Landesliga Mitte
Nullnummer der Ettmannsdorfer

Der Ettmannsdorfer Trainer Timo Studtrucker konnte mit dem 0:0 beim TSV Kareth nicht zufrieden sein. Bild: bwr
Sport
Schwandorf
10.09.2016
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Kareth. Wieder einmal gab es keine Tore im Duell des TSV Kareth-Lappersdorf mit dem SC Ettmannsdorf. 0:0 stand es am Freitagabend nach einem unterhaltsamen und emotional geführten Spiel. Am Ende konnten die Gastgeber und ihr Trainer Sepp Schuderer zufriedener sein als Gästetrainer Timo Studtrucker, denn sein Team spielte eine Stunde lang in Überzahl und hatte vor allem in der zweiten Halbzeit die wesentlich besseren Torchancen.

Zunächst aber ging der TSV Kareth dieses Heimspiel offensiv an. Der SCE wurde unter Druck gesetzt. Schon nach vier Minuten landete ein Ball von Florian Folger auf dem Netz des Ettmannsdorfer Gehäuses. Fünf Minuten später zog wiederum Florian Folger ab, Tim Ebner konnte abwehren und Florian Tausendpfund zur Ecke klären. Nach knapp einer Viertelstunde hatte der Gast durch Lukas Rothut die erste gute Angriffsaktion. Auf der anderen Seite sorgte ein Schuss von Michael Kirner für keine Torgefahr. Aufregung herrschte in der 32. Minute: Lukas Rothut wurde von Andreas Lehner umgestoßen und der SR schickte den Karether Sünder mit Rot vom Platz. Jetzt änderte der Gast seine Taktik, er wurde offensiver. Kurz vor der Halbzeit strich eine Direktabnahme von Ludwig Hofer knapp am heimischen Tor vorbei.

Die zweite Halbzeit brachte wenig spielerische Glanzpunkte. Ettmannsdorf drängte jetzt nach vorne und wollte den entscheidenden Treffer. Dadurch ergaben sich immer wieder gute Konterchancen für die Gastgeber. Insgesamt waren die Gäste aber der Führung näher als die Schuderer-Elf, die Mitte der zweiten Hälfte einen Treffer erzielte, der aber wegen eines vorangegangenen Handspieles nicht anerkannt wurde. Wie so oft gehörte die letzte Viertelstunde dem SC Ettmannsdorf. Lukas Rothut verfehlte das Ziel knapp, dann strich ein Kopfball von Florian Tausendpfund knapp über die Latte. Schließlich kam Sebastian Fischer aus acht Metern zum Schuss, doch Torwart Rachner reagierte prächtig. Den Nachschuss holte der eingewechselte Köppel akrobatisch per Fallrückzieher von der Linie.

Im Vorfeld wäre Trainer Studtrucker mit einem Unentschieden zufrieden gewesen, nach dem Spielverlauf jedoch trauerte er dem vergebenen Dreier hinterher.
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