Amphibien wieder unterwegs
Für die Kröten vom Gas gehen

Kröten und Frösche machen sich in der nächsten Zeit wieder auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Besonders in den Morgen- und Abendstunden ist erhöhte Vorsicht auf den Straßen geboten. Bild: hfz
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Schwandorf
25.02.2016
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Warme und feuchte Nächte locken in den kommenden Wochen wieder Kröten, Frösche und Molche aus den Winterquartieren. Überall in Bayern werden deshalb zurzeit wieder Amphibien-Zäune aufgebaut. Wie der Bund Naturschutz mitteilt, sind dabei rund 6000 freiwillige Helfer im Einsatz und bringen die Tiere sicher über die Straßen. Diese Aktion rette jährlich rund 700 000 Amphibien das Leben.

Wenn Amphibien aus der Winterstarre erwacht sind, machen sie sich auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung und in den Nachtstunden überqueren sie dabei scharenweise unsere Straßen. "Bis Ende April muss man auf unseren Straßen mit den Amphibien rechnen oder mit Menschen, die zu deren Schutz in den Morgen- und Abendstunden unterwegs sind", teilte Klaus Pöhler, Vorsitzender der BN-Kreisgruppe Schwandorf, mit.

Im Kreisgebiet befinden sich Schutzzäune an den Staatsstraßen Nabburg-Schmidgaden, Nabburg-Höflarn, Pullenried-Tröbes und Burglengenfeld-Kallmünz, an der Kreisstraße Pfreimd-Weihern, an der Gemeindeverbindungsstraße Trausnitz-Bierlhof sowie an der Murner Seestraße bei Wackersdorf. Aber auch an Straßenabschnitten, an denen keine Zäune stehen und Kröten und Frösche die Straße überqueren müssen, fordert der Kreisvorsitzende alle Verkehrsteilnehmer auf, langsamer als sonst zu fahren.
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