Kreisliga West
Nächstes Endspiel für Schmidgaden

Der Schmidgadener Alexander Schmidl (blau-weiß gestreiftes Trikot) wird von Sportfreunden umringt - von den Sportfreunden aus Weidenthal. Die nahmen zuletzt den Schmidgadenern die Punkte ab. Deshalb steht der FC am Sonntag erneut unter Zugzwang. Bild: Baehnisch
Sport
Schwandorf
30.04.2016
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Sowohl im Aufstiegsrennen als auch im Tabellenkeller verspricht die Kreisliga West Spannung und weiterhin überraschende Resultate.

Mit dem Spiel zwischen der SpVgg Neukirchen/Balbini gegen den TSV Tännesberg dürfte wohl eine der interessantesten Partien des 23. Spieltags auf der Tagesordnung stehen. Die Gastgeber könnten sich nach dem verkorksten Saisonstart noch einmal Hoffnung machen und mit einem Sieg an den zweiten Tabellenplatz heranschnuppern. Der TSV Tännesberg hingegen würde mit einem Sieg beziehungsweise Remis vorerst heißester Anwärter auf den zweiten Platz bleiben, wobei deren ehrgeiziger Trainer Hans-Jürgen Linge sicherlich noch in Richtung Meisterschaft schielt.

DJK Dürnsricht Sa. 16.00 TSV Winklarn

Die DJK Dürnsricht/Wolfring sucht derzeit etwas nach der eigenen Form und lässt derzeit die nötige Einstellung und Konzentration vermissen. "Ich denke nicht, dass jedem Spieler meiner Mannschaft der Ernst der Lage bewusst ist", sagt Coach Christian Adler, der bis auf Stefan Flierl komplett auflaufen kann, mit Blick Richtung Tabellenkeller. Mit dem TSV Winklarn erwartet er eine Truppe, die seit Wochen um jeden Zähler kämpft, um in der Liga zu bleiben. "Gut gespielt und dennoch verloren", lautete die Botschaft von Winklarns Trainer André Schille nach dem Resultat der Vorwoche. Im Auswärtsspiel in Fensterbach soll dennoch die Leidenschaft des letzten Spiels und die der Spiel zuvor als Schlüssel zum Erfolg dienen. Bei besserer Chancenverwertung ist seiner Ansicht nach auch in Fensterbach ein Dreier möglich. Zu den Langzeitverletzten gesellte sich bei den Winklarner nun auch Dennis Dietz hinzu.

SC Ettmannsdorf II So. 15.00 FC Wernberg

Der SC Ettmannsdorf II schaffte am vergangenen Wochenende den ersehnten Sieg und geht befreit in die Partie gegen den haushohen Favoriten aus Wernberg. "Das ist meiner Meinung nach mit Abstand die beste Mannschaft in der Liga", freut sich Ettmannsdorfs Trainer Sebastian Hierl über ein packendes Spiel. Gästetrainer Erwin Zimmermann glaubt trotz des Remis der Vorwoche weiter an die Qualität in seiner Truppe. "Wir werden weiter selbstbewusst auftreten und unseren Weg gehen." Mit Maximilian Schatz fehlt dem Tabellenführer jedoch verletzungsbedingt ein namhafter und wichtiger Baustein im Mannschaftsgebilde.

FC Rötz So. 15.15 SV Kemnath/Bu.

"Wir wollen jetzt nachlegen", sagt der Rötzer Coach Rainer Simeth nach dem guten Spiel und dem Punktgewinn in Wernberg am vergangenen Sonntag. Für Andreas Leopold und Ondrej Chrz ist die Saison verletzungsbedingt beendet und Benedikt Loibl ist aufgrund einer Erkrankung noch fraglich. Daniel Kestler darf nach seiner Rotsperre wieder mitspielen. Trotz der Tatsache, dass der SV Kemnath weiter die "Rote Laterne" der Kreisliga trägt kämpft die Mannschaft von Florian Beinhölzl vehement gegen den Abstieg. Das Unentschieden gegen Fensterbach war jedoch unterm Strich zu wenig, so dass die Zähler jetzt aus dem Chamer Landkreis mit nach Hause genommen werden sollen.

FC OVI-Teunz So. 15.15 TSV Nittenau

Im letzten Heimspiel in Oberviechtach möchte der FC OVI-Teunz seinen treuen Zuschauern etwas bieten und ein gutes Spiel gegen abstiegsbedrohte Nittenauer zeigen. "Wir müssen uns auf kämpfende Nittenauer einstellen und damit positiv umgehen", sagt Jürgen Schönfelder. Bis auf Florian Biebl und zwei bis drei "Wackelkandidaten" können die Gastgeber Bestbesetzung vermelden. Die Gäste durchlaufen derzeit ein sportliches Tal und möchten mit der Leistungssteigerung der letzten beiden Wochen aus Oberviechtach die Zähler mit nach Hause nehmen. "Wir betreiben derzeit einen enorm hohen Aufwand und schaffen es nicht uns zu belohnen", sagt Nittenaus Trainer Roland Oberndorfer, der an diesem Spieltag wieder auf Thorsten Raith zurückgreifen darf.

FC Schmidgaden So. 15.15 ASV Burglengenfeld II

Für den FC Schmidgaden ist derzeit jedes Spiel ein Endspiel. Trainer Wolfgang Richthammer möchte gegen den spielstarken ASV eine Taktik wählen, in der seine Mannschaft zunächst tief steht und dann vereinzelt Konterangriffe setzen kann. "Uns bleibt derzeit keine andere Wahl", sagt der Schmidgadener Trainer. Mit Simon Zechmann und Simon Schimmer fehlen zwei Stammspieler des FC Schmidgaden. Mit zwei Siegen in Serie pirscht sich die Bayernligareserve erneut an den zweiten Platz der Liga heran. "Wir wollen dahin und werden weiter Gas geben", verspricht Robert Rödl einen engagierten Auftritt. Bis auf Tobias Weitzer und Michael Feulner wird die Mannschaft in Bestbesetzung antreten können.

SpVgg Schönseer Land So. 15.15 SF Weidenthal

Aufgrund der Tatsache, dass der Spielplan für die SpVgg Schönseer Land ausschließlich Gegner aus dem Aufstiegsrennen der Tabelle vorsieht, muss die Elf von Trainer Georg Salomon das Heimspiel gegen die SF Weidenthal gewinnen, um in der Liga zu bleiben. "Auch wenn unsere Personallage weiterhin angespannt ist, müssen wir diese drei Zähler holen", nimmt Georg Salomon seine gesunden Spieler in die Pflicht. Mit dem 1:0-Erfolg über den FC Schmidgaden entledigten sich die Sportfreunde aller Abstiegssorgen und können befreit nach Schönsee reisen. Ohne den großen Druck des "Gewinnenmüssens" gilt es dennoch, den Gastgebern einen heißen Tanz zu bieten und in der Tabelle noch die eine oder andere Position gutzumachen.

Neukirchen/Bal. So. 16.00 Tännesberg

Die SpVgg Neukirchen-Balbini freut sich auf dieses Topspiel. "Jetzt wollen wir den Kampf um den zweiten Platz offen gestalten und den Platz als Sieger verlassen", meint Coach Stephan Noe, der in Komplettbesetzung das Spitzenspiel in Angriff nehmen kann. Gästetrainer Hans-Jürgen Linge hingegen zielt auf eine Vergrößerung des Abstandes auf Platz drei ab. Mit dem Mut und der Entschlossenheit im letzten Spiel ist sich der Gästetrainer sicher, in Neukirchen/Balbini nicht chancenlos zu sein. Einzig und allein die Verwertung der Tormöglichkeiten muss verbessert werden.
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