Ein Dorf im Kirwa-Fieber

Am Donnerstagmittag stand er noch, der Fronberger Kirwabaum aus dem vergangenen Jahr. Er muss weichen: Am Samstag wird das neue Symbol des Festes aufgestellt. 36 Meter hoch soll er diesmal sein. Bild: Götz
Vermischtes
Schwandorf
14.10.2016
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22 Paare werden heuer um den Kirwabaum in Fronberg tanzen. Der muss freilich erst aufgestellt werden, am Samstag, 15. Oktober. In aller Früh wird er im Spitalwald gefällt, dann geht's ins Schützenheim der "Zwölfer". Gegen Mittag beginnt der Zug ins Dorf, er wird in der Lohstraße bei Familie Buchmann Halt einlegen, dann bei der Zimmerei Zweck und beim ehemaligen Stadtrat Sepp Pirzer an der Fronberger Straße. Bei Ferdinand Tauscher an der Gärtnerstraße wird nochmal gestoppt, dann als Premiere beim Cafe "Lawendls", ehe es ins Schloss geht und Familie von Breidbach die Aufwartung gemacht wird. Die Kirwaburschen Martin Jobst und Johannes Hammer mit ihren Moidl Charlotte Breidbach und Anna-Lisa Lippert ziehen weiter zum Dorfplatz, wo ab etwa 13 Uhr der Baum aufgestellt wird. Ab 19 Uhr tanzen die Paare um den Baum, ab 20 Uhr ist Tanz in der Brauereiwirtschaft, natürlich mit den Fronberger Kirwamusikanten, die das ganze Fest begleiten.

Der Sonntag beginnt mit einem Gottesdienst um 10.30 Uhr in St. Andreas. Um 14 Uhr werden die Kirwamoidln abgeholt, um 15 Uhr tanzen die Paare um den Baum. Nachmittags geht's in der Tenne zünftig zu, abends ist noch einmal Kirwatanz. Am Kirwamontag gehört der Saal der Brauereiwirtschaft traditionell den Männern, zum Frühschoppen ab 9 bis 13 Uhr. Dann tanzen die Männer um den Baum, ehe sie durchs Dorf ins Schützenheim und dann zum Sportheim des ASV ziehen.
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