Besuch der Frauen-Union in den Naab-Werkstätten - 420 Beschäftigte im Einzugsgebiet Schwandorf
Besuch der Frauen-Union in den Naab-Werkstätten

FU-Kreisvorsitzende Marianne Forster (rechts) hatte eine Führung durch die Naab-Werkstätten organisiert. Bild: hfz
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Schwandorf
05.03.2016
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Die Frauen-Union hatte ihre Mitglieder zum Besuch der Naab-Werkstätten nach Schwandorf eingeladen. Die Kreisvorsitzende Marianne Forster konnte dazu zahlreiche Interessentinnen aus dem nördlichen Landkreis begrüßen. In zwei Gruppen wurden die Frauen von der Geschäftsführerin Margit Gerber und der Sozialdienstmitarbeiterin Elisabeth Schuierer durch die Anlage geführt.

In einer kurzen Power-Point-Präsentation erhielten die Frauen einen ersten Eindruck über die Größe und Ausrichtung der Werkstätten. Aus der 1973 in Haselbach entstandenen "Beschützenden Werkstätte" ist nach dem Umzug nach Schwandorf und zahlreichen Umbauten und Erweiterungen eine Anlage entstanden, die derzeit insgesamt rund 420 Beschäftigte allein im Einzugsgebiet Schwandorf aufweist.

Das Ziel der Werkstätten ist es, Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen aufzunehmen und ihnen ein möglichst normales Leben zu gewährleisten.

So arbeiten Menschen im Rahmen ihrer Möglichkeiten in der Schreinerei, in den Metallabteilungen, in der Garten- und Landschaftspflege, in Wäscherei und Küche und in vielen anderen Abteilungen bzw. Fördergruppen. Sie erhalten für ihre Tätigkeiten einen Lohn, sind Renten-, Kranken- und Pflegeversichert und haben nach 20 Jahren Anspruch auf eine volle Erwerbsminderungsrente. Auch der Sport wird großgeschrieben. So werden Tischtennis, Fußball, Kegeln und Schwimmen angeboten. Ebenso besteht die Möglichkeit, an PC-, Musik-, Koch-, Schreib- und Rechenkursen teilzunehmen.
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