Landesliga Mitte
Ettmannsdorf verliert den Anschluss

Sport
Schwandorf
26.09.2016
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Ettmannsdorf. Wieder einmal kehrte der SC Ettmannsdorf mit leeren Händen von einem Gastspiel in Niederbayern zurück. Die mit einigen Hoffnungen auf ein positives Ergebnis nach Hauzenberg gestartete Mannschaft unterlag gegen einen alles andere als überragenden Gegner mit 0:2 und tritt als Tabellenletzter der Landesliga Mitte auf der Stelle.

Weil die Konkurrenz im Abstiegskampf immer wieder punktet, geht langsam der Anschluss an die gesicherte Zone verloren.

Beide Mannschaften zeigten ihren Fans keine überragenden Leistungen. Die Gastgeber konnten hinterher von einem Arbeitssieg sprechen während die Ettmannsdorfer frustriert die Heimreise antraten. Der FC Sturm Hauzenberg hatte zuvor fünf Spiele nicht verloren und wollte dadurch gestärkt in dieses Spiel gehen. Zu sehen war allerdings eine verunsicherte Heimelf, die sich nicht viel zutraute. Auf der anderen Seite nutzte der SCE dies nicht zu seinen Gunsten aus. Trotz großer Personalsorgen traten die Gäste entschlossen auf. Hauzenberg hatte im ersten Durchgang zwar eine leichte optische Überlegenheit, doch nur selten ergaben sich klare Torchancen daraus. Der Gast machte es nicht besser, obwohl er immer wieder nach vorne kam. Die beste Gelegenheit hatte Marco Seifert nach knapp einer halben Stunde, als er das Laufduell gegen seinen Gegenspieler gewann, dann aber nur das Außennetz traf. Kurz vor dem Pausenpfiff des SR führte der FC Sturm einen Freistoß am eigenen Strafraum schnell aus. Der Ball wurde von Knut Knödelseder auf Sebastian Raml gespielt, dieser rannte auf der rechten Seite auf und davon und überwand SCE-Keeper Tim Ebner mit einem Flachschuss ins Eck.

In der zweiten Hälfte war bei den Gästen die Entschlossenheit erkennbar, den Ausgleich zu erzielen. Bei verschiedenen Kopfballchancen durch Erkan Kara oder Florian Tausendpfund war der SCE nahe dran an einem Torerfolg. Auf der anderen Seite machte es Alexander Strakl in der 58. Minute besser. Er umspielte drei Abwehrspieler, verlud auch noch den Schlussmann und schob zum 2:0 ein. Damit war vorzeitig alles klar.
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