Landesliga Mitte
SC Ettmannsdorf mit leeren Händen

Sport
Schwandorf
05.09.2016
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Vier Wochen hat die Erfolgsserie des SC Ettmannsdorf angedauert, seit dem Samstag ist sie Geschichte. Im Heimspiel gegen die DJK Gebenbach gab es eine 1:2-Niederlage, die unglücklich und auf jeden Fall unverdient war. Das gestand hinterher auch der Gästetrainer Faruk Maloku ein. Die lobenden Worte und die phasenweise ganz starke Leistung helfen der Elf von Timo Studtrucker nicht weiter, sie bleibt weiter im Abstiegskampf während der siegreiche Gast ganz oben zu finden ist.

In diesem Spiel war nicht viel zu sehen von einem Klassenunterschied aufgrund der Tabellensituation. Der SC Ettmannsdorf ist gegen den Favoriten beherzt und offensiv angetreten. Die besseren Torchancen hatte in der ersten Halbzeit die Heimelf. Aber wie so oft, wurde das Auslassen der guten Möglichkeiten bestraft. In der 30. Minute spielte sich Timo Kohler nach einem Eckball an der Grundlinie durch, passte nach innen und der dort lauernde Petar Trifonov traf aus dem Gewühl und kurzer Entfernung zum 1:0. Ettmannsdorf blieb unbeeindruckt, hatte noch eine gute Chance durch Marco Seifert.

Die zweite Hälfte verlief insgesamt sehr zerfahren und hektisch, was teilweise auch der Unparteiische durch überzogene Entscheidungen zu verantworten hatte. Viel Aufregung gab es in der 56. Minute. Zunächst erkannte der SR überraschenderweise auf Freistoß für die DJK Gebenbach auf der rechten Seite. Der nach innen geflankte Ball wurde abgewehrt, der Nachschuss von der Strafraumgrenze traf den auf der Torlinie stehenden Johannes Böhm an der Schulter. Diese Aktion wehrtete der Mann in schwarz trotz aller Proteste als absichtliches Handspiel, verwies den SCE-Akteur des Feldes und gab Elfmeter, den Martin Kopac zum 2:0 verwandelte. Dieser Treffer und die Dezimierung warfen die Heimelf zurück, die sich aber nicht aufgab. Die Mannschaft bewies eine gute Moral, drängte nach vorne und brachte den Favoriten mehrfach in Verlegenheit. Marco Seifert gelang in der Nachspielzeit, per Foulelfmeter nur noch das 1:2.
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