Schwimmen
Marco Daucher sahnt ab

Nur strahlende Gesichter waren bei den Schwandorfer Schwimmern zu sehen. Kein Wunder, denn bei den bayerischen Meisterschaften der Masters holten sie viele Spitzenplatzierungen. Das Bild zeigt die Frauen von links mit Lydia Westiner, Angelina Riederer, Magdalena Hauser, Katja Dotzler, Simone Diermeier-Daucher sowie die Männer von links mit Daniel Kürzinger, Felix Lorenz, Stefan Graßl und Marco Daucher. Bild: mda
Sport
Schwandorf
10.03.2016
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Es gab viel zu jubeln und zu feiern. Die Schwandorfer Schwimmer waren bei den bayerischen Meisterschaften der Masters über die Langbahnen überaus erfolgreich. Sechs Mal standen Athleten des Vereins ganz oben auf dem Treppchen.

Überaus erfolgreich kehrten die Frauen und Männer des Schwimmclubs Schwandorf von den bayerischen Meisterschaften der Masters aus Bayreuth zurück. Mit sechs Titeln, fünf zweiten sowie vier dritten Plätzen im Gepäck wurden die Erfolge aus dem Vorjahr bestätigt.

Allen voran Marco Daucher wusste zu überzeugen. Mit zwei bayerischen Meistertiteln über 50 m Rücken und 200 m Rücken, einem Vizemeistertitel über 200 m Lagen und einem dritten Platz über 200 m Freistil avancierte er zum erfolgreichsten Teilnehmer des Schwimmclubs. Sein gutes Gesamtabschneiden in den Einzelwettbewerben rundete er mit einem vierten Platz über 50 m Brust ab.

Aber auch Stefan Graßl bewies nach längerer Wettkampfpause seine schwimmerische Klasse. Mit zwei Meistertiteln über 50 m Brust und 100 m Brust schwamm er in zwei spannenden Rennen ebenfalls beide Male zu Gold in seiner Altersklasse. Über einen kompletten Medaillensatz durfte sich auch Simone Diermeier-Daucher freuen. In ihrer Spezialdisziplin 200 m Rücken schwamm sie souverän zum bayerischen Meistertitel. Zudem holte sie sich über 50 m Rücken die Silber - sowie über 50 m Brust die Bronzemedaille in ihrer Altersklasse. Zum Vizemeistertitel über 50 m Brust schwamm Daniel Kürzinger. In einem stark besetzten Teilnehmerfeld musste er sich erst auf den letzten Metern im Schlusssprint knapp geschlagen geben. Aber bei ihm überwog die Freude über diese Silbermedaille angesichts der starken Konkurrenz.

Ein Mammutprogramm absolvierte Katja Dotzler. Neben den Stafffelwettbewerben war sie noch vier Mal in den Einzelrennen am Start. Völlig unerwartet schwamm sie in einer starken Zeit über 200 m Lagen auf Rang drei in ihrer Altersklasse. Über 100 m Brust schrammte sie mit Rang vier nur hauchdünn an den Medaillenrängen vorbei. Ihre starke Vorstellung rundete sie mit zwei fünften Plätzen über 50 m Brust und 800 m Freistil ab.

Weitere Medaillen sicherten sich die SC-Schwimmer in den Staffelwettbewerben. Die 4 x 100 m Lagen-Staffel der Altersklasse A setzte sich dabei glänzend in Szene. In der Besetzung Angelina Riederer, Magdalena Hauser, Katja Dotzler und Lydia Westiner schwamm sie souverän zum Meistertitel. Aber auch das Quartett der Herren mit Lorenz Felix, Daniel Kürzinger, Stefan Graßl und Schlussschwimmer Marco Daucher wusste zu überzeugen. Mit einer ansprechenden Leistung wurden es - ebenfalls über 4 x 100 m Lagen - Zweiter in der Alterskasse C.

Weitere Medaillen gab es für die Mixed-Staffeln. Die 4 x 200 m Freistil-Mixed-Staffel in der Altersklasse B schwamm mit Lorenz Felix, Angelina Riederer, Lydia Westiner und Stefan Graßl zum Vizemeistertitel. Rang drei und somit eine Bronzemedaille gab es in der Altersklasse C für Daniel Kürzinger, Simone Diermeier-Daucher, Magdalena Hauser und Marco Daucher. Somit wurde in jeder Staffel eine Medaille geholt.
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