Barbara Beck und Ingrid Passarello Sprecherinnen der Kreigruppe
Amnesty verzeichnet Erfolg

Die ai-Kreisgruppe (in der Mitte Sprecherin Barbara Beck) sammelt regelmäßig Unterschriften zugunsten politisch Verfolgter und kämpft um deren Freilassung. Bild: rid
Vermischtes
Schwandorf
09.02.2016
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Sprecherin der Kreisgruppe "amnesty international" bleibt Barbara Beck. Bei einer Versammlung in der Schwefelquelle wählten die Mitglieder Ingrid Passarello zur Stellvertreterin. Die Gruppe feiert in diesem Jahr Jubiläum.

Die beiden Sprecherinnen kommen aus dem Städtedreieck. Dem Vorstand gehören ferner Kassier Christoph Beck und Beisitzer Willi Rester an. Die Kreisgruppe feiert heuer das 20-jährige Bestehen. Die Mitglieder organisieren regelmäßig Info-Stände, legen Unterschriftenlisten zugunsten politisch Verfolgter aus und beteiligen sich an den Veranstaltungen des DGB und zum Internationalen Frauentag. Für dieses Jahr kündigt Barbara Beck eine Ausstellung zu Menschenrechtsverletzungen im Iran an.

Aus Deutschland gingen im vergangenen Jahr mehr als 170 000 Appelle und Solidaritätsschreiben an die Diktatoren und Regierungen in aller Welt hinaus, darunter 232 Briefe aus der Region. "Der größte Erfolg war die Begnadigung und Freilassung von Moses Akatugba aus Nigeria , der bereits als Minderjähriger inhaftiert und zum Tode verurteilt worden war", erklärte stellvertretende Vorsitzende Ingrid Passarello. Ein weiterer bekannter Fall sei der des Journalisten und Bloggers Raif Badawi, der in Saudi-Arabien inhaftiert ist und für dessen Freilassung es auch eine EU-Resolution gibt. Seit 2011 sitzt Abdolfattah Soltani in Teheran wegen einer angeblich staatsfeindlichen Tätigkeit im Gefängnis. Wegen seines schlechten Gesundheitszustands sei eine Freilassung dringend erforderlich. Eine entsprechende Petition soll dies erreichen. "In vielen Fällen, die in den vergangenen Jahren im Zentrum des Briefmarathons standen, haben sich die Erfolge erst viel später eingestellt", so Ingrid Passarello. Über die Situation im Friedensdorf San Jose de Apartado in Kolumbien berichtete Edgar Hägele.

Willi Rester machte auf die Situation von minderjährigen Straftätern im Iran aufmerksam, die zum Tode verurteilt worden sind, was gegen die Kinderrechtskonvention der UN verstoße.
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