38. Fußwallfahrt von Schwandorf nach Altötting
90 Pilger auf dem Weg

Gegen 3.45 Uhr am Mittwochmorgen begab sich die 90-köpfige Gruppe der Schwandorfer Fußwallfahrer auf den viertägigen Pilgerweg nach Altötting. Bild: zim
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Schwandorf
19.04.2017
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Mit dem Entzünden der Pilgerkerze in der Pfarrkirche St. Jakob am frühen Mittwochmorgen durch Ehrenpilger Franz Schenk begann die 38. Fußwallfahrt von Schwandorf nach Altötting. Bevor sich die Gruppe mit 90 Personen auf den rund 170 Kilometer langen Fußweg machte, gab Vorsitzender Stefan Schenk einige wichtige organisatorische und sicherheitsrelevante Hinweise, die während der vier Tage von allen Teilnehmern besonders zu beachten sind. Damit die Pilger auf dem langen Weg möglichst sicher sind und sich singend und betend ihren Anliegen und Bitten widmen können, wird der Zug von Helfern mit Sanitätsfahrzeugen unter der und bewährten Führung von Janine Jobst begleitet und abgesichert. Zusammen mit Stefan Schenk und dem stellvertretendem Pilgerführer Josef Greger kümmert sich ein vielköpfiges Leitungsteam um einen möglichst reibungslosen Ablauf. Bereits seit einigen Wochen laufen die umfangreichen Vorbereitungen, angefangen mit der Organisation von Quartieren über die Planung von Verpflegung zu den verschiedenen Pausen auf der Strecke bis hin zum Transport des Gepäcks.

Für den geistigen Beistand während der fordernden und teils mit Strapazen verbundenen Strecke sind Diakon und Ehrenpilgerführer Hans-Dieter Göring und - wie seit vielen Jahren - Pfarrer Reinhard Forster bei der Gruppe. Einen festen Bestandteil jedes Tages bildet die gemeinsame Feier des Gottesdienstes. Auf dem Weg wird der Ablauf bereichert durch Rosenkranzgebet, verschiedene Gesänge und meditative Texte, die zur Besinnung und zum Nachdenken anregen. Am ersten Tag führt der Weg über Brunn und Pettenreuth nach Wörth an der Donau.

Die zweite Etappe mit 46 Kilometern geht bis nach Tunding. Am dritten Tag wird von Dingolfing, Frontenhausen und Seemannshausen betend vorbei am Grab des 2005 verstorbenen Pilgerbischofs Karl Flügel zur letzten Übernachtung nach Massing gegangen. Den Höhepunkt bilden nach Erreichen des Kapellplatzes von Altötting ein Gebet bei der Gnadenmutter und der feierliche Abschlussgottesdienst im Kongregationssaal in Altötting.
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