Bekannter Baumschulmeister
Bernhard Bösl verstorben

Vermischtes
Schwandorf
02.02.2016
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Pittersberg/Schwandorf. "Für Unternehmer Bernhard Bösl aus Richt ging trotz seiner erst 48 Jahre der Lebensweg zu Ende, er war Anfang vergangener Woche plötzlich zu Hause verstorben." So erläuterte Dekan Hans Amann beim Trauergottesdienst in der Schwandorfer Stadtpfarrkirche St. Jakob unter anderem die letzten Stunden des weithin bekannten und beliebten Baumschulmeisters.

Richt ist ein Stadtteil von Schwandorf, in den 50er Jahren gehörte der Ort pfarrlich noch nach Pittersberg. Deshalb werde der Verstorbene auf Wunsch der Familie auch "am Berg" zu Grabe getragen, erklärte Amann weiter. Hier atmete Bernhard Bösl immer Höhenluft, tankte Ruhe und Gelassenheit, wie er des öfteren im Gespräch auch selbst sagte. Nicht zuletzt deshalb, weil auch sein Vater Phillip hier im Friedhof seit gut einem Jahr ruht. Dekan Amann würdigte seinen verstorbenen Pfarreiangehörigen beim Trauergottesdienst unter anderem als Unterstützer und immer auch humorvollen Mitmenschen. Berhard Bösl sei ein Original gewesen, keine Kopie. Der Verstorbene war beruflich Baumschulmeister, durch seinen Tod habe er den Lebensgarten allerdings zu früh verlassen. Am Pittersberg fand er nun seine letzte Ruhestätte. Die Anzahl derer, die Abschied von Bernhard Bösl nahmen, konnte der hiesige Friedhof aufgrund der Bekannt- und Beliebtheit Bösls kaum fassen.

Die Vorsitzende des Prüfungsverbandes Mittelfranken-Oberpfalz, Fachrichtung Baumschuler, dankte Bernhard Bösl "für steten Tatendrang". Mit Hochachtung werde man sich stets des Verstorbenen erinnern.
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