Wintertagung der Jugendteams
Nicht nur mäßige Beleuchtung ein Problem

Kreisjugendleiter Karl Helmberger (links) überreichte den besten "Livetickern" von Jugendspielen bei der Wintertagung einen Ball. Dies waren Vertreter der SG Michelsdorf, JFG Chamer Land, ASV Cham II, SG Chambtal und JFG Regenbogen (von links). Bild: zth
Sport
Schwandorf
21.01.2016
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Seebarn. Der bisherige Saisonverlauf war nicht ohne: Kreisjugendleiter Karl Helmberger sprach bei der Wintertagung einige Probleme an. Am Montag waren die Vereine vertreten, die von der U13 bis zur U19 mindestens eine Jugendmannschaft in der Kreisliga am Start haben.

Früherer Start nicht möglich


Helmberger sagte, problematisch seinen einige Dinge gewesen, bei Spielen, die abends an einem Wochentag ausgetragen wurden. Zum einen sorgte das oftmals schlechte Flutlicht für eine mäßige Beleuchtung, zum anderen war die Terminerstellung durchaus eine Herausforderung. Auch der frühe Wintereinbruch Mitte November machte dem Spielplan einen kleinen Strich durch die Rechnung, allerdings konnten die entscheidenden Begegnungen glücklicherweise noch ausgetragen werden. Ein früherer Saisonstart sei allerdings nach Meinung der anwesenden Vereine nicht realisierbar, da sich viele Jugendliche während der Sommerferien im Urlaub befinden.

Als erfreulich bezeichnete Karl Helmberger hingegen die hohen Zuschauerzahlen im Jugendbereich, was die hohe Attraktivität des Juniorenfußballs beweise. Als Beispiele nannte der Funktionär das Derby des SV Schwarzhofen gegen den TSV Dieterskirchen mit knapp 200 Zuschauern oder das Entscheidungsspiel um die Meisterschaft zwischen der SG Seebarn/Neunburg und Oberviechtach, das mehr als 150 Fans verfolgten. Positiv seien auch die wenigen Roten Karten (sieben), wofür der Kreis Cham/Schwandorf allerdings seit Jahren bekannt sei.

Ab der Saison 2016/2017 sei es auch für alle Jugendmannschaften möglich, im Online-Portal für alle Spieler Bilder hochzuladen, sagte Helmberger weiter. Dies ersetzt den Spielerpass, der zu jedem Spiel in Papierform vorgezeigt werden müsse. Wenn allerdings am Spielort das Internet ausfällt, müsse trotzdem wieder auf den Spielerpass zurückgegriffen werden, was teilweise von den Anwesenden kritisiert wurde. Als wichtig bezeichnete es Helmberger allerdings, dass für die Bilder der Jugendlichen aus Datenschutzgründen eine Einwilligungserklärung der Erziehungsberechtigten eingeholt werden sollte. Entsprechende Musterformulare stelle der BFV zur Verfügung. Eine weitere Neuregelung wurde im Bereich der Jugendfördergemeinschaften (JFG) getroffen. Wurde bisher eine JFG aufgelöst, mussten alle beteiligten (Stamm-)Vereine wieder in der Gruppe beginnen. Ab der kommenden Saison ist es für eine der Mannschaften möglich, in der bisherigen Klasse der JFG weiterzuspielen - sofern sich diese einig werden.

Keine Änderung bei Abstieg


Helmberger regte auch eine Diskussion über die Abstiegsregelung an. Wenn bisher ein Verein seine Mannschaft zurückgezogen hat, stand diese bereits als Absteiger fest. Allerdings gab es mit dem Tabellenletzten einen weiteren Absteiger. Eine neue Regelung würde bewirken, dass in diesen Fällen der Tabellenletzte nicht runter müsse. Dies wurde von den Vereinsvertretern allerdings abgelehnt, da hier die Angst bestand, dass zu viele Mannschaften in einer Liga zusammenkommen, wenn es weniger Absteiger geben würde. Beibehalten wird darüber hinaus die Regelung, dass bei entscheidenden Platzierungen bezüglich Auf- und Abstieg weiterhin Entscheidungsspiele ausgetragen werden. Nach der sich anschließenden Terminabstimmung für die verschiedenen Altersklassen folgte zum Schluss noch die Auslosung der Halbfinals beim Baupokal der U15, die im Sportpark des 1. FC Schwarzenfeld ausgetragen werden. Dabei spielt der 1. FC Bad Kötzting gegen den SV Schwarzhofen und die JFG Chamer Land gegen Gastgeber 1. FC Schwarzenfeld.
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