf Punkten Vorsprung vor dem SV Haselbach (2./19), der in den letzten Wochen noch mehr schwächelte. Am 11. Spieltag empfangen die Kemnather die Überraschungsmannschaft TSV Trausnitz (3./17). Vor dem TSV ist wegen der starken Auswärtsleistungen Vorsicht geboten.

Die Haselbacher haben beim SV Trisching (5./15) eine mindestens ebenso schwere Aufgabe, wobei die Heimelf zur Spitze aufschließen könnte und will. Die SpVgg Pfreimd II (4./17) befindet sich im Aufwind und sollte sich ihren Lauf auch vom TV Wackersdorf (12./9) nicht stoppen lassen. Der TV Nabburg (6./15) konnte den Abwärtstrend stoppen und rechnet sich auch beim TSV Klardorf (8./14) etwas aus, Nachbar SV Diendorf (7./15) will gegen den SC Weinberg (13./7) unbedingt einen Dreier nachlegen.

SG FC SAD II / Ettm. III Sa. 14.15 SV Leonberg

Erneut durch eine verschlafene Halbzeit und ein enttäuschendes Ergebnis übernahm die SG die rote Laterne. Gegen Leonberg mit dem Schwandorfer FC-Urgestein Armin Rank als Trainer muss auf dem FC-Platz die Konzentration über die gesamte Distanz stimmen, der Bock umgestoßen und dreifach gepunktet werden. Durch das Heimremis ist auch der Gast auswärts wieder unter Zugzwang, so Leonbergs Trainer Armin Rank. Mit einem Dreier wollen die Gäste den Abstand zu den hinteren Plätzen vergrößern. Dazu gilt es, vor dem gegnerischen Tor abgeklärter zu agieren.

SpVgg Pfreimd II So. 13.15 TV Wackersdorf

Die Pfreimder Reservisten wollen die Serie weiter ausbauen und gegen Wackersdorf nachlegen. "Wir sind in guter Form und die Einstellung der Spieler passt", freut sich Spielertrainer Tobias Bernklau, der sich im vorderen Tabellendrittel festsetzen will. Allerdings darf Wackersdorf nicht unterschätzt werden. Mit einer tollen kämpferischen Leistung hatten die Knappen Spitzenreiter Kemnath am Rande der ersten Niederlage. Auf dieser Leistung gilt es nun aufzubauen und nach drei Remis endlich wieder einen Sieg zu landen. Unter dem neuen Trainer Matthias Pautsch war schon eine andere Struktur erkennbar. In Pfreimd dürften die Trauben zwar sehr hoch hängen, aber es wird ein Auswärtssieg angepeilt.

TSV Klardorf So. 15.15 TV Nabburg

"Nach zwei verlorenen Spielen wollen wir zu Hause wieder punkten, um im Mittelfeld zu bleiben", sagt Klardorfs Trainer Mario Eckl, bei dem zwar einige Spieler angeschlagen oder erkältet sind, aber bis Sonntag wieder alle Mann fit sein sollten. Bei den Gästen war nach dem gut herausgespielten Sieg in Trausnitz Erleichterung zu erkennen. Um im nächsten Auswärtsspiel in Klardorf erneut zu punkten, wird die gleiche Leistung erforderlich sein. Trainer Walter Bauer glaubt eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken zu können, da sich bis auf Malcat und die Öfner-Brüder das Lazarett langsam lichtet.

SV Diendorf So. 15.15 SC Weinberg

Ohne den Gegner zu unterschätzen, will der SV Diendorf gegen Weinberg einen Heimdreier einfahren. Dies wäre wichtig um sich zu den hinteren Rängen ein Polster zu verschaffen, weiß Trainer Udo Braunschläger, der urlaubsbedingt auf Scharf und Burggraf, verletzungsbedingt auf Knorr und Hösl verzichten muss. Mit dem Minimalziel eines Punktes kommt der SC Weinberg nach Diendorf, wohlwissend, dass er dort auf einen unbequemen Gegner treffen wird, gegen den sich der SC in den letzten Spielen immer schwer tat. Lediglich hinter Meier steht ein Fragezeichen.

SV Trisching So. 15.15 SV Haselbach

Die Leistung seiner Mannschaft in Leonberg sah Trischings Trainer Martin Heimler durchwachsen und so teilte man gerecht die Punkte. Mit Haselbach kommt nun ein Titelaspirant nach Trisching, dem die Platzherren einen heißen Kampf liefern und alles daran setzen wollen, um die Punkte in Trisching zu lassen. Dem SV-Coach ist bewusst, dass seine Truppe dazu eine Top-Leistung abrufen muss. Nach drei Unentschieden in Folge will der SV Haselbach endlich wieder einen Sieg feiern. Bei der schweren Aufgabe in Trisching stehen den Gäste fast alle Stammspieler zur Verfügung. Nach deutlichen Niederlagen in den Vorjahren sind die Haselbacher zuversichtlich, das diesmal ändern zu können.

SC Kreith So. 15.15 FTE Schwandorf

Nach der tollen kämpferischen Leistung in Haselbach hoffen die Kreither nun auch gegen die Eintracht punkten zu können. SC-Trainer Ernst Schubert schätzt die Gäste stärker ein, als es deren Platzierung auszusagen vermag. Deshalb wäre er mit einem Unentschieden durchaus zufrieden. Schwer wiegt allerdings der Ausfall des zuletzt starken Keepers Hummel. Die Niederlage gegen Pfreimd hatte die Eintracht nicht auf dem Zettel und so ist in Kreith Wiedergutmachung angesagt. An der Leistung lässt sich aber aufbauen und es bleibt zu hoffen, dass mal das nötige Glück vorhanden ist, um sich zu belohnen. Bis auf vier Verletzte sind alle Mann fit.

SV Kemnath a.B. So. 15.15 TSV Trausnitz

Die Kemnather klagen über vier verletzte Spieler vor dem Top-Spiel gegen Trausnitz. SV-Coach Max Birner hofft auf einen besonderen Anreiz für sein Team, da es gegen den Ex-Trainer geht. Es gilt zu Hause ungeschlagen zu bleiben und demzufolge auch gegen die auswärtsstarken Trausnitzer zu punkten. Gästetrainer Gerry Lösch freut sich auf das Spiel bei seinem Ex-Verein, wo er auf viele Bekannte trifft. Die Fahrt zum Tabellenführer tritt der TSV allerdings mit großen Personalproblemen an, so dass wie gegen Nabburg eine Rumpftruppe auflaufen wird. Lösch will sich keinen Illusionen hingeben, denn am Buchberg hängen die Trauben für sein Team hoch. Es gilt die Niederlage in Grenzen zu halten.
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