350000-Euro-Investition im Elisabethenheim
Raum fürs Essen und Spielen

Stadtpfarrer Hans Amann segnete den Anbau am Elisabethenheim. 350 000 Euro investierte die Bürgerspitalstiftung in die Erweiterung des Speisesaals. Bild: Hirsch
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Schwandorf
21.11.2016
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Die Bürgerspitalstiftung hat 350 000 Euro in die Erweiterung des Speisesaals im Elisabethenheim investiert und 44 zusätzliche Plätze geschaffen. Nun können gleichzeitig 100 Bewohner das Essen einnehmen. Bei der Einweihung am Samstag erfuhren die Gäste, warum die Baumaßnahme so teuer geworden ist.

"Der Anschluss an den Altbestand war kompliziert", erklärte Architekt Peter Pracht. Es sollte ein "multifunktionaler Raum" entstehen, der sich mittags als Speisesaal und nachmittags als Cafeteria und Spielzimmer nutzen lässt. Die LED-Beleuchtung könne farblich angepasst werden und sorge für unterschiedliche Stimmungen. Auf dem Dach des Erweiterungsbaus entstand eine 50 Quadratmeter große barrierefreie Terrasse.

"Es ist immer enger geworden", erinnerte sich Heimleiter Egon Gottschalk. Mit der Aufstockung auf 180 Betten musste sich der Träger, die Bürgerspitalstiftung, zwangsläufig auch mit der Vergrößerung des Speisesaals befassen. Der Anbau sei innerhalb von fünf Monaten entstanden und im Kostenrahmen geblieben, so der Geschäftsführer. In einem Preisausschreiben sucht er einen Namen für den Aufenthaltsraum und erwartet bis 30. November Vorschläge. Der Gewinner erhält eine Jahreskarte für eine städtische Einrichtung.

"Gut gewählter Termin"


Vielleicht geht sie an Alt-OB Helmut Hey. Er machte den Vorschlag, den Speisesaal nach den Gründervätern der Stiftung, Johann und Friedrich Vogeler, zu benennen. Für den früheren Stiftungsvorsitzenden ist das Elisabethenheim "das erste Haus im Landkreis". Der Anbau sei sehr schön geworden, findet auch OB Andreas Feller. Sein Dank galt den Planern und Firmen, "die alle Probleme lösen konnten".

Hans Baringer, Ehrenvorsitzender des Seniorenbeirats und Organisator des wöchentlichen Seniorenturnens, freute sich, "dass wir jetzt noch mehr Platz für die Gymnastik haben". Stadtpfarrer Hans Amann fand den Geburtstag der Namensgeberin als "gut gewählten Termin" für die Einweihung des Anbaus. Die Heilige Elisabeth sei ein Vorbild und Beispiel tätiger Nächstenliebe gewesen und damit auf den Spuren Jesu gewandelt. Gemeinsam mit dem Hausgeistlichen Dr. Hans Nickl und dem evangelischen Pfarrer Alfredo Malikoski segnete der Dekan den neuen Raum. Nach der Einweihungsfeier waren die Teilnehmer zu Entenbraten mit Knödel eingeladen.
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