Respektabler Vorsprung

Sport
Schwandorf
19.10.2015
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Der erste Teil der laufenden Kreisligasaison ist vorbei. Herbstmeister ist der FC Wernberg geworden, der auf einen respektablen Vorsprung von fünf Punkten auf den ersten Verfolger Rötz bauen kann.

Im letzten Hinrundenspiel bei der SpVgg Schönseer Land (10./14) hatte der Tabellenerste FC Wernberg das Glück des Tüchtigen. Mit 2:1 setzte er sich knapp durch, wobei die einsatzfreudigen Platzherren einen Punkt verdient gehabt hätten. Rang zwei gehört dem 1. FC Rötz (2../26), der aus den drei Auswärtsspielen in Folge nur einen Zähler holte. Das 2:2 beim FC OVI-Teunz (5./22) war glücklich, aber nicht unverdient. Noch zum Kreis der Titelanwärter ist der TSV Tännesberg (3./25) zu zählen, der allerdings im Heimspiel gegen den SF Weidenthal (5./20) nur ein torloses Remis schaffte.

SC Ettmannsdorf II       1:3 (0:1)       DJK Dürnsricht
Tore: 0:1 (14.) Fabian Lobinger, 0:2 (48.) Fabian Lobinger, 1:2 (62.) Martin Lunzer, 1:3 (90.) Fabian Lobinger - SR: Ralf Waworka (SC Kleinwinklarn) - Zuschauer: 50 - Gelb-Rot: (70.) Hupfloher (SCE) und Pösl (SCE) Foulspiel - Rot: (60.) Flierl (Dürnsricht) - Besonderes Vorkommnis: Dürnsricht verschießt Foulelfmeter

(aho) Dieses Kellerduell entschieden die Gäste völlig verdient zu ihren Gunsten. Der bisherige Tabellenletzte spielte aggressiv, konzentriert und schnell nach vorne, während der SCE II nie zu seiner Form fand. Die besseren Torchancen lagen aufseiten der Fensterbacher, die nach einer Viertelstunde in Führung gingen und danach weitere gute Möglichkeiten verstreichen ließen. Chancen für den SCE resultierten nur aus Fernschüssen. Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Fabian Lobinger auf 2:0 für die DJK, die wenig später mit einem Elfmeter an Torwart Bemmerl scheiterte. Ein sehenswertes Tor aus 30 Metern gelang Martin Lunzer in der 62. Minute zum 1:2. Zu mehr reichte es für die Heimelf nicht, weil sie weiterhin kaum gute Angriffsaktionen besaß. In der hektische Schlussphase kassierte der SCE zwei Matchstrafen und in der Nachspielzeit nach einem Konter sogar noch das 1:3.

Schönseer Land       1:2 (0:2)       FC Wernberg
Tore: 0:1 (9.) Maximilian Schatz, 0:2 (35.) Johannes Schwirtlich, 1:2 (50.) Kamil Krymil - SR: Johann Weingärtner (SG Regental) - Zuschauer: 80

(aho) Der Tabellenführer traf in diesem Spiel auf eine bestens motivierte Heimelf, die einen Zähler verdient gehabt hätte. In der offensiv geführten und kampfbetonten Partie ergaben sich zunächst gute Chancen für den FC Wernberg, der früh durch Schatz in Führung gehen konnte. Zehn Minuten vor der Pause erhöhte Schwirtlich auf 2:0 für den FC. Nach dem Seitenwechsel steigerte sich die SpVgg Schönseer Land immer mehr, sie hatte klare Vorteile und auch die besseren Möglichkeiten. Wernberg kam nur selten durch Konter gefährlich vor das heimische Gehäuse. Als Krymil auf 1:2 verkürzt hatte, begann die stärkste Phase der Heimelf. Fünf Minuten vor dem Ende verweigerte der SR einem Treffer der SpVgg wegen einer angeblichen Abseitsstellung die Anerkennung.

FC OVI-Teunz       2:2 (1:0)       1. FC Rötz
Tore: 1:0 (14./Foulelfmeter) Sigi Tröger, 1:1 (52.) Patrik Juras, 1:2 (64./Foulelfmeter) Jürgen Meixensperger, 2:2 (86.) Manuel Löffelmann - SR: Robert Rem (SV Leonberg) - Zuschauer: 150 - Gelb-Rot: (80.) Sigi Tröger (OVI-Teunz) Foulspiel - Rot: (79.) Christian Böl (OVI-Teunz) Notbremse - Besonderes Vorkommnis: (79.) Rötz verschießt Foulelfmeter

(aho) Das Unentschieden in diesem Spitzenspiel war am Ende ein vertretbares Resultat, wenngleich die Gastgeber lange Zeit besser waren. Insgesamt bekamen die Zuschauer eine spannende Begegnung zu sehen, die in der ersten Hälfte von der Heimelf bestimmt wurde. Die Führung resultierte aus einem von Tröger verwandelten Strafstoß nach einer Viertelstunde. Bis zur Pause hatte der FC OVI-Teunz das Geschehen gut im Griff, der Vorsprung hätte deutlicher ausfallen können. Erst in zweiten Durchgang wurde der Tabellenzweite stärker. Den Ausgleich erzielte Juras mit einem Freistoß aus 35 Metern. Mitte der zweiten Hälfte nutzte Meixensperger einen Strafstoß zum 2:1 für Rötz. Als die Gastgeber zwei Spieler durch Hinausstellungen verloren und dem Gast zudem ein weiterer Elfmeter zugesprochen wurde, schien die Niederlage perfekt zu sein. Doch Havlicek zeigte Nerven und schoss im zweiten Versuch vorbei. Mit einer Energieleistung schaffte der Viertplatzierte noch den Ausgleich durch Löffelmann.

TSV Winklarn       2:5 (0:3)       ASV Burglengenfeld II
Tore: 0:1 (8.) Thomas Kojda, 0:2 (32.) Thomas Kojda, 0:3 (44.) Manuel Götzfried, 0:4 (69.) Manuel Götzfried, 0:5 (76.) Thomas Kojda, 1:5 (90.) Jörg Faltermeier, 2:5 (91.) Andreas Träxler - SR: Dominik Rem (SV Leonberg) - Zuschauer: 70

(aho) Gegen die spielstarken Gäste stand Winklarn von Beginn an auf verlorenem Posten. Der ASV war konzentriert bei der Sache und schaffte durch Kojda nach acht Minuten das 0:1. Winklarn konnte nur reagieren, während der Gast fast ständig im Angriff zu finden war. Die logische Folge waren weitere Tore von Kojda und Götzfried zum 0:3-Pausenstand. Nach der Halbzeit änderte sich wenig, der ASV hatte weitere gute Torchancen. Götzfried und Kojda sorgten für das zwischenzeitliche 0:5. Erst in den letzten Minuten wurden die Winklarner für ihr Engagement durch die Ehrentreffer von Faltermeier und Träxler belohnt.

FC Schmidgaden       1:1 (0:1)       SV Kemnath/B.
Tore: 0:1 (3.) Manuel Rom, 1:1 (56.) Christian Bücherl - SR: Fabian Seebauer - Zuschauer: 120

(aho) Das Ergebnis entspricht auch den gezeigten Leistungen. Die Anfangsphase gehörte dem SV Kemnath. Durch das schnelle Gegentor durch Rom zeigten sich die Gastgeber geschockt, sie fanden ihre Linie nicht. Erst in der zweiten Hälfte wurde Schmidgaden stärker und besann sich auf spielerische und kämpferische Qualitäten. Kemnath wurde in die Defensive gedrängt, nur selten ergaben sich Konter für den Gast. Das 1:1 durch Bücherl, der mit einem strammen Schuss traf, war verdient und leitete die Offensiv-Phase der Heimelf ein. Torchancen gab es reichlich, doch der entscheidende Treffer gelang nicht. Die Schlussphase gehörte wieder Kemnath, aber Zählbares war nicht mehr zu verzeichnen.

SpVgg Neukirchen/B.       2:2 (1:0)       TSV Nittenau
Tore: 1:0 (33.) Markus Weber, 2:0 (63.) Thomas Hauser, 2:1 (69.) Wolfgang Doblinger, 2:2 (84./Eigentor) Martin Decker - SR: Markus Nachreiner (Cham) - Zuschauer: 150

(aho) Mit einem Zähler musste die SpVgg Neukirchen-Balbini zufrieden sein, obwohl sie mehr als eine Stunde lang das Geschehen bestimmte. Von den vielen Torchancen konnten lediglich Markus Weber und Thomas Hauser ihre nutzen. Die Gäste agierten zunächst abwartend, sie vertrauten auf ihre gute Defensive. Eine der ersten guten Angriffsaktionen der Nittenauer brachte in der 69. Minute den Anschlusstreffer. Von diesem Moment an zeigte sich die Heimelf verunsichert, die Gäste wurden immer stärker. Allerdings benötigte der TSV ein Eigentor zum 2:2-Ausgleich in der Schlussphase. Ganz unverdient war das Unentschieden nicht, denn Neukirchen versäumte es, für einen klaren Vorsprung zu sorgen, während Nittenau in den letzten 20 Minuten die Vorteile auf seiner Seite hatte.

TSV Tännesberg       0:0       Weidenthal-Guteneck
SR: Thomas Ernst (Fischbach) - Zuschauer: 140 - Gelb-Rot: (55.) Michael Hösl - Rot: (88.) Kleber (beide SF Weidenthal-Guteneck) nach Foulspiel

Es war von Beginn an ein flottes und gutes Spiel, in dem keine der beiden Mannschaften einen Ball verloren gab. Die Heimmannschaft hatte nach einer halben Stunde Pech, als ein Strafstoß von Peter Kopriva aus 30 Metern am rechten Pfosten landete. Turbulent begann die zweite Halbzeit, als ein Gästespieler zwei Minuten nach Wiederanstoß den Ball von Roman Kalan gerade noch von der Torlinie kratzte. Eine Flanke köpfte Johannes Stahl bald darauf an den Pfosten. Eine knappe Führung des TSV wäre jetzt verdient gewesen. Ihre größte Chance hatte kurz darauf die junge Gästemannschaft mit einem strammen Schuss an die Querlatte. Nach wiederholten Foul musste Michael Hösl (55.) nach Gelb-Rot vom Platz. Sein Fehlen machten seine Mitspieler durch Einsatz wett. Keine Auswirkung auf das Spiel hatte kurz vor dem Abpfiff Rot für Kleber nach einem Foul.
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