Dekan Hans Amann spendet Friedenslicht

Ministranten der Pfarrei St. Jakob verteilten das Friedenslicht. Hier an die Leiterinnen der beiden Schwandorfer Kinderkrippen, Andrea Müller und Vanessa Ries (von rechts). Bild: rid
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Schwandorf
15.12.2015
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"Freut euch über das Licht aus Bethlehem!" rief Dekan Hans Amann den Umstehenden zu. Sie waren am dritten Adventssonntag zahlreich zum Weihnachtsmarkt gekommen, um das Friedenslicht in Empfang zu nehmen und nach Hause zu tragen.

Ministranten der Pfarrei St. Jakob waren am Nachmittag mit dabei, als Diözesanbischof Rudolf Voderholzner in der Ruine des Diözesanzentrums in Regensburg das Kerzenlicht weitergab. Sie brachten es nach Schwandorf und verteilten es auf dem Marktplatz. Verbunden mit den besten Wünschen von Pfarrer Hans Amann zum Weihnachtsfest.

Kerze soll Mut machen"


"Was soll die Flamme am Terror in der Welt ändern?" fragte sich Pastoralreferent Alfred Gaßner und gab auch gleich eine Antwort darauf: "Es ist besser, ein kleines Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern." In der brennenden Kerze erkennt er Seelsorger "ein Symbol des Friedens, das in den Menschen die Sehnsucht nach einer besseren Welt weckt".

Die Kerze soll den Leuten Mut machen, sich für Völkerverständigung und Toleranz einzusetzen und die Mauern in den Köpfen zu überspringen. Nach dem Motto der diesjährigen Aktion "Hoffnung schenken, Frieden finden" appellierte Alfred Gaßner an die Bevölkerung, gerade in der heutigen Zeit ein Zeichen zu setzen und den Flüchtlingen mit Toleranz zu begegnen, unabhängig von deren Herkunft, Religion und Geschlecht. Dritte Bürgermeisterin Martina Englhardt bedankte sich im Namen der Stadt bei den vielen ehrenamtlichen Helfern, "die sich um die Flüchtlinge kümmern".

Der Kirchenchor St. Jakob unter der Leitung von Maria Pritzl begleitete die Feier mit adventlichen Liedern.
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