Kreisliga West
Die Liga der Gegensätze

Gerhard Herzog (links) und seine Teamkollegen vom FC OVI-Teunz warten immer noch auf den ersten Punktgewinn. Ob er im Heimspiel gegen Schönthal gelingt? Bild: Hirsch
Sport
Schwandorf
20.08.2016
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Vorne mischt Neuling DJK Gleiritsch die Liga auf, am Ende hängt trostlos der seit Jahren in der Kreisliga etablierte FC OVI-Teunz. Doch das Schlusslicht verbreitet auch Optimismus. Trainer Jürgen Schönfelder fordert, nur die Ruhe zu bewahren.

Die DJK Gleiritsch übertrifft derzeit jegliche Erwartungshaltung und sonnt sich mit vier Siegen in vier Spielen an der Spitze der Kreisliga West. Trainer Alexander Götz, der im Vorfeld immer wieder über einen zu kleinen Kader berichtet hat, hat offensichtlich die nötige Qualität in der Mannschaft, um jeder Mannschaft Probleme zu bereiten. Die Gleiritscher empfangen am Sonntag zu Hause den FC Schmidgaden uns sind schon aufgrund der Tabellenkonstellation haushoher Favorit in diesem Spiel. Wenngleich der Gast aus Schmidgaden zuletzt mit zwei klaren Siegen aufhorchen ließ. Spielfrei ist dieses Mal der TSV Stulln.

SG Ettmanns./SAD II Sa. 16.00 SpVgg Schönseer Land

Eine tolle und erfolgreiche Phase durchläuft derzeit die SG Ettmannsdorf/Schwandorf II um Trainer Sebastian Hierl. Nach zwei Siegen am vergangenen Wochenende und keinerlei Personalproblemen geht man zuversichtlich ins Spiel gegen die SpVgg Schönseer Land. Die Gäste aus dem Schönseer Land treten die Reise nach Schwandorf ohne die weiterhin Langzeitverletzten und die angeschlagenen Franz Dietl und Johannes Wegerer an. Trainer Georg Salomon erinnert sich an zwei denkbar knappe Niederlagen der Vorsaison. "Dieses Mal werden wir aus Schwandorf zumindest einen Zähler mitnehmen", ist sich der SpVgg-Coach sicher.

SF Weidenthal Sa. 16.00 FC Rötz

Weidenthals Trainer Christian Hechtl ist mit der Situation in der Kreisliga West derzeit enorm unzufrieden. "Die Entwicklung einiger Vereine, immer mehr Spieler dazu zu holen, die nicht aus Vereinsidentität dort spielen, beunruhigt mich enorm. Wir bleiben unserem Weg treu und wollen deshalb gerade gegen den FC Rötz auf Biegen und Brechen gewinnen", sagt Hechtl, der seine Truppe gegen die Rötzer hochmotiviert aufs Feld schicken wird. Der FC Rötz konnte am vergangenen Wochenende den ersehnten Dreier einfahren. "Die Mannschaft präsentierte sich läuferisch und spielerisch stark verbessert", freute sich Abteilungsleiter Benedikt Christoph. Urlaubs- und krankheitsbedingt fehlen Kapitän Daniel Schießl, Bernd Mehltretter und Ben Loibl.

SV Neubäu Sa. 16.00 FC Stamsried

Einen klaren Auswärtssieg fuhren die Neubäuer am Montag bei der DJK Dürnsricht/Wolfring ein. "Läuferisch und spielerisch waren wir klar überlegen und hatten wenig Mühe", lautete das Fazit von Sportlichem Leiter Daniel Pirzer. Diese Dominanz soll nun auch das Erfolgsrezept im Nachbarschaftsvergleich mit dem FC Stamsried sein. Bei den Gastgebern kehren die zuletzt fehlenden Urlauber wieder zurück. Die Stamsrieder gingen am vergangenen Wochenende leer aus und Coach Stephan Hauser gibt eine klare Ansage an die Mannschaft. "Ich erwarte eine Wiedergutmachung für die desolate Abwehrleistung am Wochenende", erklärt der Trainerneuling. Im Lokalderby beim SV Neubäu erwartet er gegen die starke Offensive der Gastgeber eine konzentrierte Leistung über 90 Minuten hinweg. Personell kann der FCS in Bestbesetzung antreten.

ASV Burglengenfeld II So. 14.00 TSV Nittenau

Zwei Siege in Folge lautet die erfolgreiche Bilanz des ASV Burglengenfeld II nach einem etwas verkorksten Start. Die Zeichen stehen bei Robert Rödl und seinem Team auch zu Hause gegen den TSV Nittenau auf Sieg, um sich weiter in der Tabelle im oberen Bereich festigen zu können. Nittenaus Trainer Hans Kaiser sieht noch Verbesserungsbedarf in seiner Mannschaft, gerade im Defensivverhalten. "Hier können wir noch effektiver spielen und weniger Gegentore zulassen", meint der Nittenauer Trainer, der sich in Burglengenfeld etwas Zählbares ausrechnet. Mittelfeldspieler Serkan Demirtas ist weiter im Urlaub. Die Spieler Martin Heigl und Christopher Daske fehlen verletzt.

FC OVI/Teunz So. 15.15 SG Schönthal

"Wir werden alle zusammenhalten und dann wird auch der Erfolg zurückkommen", gibt sich FC-Trainer Jürgen Schönfelder kämpferisch. Seine Mannschaft stellt sich auch an diesem Wochenende von selbst auf, da einige wichtige Spieler aus verschiedensten Gründen nicht auflaufen können. Darüber hinaus sind der eine oder andere Spieler "gezwungen" mit kleineren Verletzungen zu spielen und auf die Zähne zu beißen. Die SG Schönthal/Premeischl fährt gewarnt nach Teunz. Trainer Wolfgang Galli weiß um die Schwere der Aufgabe, bei einer Mannschaft zu bestehen, die bislang hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Dennoch soll auch ohne den verletzten zentralen Mittelfeldspieler Markus Malterer eine ansprechende Leistung gezeigt werden und die Punkte aus Teunz mit nach Hause genommen werden.

SpVgg Neukirchen/B. So. 15.15 DJK Dürnsricht

Die SpVgg Neukirchen/Balbini konnte aus den letzten drei Spielen nur magere zwei Punkte holen und setzt sich nun gegen die DJK Dürnsricht den zweiten Saisonsieg zum Ziel. "Wir müssen auf der Hut sein, denn die Fensterbacher haben immer mindestens einen Treffer erzielt und bis auf das 2:6 gegen Neubäu immer nur knapp verloren", mahnt Trainer Martin Scheuerer. Erneut ersatzgeschwächt muss die DJK Dürnsricht das nächste Pflichtspiel bestreiten. Trainer Christian Adler sieht seine Elf in Neukirchen in der klaren Außenseiterrolle, hofft jedoch gleichzeitig auf eine Überraschung. Die Urlauber kehren bei der DJK an diesem Wochenende erfreulicherweise wieder in den Kader zurück.

DJK Gleiritsch So. 15.15 FC Schmidgaden

Personell ohne Veränderungen darf die DJK Gleiritsch ins nächste Heimspiel gehen. Nach einem sportlich erfolgreichen, aber nicht ganz einfachen Wochenende möchte Trainer Alexander Götz nun den Siegeszug fortsetzen, ohne dabei die Stärken der Gäste aus Schmidgaden außer Acht zu lassen. "Eine schwere Aufgabe, aber nicht unlösbar", bezeichnet FC-Trainer Wolfgang Richthammer die Herausforderung in Gleiritsch. Ohne den gesperrten Maximilian Stammler und den krankheitsbedingt fehlenden Jakob Deichl soll vornehmlich die Gleiritscher Offensive im Zaum gehalten werden.
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