Tischtennis
Warum fehlt Bastian Steger bei der EM in Budapest?

Bastian Steger.
Sport
Schwandorf
19.10.2016
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Winklarn. Bastian Steger kann nicht nur Olympia, er kann auch Europameisterschaft: Der Tischtennisprofi aus Winklarn (Kreis Schwandorf) war schon mehrmals mit dem deutschen Team Europameister, 2012 und 2013 holte er im Einzel jeweils die Bronzemedaille.

Bei den kontinentalen Titelkämpfen in diesen Tagen in Budapest hätte der 35-Jährige erneut Chancen auf Edelmetall gehabt, aber er fehlt. "Ich musste mal eine Pause einlegen. Nach Olympia war kaum Zeit, Luft zu holen."

Die holt sich der Bronze-Medaillengewinner von Rio jetzt. "Bundestrainer Jörg Roßkopf hat mir die Teilnahme bei der EM offen gelassen." Vor zwei Wochen habe er dann für sich entschieden, nicht teilzunehmen, sagt Steger. Die Entscheidung sei ihm nicht leicht gefallen. "Es ist schließlich eine EM." Seine Olympia-Kollegen Dimitrij Ovtcharov (Titelverteidiger) und Timo Boll sind in Ungarn dabei.

Steger war in Österreich. Am Dienstagabend kam er von einem Fünf-Tage-Trip aus dem Salzburger Land in seine Wahlheimat Düsseldorf zurück. Einfach ein bisschen abschalten war in St. Johann im Pongau angesagt. "Ich nehme in diesen Tagen auch garantiert keinen Schläger in die Hand", berichtet der gebürtige Oberpfälzer.

Nach der Pause gehts aber wieder mit vollem Programm weiter: Bundesliga mit seinem Klub Werder Bremen, Pokal, jede Menge Pro-Tour-Turniere. Und dann gibt es noch das ganz große Ziel: Die Weltmeisterschaften im Mai 2017 in Düsseldorf, wo er schon seit Jahren trainiert. Da will Steger, der derzeit auf Weltranglisten-Position 20 liegt, sich auch wieder mit dem Team Edelmetall greifen. Bis dahin kann Steger kaum noch mal richtig Luft holen.
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