Kreisliga West
Zimmermann vor dem Hattrick

Im Hinspiel siegte der FC Wernberg (links Christoph Lindner) gegen den FC OVI/Teunz (rechts Christian Uschold) mit 1:0. Am Sonntag (17 Uhr) reicht im Heimspiel gegen den gleichen Gegner ein Punkt. Bild: mhs
Sport
Schwandorf
06.05.2016
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Erwin Zimmermann, Trainer des FC Wernberg. Bild: mhs

Die Erfolgsgeschichte könnte ein Happy End finden: Der FC Wernberg steht kurz vor dem Aufstieg in die Bezirksliga Nord. Für Trainer Erwin Zimmermann wäre es eine ganz besondere Geschichte.

Am drittletzten Spieltag der Kreisliga West kann der FC Wernberg zu Hause gegen den FC OVI/Teunz sein Meisterstück perfekt machen. Dann würde FC-Trainer Erwin Zimmermann an die Erfolgsgeschichte seiner sportlichen Vergangenheit anknüpfen: Nach der damaligen SpVgg Teunz (jetzt FC OVI/Teunz), der SpVgg Pfreimd und würde er mit dem FC Wernberg als dritten Klub in die Bezirksliga aufsteigen.

Dem FC reicht auch bei einem Sieg der zweitplatzierten Tännesberger ein Unentschieden. Dann hätten die Wernberger zwei Spieltage vor Schluss sechs Punkte Vorsprung. Theoretisch wären sie zwar noch einzuholen, aber bei Punktgleichheit zählt in der Kreisliga der direkte Vergleich und den hat der FC Wernberg gegen den TSV Tännesberg klar gewonnen (6:0 und 2:2).

Burglengenfeld II So. 14.00 SpVgg Schönseer Land

Das überraschende 1:1-Unentschieden des ASV Burglengenfeld II am vergangenen Wochenende in Schmidgaden möchte Coach Roland Rödl nicht negativ bewerten. Seine Mannschaft könne nun in einem weiteren Heimspiel gegen eine Mannschaft aus dem Abstiegskampf weiter vorne dranbleiben und auf die Chance lauern, den begehrten zweiten Platz noch zu erreichen. Die Gäste aus dem Schönseer Land landeten am vergangenen Wochenende einen "lebenswichtigen Sieg" gegen die SF Weidenthal/Guteneck, erklärt deren Trainer Georg Salomon, der an diesem Wochenende jedoch aus beruflichen Gründen nicht anwesend sein wird. Für ihn coacht Gerd Dietl die Truppe und wird versuchen, bei hochmotivierten Burglengenfeldern eine kleine Sensation zu erreichen. Angreifer Markus Singer ist ebenfalls nicht mit von der Partie und erweitert die ohnehin lange Verletztenliste.

FC Wernberg So. 17.00 FC OVI/Teunz

"Diese Mannschaft hat den Bezirksligaaufstieg verdient", bringt es Trainer Erwin Zimmermann auf den Punkt. Seine Truppe habe durch Trainingsfleiß und vor allem Beständigkeit immer erfolgreich gespielt und sei die beste Mannschaft dieser Liga. In Bestbesetzung zählt für ihn zum krönenden Abschluss nur ein Sieg gegen seinen Ex-Verein. "Wir werden wohl dem FC Wernberg zur Meisterschaft gratulieren", sieht Gästetrainer Jürgen Schönfelder derzeit keine Chance seiner Mannschaft, bei starken Wernbergern zu gewinnen. Der eine oder andere Protagonist müsse sich in seiner Leistungsbereitschaft derzeit hinterfragen, meint Schönfelder weiter. Der Ausfall von Matthias Meier aufgrund eines Muskelfaserriss wiegt bei den Gästen ebenfalls schwer.

FC Rötz So. 17.00 DJK Dürnsricht

Die ansteigende Leistungskurve möchte der FC Rötz mit einem weiteren Heimsieg bestätigen. "Wir haben nach der Hinspielniederlage noch etwas gut zu machen", kitzelt Trainer Rainer Simeth aus seiner Truppe die letzten Reserven heraus. Abwehrspieler Daniel Schießl muss am Wochenende ersetzt werden. Die DJK Dürnsricht/Wolfring erwartet ein schweres Spiel am Rötzer Irlweiher. Trainer Christian Adler möchte noch einmal alle Kräfte mobilisieren und die starke Leistung aus dem Hinspiel wiederholen.

SF Weidenthal So. 17.00 SpVgg Neukirchen/B.

Die Sportfreunde Weidenthal/Guteneck haben den Klassenerhalt bereits in trockenen Tüchern. Dennoch möchte Trainer Christian Hechtl eine Leistung sehen, wie sie die Mannschaft im Abstiegskampf ablieferte. Stürmer Tobias Landgraf, Alexander Kirchberger und Fabian Hauer sind an diesem Spieltag zusätzlich unabkömmlich. Einen absoluten Lauf hat derzeit Neukirchen/Balbini. In taktischer und spielerischer Hinsicht hat sich die Mannschaft von Stephan Noe im Vergleich zur Vorrunde wesentlich verbessert und tritt derzeit auf wie eine richtige Spitzentruppe. Ein Sieg in Weidenthal ist aufgrund des hohen Selbstvertrauens in der Mannschaft absolute Pflicht, zumal man den zweiten Tabellenplatz unbedingt noch erreichen möchte.

TSV Tännesberg So. 17.00 TSV Winklarn

Trotz der Niederlage in Neukirchen/Balbini sieht TSV Tännesberg Trainer Hans-Jürgen Linge die positiven Dinge. In der zweiten Hälfte schaffte man es, die Neukirchener hinten festzunageln und hatte nicht immer die Schiedsrichterentscheidungen auf der eigenen Seite. "Wir richten den Blick nach vorne", sagt Linge, der Platz zwei verteidigen will. Ohne den Stammkeeper Florian Faltermeier, der in Fensterbach die Rote Karte sah, geht der TSV Winklarn in das eminent wichtige Spiel beim TSV Tännesberg. Vier Zähler Rückstand hat die Mannschaft von André Schille auf den Abstiegsrelegationplatz. Nach fünf Spielen ohne Sieg wird dies jedoch bei ambitionierten Tännesbergern keine leichtere Aufgabe als in den vergangenen Wochen.

TSV Nittenau So. 17.00 FC Schmidgaden

Der TSV Nittenau holte durch eine geschlossene Mannschaftsleistung drei wichtige Zähler aus OVI/Teunz nach Hause. Nun gilt es für Coach Roland Oberndorfer und seine Schützlinge nachzulegen und gegen einen direkten Kontrahenten erneut dreifach zu punkten. "Wir müssen wieder an die Schmerzgrenze gehen", nennt Oberndorfer ein Erfolgsrezept. Mit Wolfgang Dollinger fällt ein Akteur aufgrund muskulärer Probleme aus. Einen Achtungserfolg und ein Ausrufezeichen setzte der FC Schmidgaden am vergangenen Wochenende mit dem Unentschieden zu Hause gegen den Aufstiegsaspiranten ASV Burglengenfeld. "Wir haben noch nicht aufgegeben und werden alles daran setzen in der Liga zu bleiben", verspricht Wolfgang Richthammer.

SV Kemnath/Bu. So. 17.00 SC Ettmannsdorf II

Für den SV Kemnath war die Vorstellung in der Vorwoche ab der 25. Minute zu wenig, um in der Kreisliga sportlich bestehen zu können. Trainer Florian Beinhölzl fordert jetzt seine Spieler auf, alles für die Mannschaft zu geben und die entscheidenden Zweikämpfe zu gewinnen. Mit Max Gebert (Rotsperre) und Christian Gebert fallen zwei Leistungsträger aus.

Der Sieg des TSV Nittenau in OVI/Teunz letzten Sonntag setzt den Gast aus Schwandorf unter Druck, "gewinnen zu müssen", weiß deren Coach Sebastian Hierl. Trotz drei verletzter Spieler verspricht der SC II eine "ordentliche Truppe", um mit einer erreichten Zielvorgabe Auswärtssieg möglicherweise schon den Klassenerhalt schaffen zu können.
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