Arbeitsmarkt intakt

Über die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt informierte der Leiter der Agentur für Arbeit Schwandorf, Joachim Ossmann (Zweiter von links), MdL Franz Schindler, MdB Marianne Schieder und MdL Reinhold Strobl (von links). Bild: hfz
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Schwandorf
26.03.2016
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Ein Informationsbesuch führte die Parlamentarier Marianne Schieder, Franz Schindler und Reinhold Strobl in die Agentur für Arbeit Schwandorf.

Die drei Bundes- und Landespolitiker von der SPD hörten dabei Aktuelles über die Arbeitsmarktsituation in der Region. Der Leiter der Arbeitsagentur, Joachim Ossmann, berichtete, dass im Gesamtbezirk der Agentur, der die Landkreise Schwandorf, Amberg-Sulzbach und Cham sowie die kreisfreie Stadt Amberg umfasst, im Jahr 2015 durchschnittlich 7880 Personen arbeitslos gemeldet waren - 310 Personen oder 3,8 Prozent weniger als im Jahr zuvor. "Mit einer Arbeitslosenquote von 3,4 Prozent im Jahresdurchschnitt 2015 konnte im Bezirk der Agentur für Arbeit Schwandorf zum fünften Mal in Folge ein noch besserer Wert als der bayerische Durchschnitt, der bei 3,6 Prozent liegt, erreicht werden", freute sich Ossmann.

Großes Interesse zeigten die Abgeordneten an dem speziell für Flüchtlinge aufgelegten Arbeitsmarktprogramm der Arbeitsagentur. Ossmann informierte, dass sich die Schwandorfer Arbeitsagentur mit ihren Geschäftsstellen und den Jobcentern gut für die Flüchtlingsmigration gerüstet hat. Mit einem Bündel von Maßnahmen sollen die Voraussetzungen für eine Integration in Ausbildung und Arbeit geschaffen werden. Dabei zeigte er die unterschiedlichen Qualifizierungsangebote, die jeweils für Jüngere und Erwachsene angeboten werden, auf. Die Arbeitsagentur gibt dafür rund 1,1 Millionen Euro aus. Ossmann betonte, dass diese Summe zusätzlich für Flüchtlinge bereit steht und für die Arbeitsmarktförderung von Arbeitslosen kein Cent weniger aufgewendet wird.

Bei der Integration in Ausbildung und Arbeit setzt die Arbeitsagentur vor allem auch auf eine konsequente Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern. Im Vordergrund steht zunächst die Feststellung der vorhandenen Kompetenzen der Flüchtlinge, die sehr unterschiedlich sind.
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