Sc Ettmannsdorf mit Last-Minute-remis gegen SV Neukirchen
Punkt ist zu wenig

Sport
Schwandorf
04.10.2016
19
0

SC Ettmannsdorf: Ebner (71. Christian Zitzl), Bäumler, Tausendpfund, Kara, Rettig, Rothut, Kasem (46. Hofer), Morin (46. Stenzel), Böhm, Nimsch, Seifert

SV Neukirchen Hl. Blut: Adamovic, Prochazka, Bachl, Smetana, Iglhaut, Vlcek (82. Becka), Herzog, Nowack, Weinfurtner, Meindl, Vokac

Tore: 0:1 (11.) Adam Vlcek, 1:1 (63.) Maximilian Nimsch, 1:2 (66.) Filip Prochazka, 2:2 (88./Handelfmeter) Ludwig Hofer - SR: Dominik Noegel (Kunreuth) - Zuschauer: 170 - Rot: (87.) Adam Vokac (Neukirchen) wegen absichtlichem Handspiel

(aho) Absolute Zufriedenheit strahlten die Gesichter von Spielern und Trainer des SC Ettmannsdorf am Sonntag nach dem 2:2 gegen den SV Neukirchen hl. Blut nicht aus. Im Kampf um den Klassenerhalt ist das Unentschieden gegen den kampfstarken Aufsteiger einfach zu wenig.

Keine Delikatesse


Dennoch konnten die Gastgeber am Ende froh sein, nicht wieder verloren zu haben, denn der Ausgleich fiel erst in der 88. Minute durch einen von Ludwig Hofer verwandelten Handelfmeter. Bis dahin lag der SV nicht unverdient mit 2:1 vorne und verteidigte diesen Vorsprung mit viel Einsatz und Leidenschaft. Eine spielerische Delikatesse war ohnehin nicht zu erwarten, schließlich ist der Neuling eher für seine kämpferischen Qualitäten bekannt. Beim SCE fehlt das spielerische Element ebenfalls seit Wochen, was auch dem Ausfall vieler Stammspieler geschuldet ist.

Bereits die ersten Minuten zeigten, dass die Gäste ein unangenehmer Gegner sein werden, der um jeden Meter Boden rackert und kämpft. Der Aufsteiger wirkte robust, lauffreudig und schaltete schnell um. Dagegen fand der SCE vorerst nicht zu seinem Spiel und leistete sich in der Defensive Aussetzer. So konnte das Team aus dem Bayerwald in der elften Minute in Führung gehen, weil die Abwehr den Ball nicht wegbrachte - Adam Vlcek vollstreckte frei stehend zum 0:1. Dieses Gegentor verunsicherte die Heimelf zusehends, es gelang kaum etwas. Mitte der ersten Hälfte wurde der SCE stärker, er hatte durch Marco Seifert innerhalb weniger Minuten zwei Riesenchancen zum Ausgleich.

Auf der Gegenseite musste Torwart Tim Ebner bei Freistößen sein ganzes Können aufbieten. Und in der 45. Minute war erneut der Schlussmann zur Stelle und vereitelte das 0:2. In der zweiten Halbzeit hatte der SC Ettmannsdorf das Geschehen in der Hand, er übte Druck auf den Gegner aus und wollte den Ausgleich. Als sich zwei Neukirchener Abwehrspieler nicht einig waren, ging Maximilian Nimsch dazwischen und hämmerte das Leder zum 1:1 ins Netz.

Lange hielt der Jubel nicht an, denn drei Minuten später köpfte Filip Prochazka nach einer Ecke ungehindert zum 1:2 ein. Nun rannte der SCE verzweifelt an und war dem Ausgleich nahe. In der 87. Minute unterlief Adam Vokac im eigenen Strafraum ein Handspiel, was ihm die Rote Karte und dem SCE einen Elfmeter und den Punkt einbrachte.
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