Schachklub Schwandorf
Angstgegner unterliegt am Ende

Johannes Paar trug mit seinem Erfolg wesentlich zum Sieg im Oberpfalzderby über den SC Windischeschenbach bei. Bild: sts
Sport
Schwandorf
24.03.2016
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Erleichterung herrscht bei der ersten Mannschaft des Schachklub Schwandorfs nach dem vorletzten Spieltag in der bayerischen Regionalliga Nord-Ost. Nach einem knappen 4,5:3,5-Sieg über Angstgegner SC Windischeschenbach haben sich die Schwandorfer den Klassenerhalt gesichert.

Als erste Begegnung endete die Partie von Werner Mühling an Brett 6 mit einem Unentschieden. Anschließend brachte Johannes Paar (Brett 5) die Schwandorfer in Front, nachdem er den gegnerischen König in ein Mattnetz ziehen konnte. Doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange warten, denn nach knapp vier Stunden musste Pavel Votruba (Brett 2) die bessere Tagesform seinen Kontrahenten anerkennen.

Peter Zvara sorgte am Spitzenbrett für die erneute Führung. Er eroberte einen Bauern und setzte diesen Vorteil im Endspiel sicher um, so dass es 2,5:1,5 für den SK Schwandorf stand. Erneut konterten die Gäste. Stephan Stöckl vergab in Zeitnot seine Partie an Brett 3 und musste schließlich aufgeben.

Doch auch diesmal zeigten die Schwandorfer wieder die passende Reaktion. Jürgen Lautner (Brett 4) kam nach einer sehr guten Partieanlage früh in Vorteil und konnte diesen zu einem sicheren Sieg ummünzen. Beim Stand von 3,5:2,5 musste in den letzten noch laufenden Partien die Entscheidung fallen, die beide äußerst umkämpft waren. Günter Jehl führte am siebten Brett sein Turmendspiel nach fünf Stunden zu einem sicheren Unentschieden und brachte einen Mannschaftspunkt nach Hause.

In der Partie des Tages musste Daniel Scharf (Brett 8) allen Kampfgeist und Energie aufbringen, um sein Spiel in der Waagschale zu halten. Nachdem er seine Dame gegen Turm und Springer geben musste, konnte er eine nicht einzunehmende Festung errichten, die seinen Gegner trotz aller Bemühungen letztlich in die Punkteteilung einwilligen ließ.

Damit war der umjubelte 4,5:3,5-Sieg - der erste seit mehr als zehn Jahren - gegen Windischeschenbach unterschriftsreif.

In der Tabelle kletterte das Schwandorfer Team mit nun 6:10-Punkten auf den achten Rang vor dem punktgleichen SC Erlangen II und dem abgeschlagenen Schlusslicht Bechhofen (1:15), die damit auch als einziger Absteiger feststehen. Am letzten Spieltag können die Schwandorfer nun am 10. April ohne großen Druck nach Bechhofen reisen, um der Saison einen guten Abschluss zu geben.
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