Landesliga Mitte
Für den SC Ettmannsdorf geht es richtig los

Sport
Schwandorf
30.07.2016
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Ettmannsdorf. Drei Niederlagen in Folge sind genug für den SC Ettmannsdorf. Der letzte Tabellenplatz in der Landesliga entspricht nicht dem Anforderungsprofil von Trainer und Mannschaft. Deshalb soll im Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr) gegen den SV Sorghof die Trendwende eingeläutet und erstmals gepunktet werden. Unbestritten ist jedoch, dass es gegen den starken Neuling nicht leicht wird, die Negativserie zu beenden.

Intensive Übungseinheiten


Nach dem unerwarteten Fehlstart könnte bei Außenstehenden die Meinung entstehen, dass Unruhe aufkommt und manches in Frage gestellt wird. Dass dies nicht so ist, hat die vergangene Trainingswoche gezeigt. In drei langen und intensiven Übungseinheiten wurden gravierende Fehler angesprochen und entsprechende Maßnahmen getroffen. "Wir haben sehr hart trainiert. Die Spieler haben erkannt, dass sie immer weiter an sich arbeiten müssen und dass manche noch Nachholbedarf haben", sagt Timo Studtrucker im Rückblick. Zudem gab es am Dienstagabend eine Aussprache, in der offen über die Situation diskutiert wurde. Sowohl der Trainer als auch die Spieler analysierten die ersten Begegnungen und die deutlich gewordenen Unzulänglichkeiten. "Es waren gute und konstruktive Gespräche, die Mannschaft weiß, was zukünftig von ihr erwartet wird. Bislang haben wir noch keines der vor Saisonbeginn gesteckten Ziele erreicht", sagt Studtrucker. Vor allem seien die Spieler nicht als Mannschaft aufgetreten.

Er ist jedoch davon überzeugt, dass am Sonntag gegen den SV Sorghof der SC Ettmannsdorf ganz anders auftreten wird. Für den Tabellenletzten beginne jetzt erst die Saison so richtig. Allerdings stellt der Aufsteiger einen ernstzunehmenden Gegner dar, der bereits zwei Siege errungen hat und deshalb auf einer Welle der Euphorie schwimmt. "Sorghof kommt breiter Brust, sie vertrauen auf ihre eigenen Stärken", warnt der SCE-Trainer. Timo Studtrucker geht davon aus, dass seine Mannschaft von Beginn an die richtige Einstellung zeigt. Nur dann könne gegen den Tabellensechsten gepunktet werden.

Der Anspruch der Ettmannsdorfer muss es sein, nach den ersten Negativerlebnissen auf den ersten Sieg zu drängen. Allerdings wäre der Coach auch mit einer Punkteteilung zufrieden, sofern die Leistung seiner Elf stimmt. Wichtig sei, dass die Spieler nicht verkrampfen, sondern ihre Können auf dem Platz zeigen.

Personell gibt es jedoch einige "Baustellen" beim SCE. So fallen Mit Jens Solfrank, Sebastian Fischer, Sebastian Bauer und Stefan Eichstätter vier Stammspieler auf jeden Fall aus. Calvin Morin und Daniel Bäumler, dessen Sperre abgelaufen ist, konnten während der Woche nicht oder nur eingeschränkt trainieren, ihr Einsatz ist fraglich. Trotzdem geht Timo Studtrucker von einem Ruck aus, der durch die Mannschaft gehen wird.
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