Landesliga Mitte
Großer Jubel in Ettmannsdorf

Sport
Schwandorf
31.10.2016
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Ettmannsdorf. Nach dem dritten Sieg in Folge ist beim SC Ettmannsdorf der Glaube an den Klassenerhalt mehr denn je vorhanden. Vor allem deshalb, weil sich die Mannschaften allen Widrigkeiten zum Trotz kämpferisch zeigte und bis zum Abpfiff auf den entscheidenden Treffer drängte. Schließlich sorgte Lukas Strahl in der 89. Minute mit dem 2:1 gegen Osterhofen für die Jubelstürme im Ettmannsdorfer Lager.

Kaum noch zu glauben ist die Personalmisere bei den Gastgebern, denn seit Freitag steht fest, dass mit Philipp Rettig ein weiterer Stammspieler längerfristig ausfällt. Und nach dem völlig unnötigen und auch umstrittenen Platzverweis für Johannes Böhm muss Trainer Timo Studtrucker in Zukunft improvisieren. Am Sonntag jedoch hat der SC Ettmannsdorf eindrucksvoll bewiesen, dass er im Abstiegskampf nicht aufgibt, sondern seine kämpferischen Qualitäten hervor holt. Dass es dadurch wenig spielerische Linie zu sehen gibt, ist angesichts der Lage zweitrangig. Im Duell gegen die SpVgg Osterhofen ging es um mehr als drei Punkte, denn auch der Gegner befindet sich in der Gefahrenzone und wurde durch die Niederlage vom SCE überholt.

Die Schlagzeilen in diesem von vielen Unterbrechungen und einer ganz schwachen Schiedsrichterleistung geprägten Partie schrieben die zwei Youngsters Lukas Rothut und Lukas Strahl. Sie waren für die Tore der Gastgeber verantwortlich.

Es begann vielversprechend für die Ettmannsdiorfer, die gut begannen, den Gegner früh störten und ihn unter Druck setzten. Nach vier Minuten kam Lukas Rothut in halbrechter Position im Anschluß an eine Osterhofener Abwehraktion an den Ball und vesenkte diesen flach und unhaltbar zum 1:0 im Netz. Jedoch dauerte die Hochstimmung beim SCE nicht lange an, denn eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld heraus bescherte dem Gegner in der achten Minute durch Manuel Heindl den 1:1-Ausgleich. Bei diesem Ergebnis blieb es bis kurz vor Schluss.

Es lief die 89. Minute, als eine Flanke von rechts im Strafraum der Niederbayern für Verwirrung sorgte und der freistehende Lukas Strahl das zum 2:1 aus kurzer Entfernung nutzte - der Siegtreffer.
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