Dr. Marlene Groitl spricht über Sebastian Kneipp
Sanft und modern

Vermischtes
Schwandorf
28.06.2016
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Der Frauenbund Klardorf/Büchelkühn veranstaltete vor kurzem einen Vortragsabend über Sebastian Kneipp im Pfarrheim. Das Teilnehmerinteresse war sehr groß. Es referierte Dr. Marlene Groitl, die nach langer Forschungszeit in der Krebstherapie seit 1994 für den Kneipp-Bund in Bad Wörishofen in der Gesundheitsvorsorge tätig ist.

Die Referentin berichtete über das Leben und Wirken von Pfarrer Sebastian Kneipp und führte die Gäste in die fünf Elemente der kneippschen Heillehre ein. Mit diesem wohldurchdachten naturheilkundlichen Heil-, und Lebenskonzept, bestehend aus den Elementen Wasseranwendungen, Heilkräuter, Bewegung, Ernährung und Lebensordnung heilte Sebastian Kneipp die Krankheiten seiner Zeit. Heute seien seine Lebens- und Heilweisen so aktuell wie damals, da sie sich zur Vorbeugung und Heilung optimal eignen. Die Rednerin erklärte, dass es wichtig sei, zwischen kneippschen Anwendungen zu unterscheiden, die für den therapeutischen Bereich geeignet sind und denjenigen, die man perfekt für sich zu Hause einsetzen kann.

Das Wissen über Kräuter und deren positive Wirkungen auf die Gesundheit werde zunehmend wieder angenommen. Die Referentin erklärte die von Sebastian Kneipp bevorzugten Kräuter und deren Heilwirkungen. Kneipp war außerdem ein großer Verfechter der täglichen körperlichen Ertüchtigung: Dreimal wöchentlich den Körper richtig in Schwung zu bringen und einmal täglich richtig schwitzen, sei Kneipps Rat gewesen, so Groitl. Die Anforderungen, die Kneipp an die Ernährung stellte, stimmen mit der modernen Lehre weitgehend überein. Er forderte möglichst vollwertige, naturbelassene, vitaminreiche und leichte Kost. Der vierte Baustein bezieht sich auf die Lebensordnung, also die Herstellung von körperlicher und seelischer Harmonie und das In-Einklang-bringen des Menschen mit seiner Natur.
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