Am Landratsamt Schwandorf lädt das mobile BIOTechnikum an zwei Tagen ins Labor ein
Biotechnologie zum Anfassen

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Schwandorf
10.09.2016
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Was haben so unterschiedliche Dinge wie Medikamente, Kunststoffe und Käse mit Biotechnologie zu tun? "Eine Menge", lautet die Antwort, die Besucher bei einem Blick in das mobile Labor der Initiative BIOTechnikum erhalten, das im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durch Deutschland reist. Schüler, die wissen wollen, was sich hinter dem Begriff "Biotechnologie" verbirgt, in welchen Branchen dieser Forschungsbereich eine wichtige Rolle spielt und in welchen Produkten und Anwendungen die Technik zum Einsatz kommt, können sich am Mittwoch und Donnerstag, 14. und 15. September, informieren. Das mobile BIOTechnikum ist dann auf dem Parkplatz des Schwandorfer Landratsamts in der Schwimmbadstraße zu Gast.

Unter dem Motto "Erlebnis Forschung" befindet sich im Inneren des Fahrzeugs eine Ausstellung. Gezeigt wird, welche Rolle die lebenswissenschaftliche Forschung schon heute in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Umwelt spielt und welche Chancen der Fortschritt auf diesem Gebiet für die Zukunft verspricht. Im mobilen Ausstellungs- und Laborraum wird die Biotechnologie im wahrsten Sinne des Wortes (be-)greifbar. So isolieren angemeldete Schulklassen mithilfe von Zentrifugen, Pipetten und Co. das Erbgut aus Bakterienzellen, um den DNA-Strang - den sogenannten Faden des Lebens - anschließend im Reagenzglas sichtbar zu machen. Unter dem Motto "CSI BIOTechnikum" wird nach dem Vorbild echter Kriminaltechniker ein genetischer Fingerabdruck erstellt. Und wohin der Weg in Sachen Ausbildung, Studium und Beruf führen kann, zeigen die Experten bei einem Vortrag zum Thema "Zukunft? - Biotechnologie!".

Neben Schulklassen des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums sind alle Bürger zum Besuch eingeladen. Während der "Offenen Tür" am Mittwoch von 15.30 bis 17.30 Uhr steht das BIOTechnikum allen Forschernaturen offen, die sich in der Ausstellung oder im Gespräch mit den Wissenschaftlerinnen Dr. Aline Anton und Dr. Anne Wiekenberg informieren möchten. Der Eintritt ist frei.
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