SC Ettmannsdorf empfängt SV Neukirchen b. Hl. Blut zu wegweisender Partie
Erstes Endspiel im Kampf gegen Abstieg

Der SC Ettmannsdorf weiß, die ernste Lage einzuschätzen. Gegen den SV Neukirchen muss ein Sieg her. Sebastian Fischer (rechts) kann dabei verletzt nicht helfen. Bild: mhs
Sport
Schwandorf
01.10.2016
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Ettmannsdorf. Dass der SC Ettmannsdorf heuer in den Abstiegskampf der Landesliga verstrickt ist, steht seit einigen Wochen fest. Erst neun Punkte hat die Mannschaft auf der Habenseite, und mit jeder Niederlage wird die Lage schwieriger. Noch ist nicht alles verloren, der Abstand zu den übrigen Teams beträgt vier Zähler. Nun heißt es aber, in den bevorstehenden zwei Heimspielen auf jeden Fall zu punkten. Am Sonntag (15 Uhr) wird der SV Neukirchen b. Hl. Blut erwartet, der sich inzwischen in der Liga etabliert und so manchen Favoriten geärgert hat. Die Niederlage vor einer Woche in Hauzenberg bezeichnete Timo Studtrucker als völlig unnötig. Wieder einmal wurden wichtige Zähler liegen gelassen und der Gegner durch individuelle Fehler aufgebaut.

"Den Spielern ist die Lage bewusst, sie wissen, was Abstiegskampf bedeutet. Alle sind mit der Lage unzufrieden, aber wir geben noch lange nicht auf", sagt der Trainer, der zu Ruhe mahnt. Jetzt seien vor allem die älteren Spieler gefordert, die das Team führen müssen. Die Trainingseinheiten während der Woche haben gezeigt, dass der Ernst der Lage offensichtlich ist. Sowohl beim Trainer als auch bei den Spielern ist die Hoffnung vorhanden, von hinten wegzukommen. Ein erster Schritt wäre ein Heimsieg gegen den Aufsteiger.

Der SV Neukirchen ist allerdings ein unbekannter und schwerer Gegner, der lauf- und kampfstark ist und über eine erfahrene Offensive verfügt. "Jetzt müssen wir die Ärmel hochkrempeln, von Beginn an hellwach sein und unser vorhandenes Potenzial nutzen", fordert Timo Studtrucker. Er kündigt personelle Umstellungen in der Anfangsformation an, allerdings teilweise ungewollt. So fällt mit Sebastian Fischer die treibende Kraft im Mittelfeld wegen einer Knieverletzung aus, zudem fehlen weiter Ilhan Koc und Daniel Bohnert. Dafür stehen Philipp Rettig und Calvin Morin wieder zur Verfügung. "Wir sind gut vorbereitet auf dieses wichtige Spiel. Ich habe ein gutes Gefühl, weil die Mannschaft zu erkennen gibt, dass sie sich nicht aufgibt", meint Timo Studtrucker.
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