Ehemaliger Stadtpfarrer verstorben
Abschied von Albert Kreuzer

Kanonikus Albert Kreuzer ist am Montag im Alter von 79 Jahren verstorben. Das Bild zeigt den ehemaligen Stadtpfarrer von St. Jakob beim Besuch von Papst Benedikt XVI. in Regensburg im September 2006. Bild: Götz
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Schwandorf
31.12.2015
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Der ehemalige Schwandorfer Dekan Albert Kreuzer ist tot. Der Kanonikus am Kollegiatstift St. Johannes verstarb am Montag - wenige Wochen vor seinem 80. Geburtstag - in Regensburg. Kreuzer war von 1974 bis ins Jahr 2000 Stadtpfarrer in St. Jakob.

26 Jahre in Schwandorf


Kreuzer stammte aus Erbendorf, kam dort am 24. Januar 1936 zur Welt. Zum Priester wurde er 1963 geweiht, trat danach Stellen in Cham, Pemfling und Deggendorf an. Als Expositus war Albert Kreuzer ab 1969 in Kirchenlamitz in Oberfranken, ehe er am 1. September 1974 die Stelle des Stadtpfarrers in der Schwandorfer Pfarrei St. Jakob übernahm. Sie sollte sein Leben 26 Jahre lang bestimmen. 1998 wurde er Dekan in Schwandorf. Der Abschied aus St. Jakob Ende Mai 2000 kam dann plötzlich und war einer schweren Krankheit geschuldet. Kreuzer zog nach Regensburg ins Stift St. Johannes, wurde Kanonikus.

Die Kontakte in die Kreisstadt hat er nie abreißen lassen, feierte in Ettmannsdorf seinen 70. Geburtstag. Dennoch schmerze es ihn sehr, dass er wegen seiner Erkrankung nie offiziell habe Abschied von seiner Wirkungsstätte nehmen können, schrieb er 2009 an den ehemaligen Stadt- und Kreisrat Franz Sichler, den er auch aus gemeinsamen Zeiten an der Berufsschule kannte. Dort hatte Kreuzer, wie auch an der Gerhardingerschule, Religionsunterricht gegeben. "Er hinterließ eine gute Situation, auf die man aufbauen konnte", sagte Dekan Hans Amann gegenüber dem NT. Neben der seelsorgerischen Arbeit, die bei Kreuzer stets an erster Stelle stand, schob der Stadtpfarrer einige Baumaßnahmen der Pfarrei an. Der Umzug des Kindergartens St. Jakob in den alten Pfarrhof gehörte ebenso dazu wie der Neubau des Kindergartens St. Anna in Krondorf. Der Alte Pfarrhof wurde in Kreuzers Zeit ebenso renoviert und gilt als Schmuckstück in der Altstadt.

TrauerfeierDas Requiem für den verstorbenen Kanonikus BGR Albert Kreuzer beginnt am Montag, 4. Januar, um 9.30 Uhr in der Niedermünsterkirche in Regensburg. Gegen 11 Uhr folgt die Verabschiedung in der Stiftskirche St. Johann in Regensburg, die Beisetzung in der Gruft schließt sich an. Die Pfarrei St. Jakob setzt für die Fahrt zu den Beisetzungsfeierlichkeiten einen Bus ein. Abfahrt ist um 8.15 Uhr am Marktplatz, Rückfahrt gegen 12.15 Uhr. Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Kosten übernimmt die Pfarrei.

In der Pfarrkirche St. Jakob Schwandorf wird am Samstag, 2. Januar, um 17.20 Uhr der Sterberosenkranz für den ehemaligen Stadtpfarrer gebetet. (ch)
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