50 Fahnenträger und zahlreiche Trauergäste bei der Beerdigung von Heinz Süss
Bischof zelebriert Requiem

Vermischtes
Schwandorf
10.03.2016
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"Treu Kolping." Der Wahlspruch des Verbandes war immer wieder zu hören in den Reden der Trauergäste, die gestern Abschied nahmen vom Diözesanvorsitzenden Heinz Süss. Bischof Rudolf Voderholzer zelebrierte das Requiem in der Herz-Jesu-Kirche und würdigte in seiner Predigt die Verdienste des Verstorbenen, dessen Name bundesweit mit Kolping verbunden bleibe. Der Himmel habe uns Süss geschenkt und ihn jetzt wieder aufgenommen, sagte Präses Hans Amann.

Der Dekan konzelebrierte mit zahlreichen Kollegen beim Trauergottesdienst, den die Geschwister Winterer musikalisch umrahmten. Die Schwestern aus Schwarzenfeld waren von Beginn an beim "Schwandorfer Adventssingen" dabei, das Süss vor 40 Jahren ins Leben gerufen hat. Höchste Repräsentanten der Kolpingsfamilie erinnerten in ihren Ansprachen an die Verdienste des Diözesanvorsitzenden, der überraschend im Alter von 75 Jahren verstorben ist.

Für die Stadt Schwandorf kondolierte zweite Bürgermeisterin Ulrike Roidl und betonte: "Der Verstorbene hat in seiner Heimatstadt Spuren hinterlassen." Für die Verdienste habe ihm die Stadt die Bürgermedaille verliehen. Der Geschäftsführer des Ferienhauses Lambach, Klaus Butz, hatte Süss noch in der vergangenen Woche mit einer Gruppe zu den "Tagen der Treue" zu Gast. Er habe gesagt: "In vier Wochen sehen wir uns wieder."

Auf dem letzten Weg


Die Kolping-Bildungsstätte Lambach sei für den Verstorbenen zu seiner zweiten Heimat geworden. 50 Fahnenträger aus der gesamten Oberpfalz begleiteten den Verstorbenen auf seinem letzten Weg. Bischof Rudolf Voderholzer, Präsens Hans Amann und der Pfarrer von Herz-Jesu, Thomas Senft, schritten voran, die Familie und zahlreiche Trauergäste folgten dem Sarg.
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