Landesliga Mitte
Nach gut einer halben Stunde in Ettmannsdorf alles vorbei

Sport
Schwandorf
10.10.2016
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Eine der schwächen Saisonleistungen des SC Ettmannsdorf führte am Sonntag zu einer 0:4-Heimpleite gegen den 1. FC Bad Kötzting. Dabei waren die Gäste alles andere als eine übermächtige Truppe, sie verstanden es lediglich, in den entscheidenden Momenten hellwach zu sein und die Fehler des Gegners zu nutzen. Obendrein hatten sie die Gunst des Unparteiischen auf ihrer Seite, der bei strittigen Aktionen immer wieder ein Auge zugunsten der Bayerwäldler zudrückte und einen mehr als zweifelhaften Elfmeter gegen den SCE verhängte. Allerdings liegt die Schuld der Niederlage nicht beim Schiedsrichter, denn die heimische Mannschaft ist offensichtlich nicht in der Lage, im Abstiegskampf gefragte Mittel zu liefern.

Dabei begann der SCE vielversprechend, denn die ersten Minuten ließen erahnen, dass die Mannschaft gewinnen wollte. Und gleich nach drei Minuten kam Maximilian Nimsch in halbrechter Position frei stehend zum Schuss, doch verfehlte der Ball das Ziel haarscharf. Im Gegenzug leistete sich die Ettmannsdorfer Abwehr einen Riesenschnitzer, als sie den Ball nicht wegbrachte und Johannes Aschenbrenner bedankte sich mit dem 0:1 aus kurzer Entfernung. Dieses Gegentor wirkte wie ein Schock auf die Heimelf, die in der Folgezeit nur noch hinterherlief. Kötzting agierte clever, kam mit schnellen Vorstößen über die Außen vor das heimische Gehäuse und sorgte für Gefahr. Nach 13 Minuten konnte Torwart Christian Zitzl gegen den durchgebrochenen Jan Masek klären, der Unparteiische wollte jedoch ein Foul gesehen haben und gab Elfmeter, den Jakub Süsser zum 0:2 verwandelte. Nur drei Minuten später nutzte Stefan Hofner einen weiteren Fehler des SCE-Deckung zum 0:3. Trotz des klaren Rückstandes ergaben sich für die Heimelf einige gute Torchancen. So wurde ein Kopfball von Maximilian Nimsch im letzten Moment auf der Torlinie abgewehrt, dann zögerte Philipp Rettig einen Moment zu lange. Mehr als fragwürdig war die Elfmeterentscheidung in der 34. Minute, denn der Kötztinger Spieler bewies hier seine schauspielerische Klasse. Jakub Süsser trat erneut an und traf zum 0:4.

Erfreulich aus der Sicht der Gastgeber war, dass die Mannschaft nach der Pause nicht auseinanderfiel, sondern kämpfte. Im Angriff fehlte jedoch Marco Seifert, der nach einem nicht geahndeten Foul verletzt raus musste. Möglichkeiten zu einer Ergebniskorrektur hatte der SCE einige.
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