Populäre Ordensfrau mit Oberpfälzer Wurzeln
Generaloberin Theodolinde Mehltretter wird 70 Jahre alt

Immer fröhlich, nie schlecht gelaunt: Die aus dem Kreis Schwandorf stammende Generaloberin Theodolinde Mehltretter feiert ihren 70. Geburtstag. Bild: Götz
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Schwandorf
05.02.2016
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Schwandorf/München. Sie zählt zu den bekanntesten Ordensschwestern Deutschlands und stammt aus der Oberpfalz: In dem unter ihrer Leitung erbauten Münchener Mutterhaus feiert am Samstag die Generaloberin Theodolinde Mehltretter ihren 70. Geburtstag.

In Weiden geboren, verbrachte sie die Jugendzeit in einem Weiler bei Neukirchen-Balbini (Kreis Schwandorf) und trat mit 17 Jahren in den Orden der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul ein. Dort stand ihr eine bemerkenswerte Karriere bevor.

Theodolinde Mehltretter, deren Talente und Fähigkeiten man rasch bemerkte, wurde 1987 Buchhalterin der Schwesterngemeinschaft und zwei Jahre darauf Chefin des zum Orden gehörenden Getränkeherstellers Adelholzener Alpenquellen. Unter ihrer Führung erlangte das Unternehmen weltweite Bekanntheit. 2004 vertrauten ihr die Mitschwestern das Amt der Generaloberin an. Damit übernahm Theodolinde Mehltretter gleichzeitig auch Verantwortung für mehrere Tausend Mitarbeiter, die in den Betrieben des Ordens arbeiten. Heuer im Oktober endet die zwölfjährige Amtszeit der Oberpfälzerin. Was dann für sie folgt, ist ungewiss. "Ich gehe dort hin, wo die neue Oberin es will", hat sie dieser Tage gesagt.

Schwester Theodolinde ist Trägerin hoher Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz und der Bayerische Verdienstorden. Sie war Ehrengast bei der Inthronisation von Joseph Kardinal Ratzinger zum Papst Benedikt XVI.
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