Kreisliga West
In Schmidgaden geht's wieder zur Sache

Sport
Schwandorf
09.09.2016
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Diesen Termin haben beide Klubs ganz dick im Terminkalender angestrichen: FC Schmidgaden gegen DJK Dürnsricht - mehr Derby geht in der Kreisliga West fast nicht. Am Sonntag ist es wieder soweit.

Die Kreisliga West begann bereits am Freitagabend mit dem Spiel TSV Stulln gegen den FC OVI/Teunz (siehe Bericht oben). Am Sonntag steht vor allem das Prestigeduell und Nachbarschaftsvergleich zwischen dem FC Schmidgaden und der DJK Dürnsricht/Wolfring im Blickpunkt. Die Schmidgadener ließen letzte Woche durch einen 2:0-Erfolg in Neukirchen/Balbini aufhorchen und sind heiß auf die Fensterbacher. Die DJK kommt in diesem Jahr nur langsam in Tritt und wäre mit einer Punkteteilung in Schmidgaden nicht unzufrieden. Spielfrei ist der FC Stamsried.

SG Schönthal Sa. 17.00 SV Neubäu

Das Unentschieden beim Tabellenführer DJK Gleiritsch hat das Selbstvertrauen der Elf von Wolfgang Galli mächtig nach oben steigen lassen. "Wir wollen selbstbewusst die drei Zähler bei uns behalten", lautet die sportliche Kampfansage des Gastgebers, der keinerlei Personalsorgen zu vermelden hat. Die Gäste aus Neubäu kommen mit der Visitenkarte "vier Siege in Serie" nach Premeischl und möchten auch dort mit einem Sieg weiter am Tabellenführer aus Gleiritsch dranbleiben.

TSV Nittenau So. 15.15 Neukirchen/Bal.

Drei Niederlagen in Serie musste der TSV Nittenau zuletzt einstecken. Trainer Hans Kaiser bleibt zuversichtlich, dass trotz der fehlenden Abdul Iyodo, Martin Heigl (beide verletzt) und Johannes Michl und Stefan Schmidbauer (Urlaub) gegen die sicherlich stark kämpfende Neukirchener Mannschaft der Umschwung gelingen wird. Die SpVgg Neukirchen/Balbini ist sportlich derzeit wohl das Sorgenkind der Liga. Die hohe Erwartungshaltung, die durch gute Resultate in der Rückrunde der vergangenen Saison gestärkt wurde, kann derzeit sportlich nicht gestillt werden. Mit Kapitän Markus Weber und Alex Bucher fallen nun zudem zwei wichtige Stützen in der Elf von Martin Scheuerer aus. "Wir müssen miteinander kämpfen", sagt Martin Scheuerer weiter.

FC Schmidgaden So. 15.15 DJK Dürnsricht

"Es gibt keinen Grund, überheblich ins Spiel zu gehen", lässt Schmidgadens Trainer Wolfgang Richthammer nach dem überraschenden 2:0 Erfolg in Neukirchen/Balbini verlauten. Das laufstarke Fensterbacher Mittelfeld soll von Beginn an im Zaum gehalten werden, um in diesem Prestigeduell den Platz als Sieger verlassen zu können. Simon Böhm und Alexander Schmidl sind an diesem Wochenende urlaubsbedingt nicht mit von der Partie. "Wir werden uns definitiv nicht verstecken", entgegnet Gästetrainer Christian Adler. In unveränderter Anfangsformation möchte die DJK mit Laufbereitschaft und Kampfgeist etwas Zählbares mitnehmen. Aufgrund der letzten Resultate beider Teams sieht Christian Adler den FC Schmidgaden als "leicht favorisiert".

SF Weidenthal So. 15.15 SG Ettmanns./SAD II

Das spielfreie Wochenende hat die SF Weidenthal/Guteneck nach Aussage von Trainer Christian Hechtl dazu genutzt, um den "Reset-Knopf" zu drücken und sich wieder auf die bevorstehenden Aufgaben zu fokussieren. Nach vier Niederlagen in Serie, gilt es gegen einen der Top-Favoriten der Liga eine Einheit zu zeigen und zu versuchen, etwas Zählbares einfahren zu können. Zwei Spiel in Serie konnte die Gäste-Elf von Trainer Sebastian Hierl keine Punkte einfahren. "Jetzt stehen wir schon unter Zugzwang, da wir vorne dranbleiben wollen", sagt Sebastian Hierl, der alle Spieler seines Kaders zur Verfügung stehen hat.

FC Rötz So. 15.15 ASV Burglengenfeld II

Nur die bessere Tordifferenz lässt den FC Rötz momentan gegenüber dem ASV eine Position besser in der Tabelle verweilen. Mit vier Siegen in Folge ist der FC Rötz ein ernstzunehmender Kandidat auf die vorderen Plätze. Die offensive Spielweise der Gastgeber lässt gegen den ASV Burglengenfeld II erneut ein torreiches Spiel versprechen. Bis auf den angeschlagenen Ben Loibl kann Trainer Georg Gruschka auf alle Spieler seines Kaders zurückgreifen. Nach dem 2:0-Erfolg des ASV Burglengenfeld II am letzten Wochenende gegen die SpVgg Schönseer Land befindet sich die Elf von Trainer Robert Rödl im Punkte-Soll. Nachdem man vor zwei Wochen beim Rötzer Nachbarn SG Schönthal/Premeischl knapp mit 1:2 verloren hatte, verspricht Robert Rödl am Sonntag die Zähler mit ins Städtedreieck zu nehmen.

Schönseer Land So. 15.15 DJK Gleiritsch

"Wer in diesem Spiel nicht heiß ist, hat auf dem Platz nichts verloren", lautet die Ansage von SpVgg-Coach Georg Salomon im Vorfeld des Derbys gegen den Überraschungstabellenführer. Darüber hinaus hofft Salomon, dass seine Mannschaft die seit fast 300 Minuten anhaltende Ladehemmung in diesem Spiel beenden kann. Ausreden hinsichtlich kleinerer Blessuren gibt es beim Gastgeber nicht mehr. "Wir haben noch kein Spiel verloren und das soll auch so bleiben", gibt der enorm ehrgeizige Gleiritscher Trainer Alexander Götz zum Besten. Sturm-Routinier René Pawlak hat seine Rotsperre abgesessen und wird am Sonntag wieder versuchen, seinen Torhunger zu stillen.
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